Teilnehmer der Solidaritätsbrigade aus Europa auf der Plaza de la Revolución in Havanna
Quelle:Thorben Austen
Ich habe im August gut drei Wochen lang Kuba besucht, die ersten zwei Wochen im Rahmen der 53. Europäischen Solidaritätsbrigade José Martí. Viele Menschen im Land bezeichnen die Monate seit Jahresbeginn als die schwersten seit der Revolution. Besonders die heißen Sommermonate im Juli und August waren aufgrund der häufigen Stromabschaltungen in vielen Regionen sehr mühsam für die Bevölkerung. Michel Torres Corona schrieb in einer Kolumne in der Tageszeitung junge Welt, dass der August überstanden worden sei, ohne dass es zu den von den USA erhofften Aufständen gegen die Regierung gekommen sei. Dies zeige, dass Kuba auch diese Krise überstehen werde.
Große Abfallansammlungen sind aktuell vor allem in Havanna zu finden.
Quelle:Thorben Austen
Allgemeine Krisensituation
Von Kubanern und Teilnehmern der Solidaritätsbrigade, die das Land regelmäßig besuchen (mein letzter Besuch auf Kuba liegt 15 Jahre zurück), war zu hören, dass im Land und besonders in Havanna die Zahl der Menschen, die nach einer Geldspende oder Lebensmitteln fragen, seit Januar deutlich zugenommen hat. Auch Kinder haben mich nach Geld oder „etwas zu essen“ gefragt. Aufgrund des durch die Energieblockade provozierten Treibstoffmangels funktioniert die Abfallentsorgung nur noch eingeschränkt. Besonders in Havanna waren große Müllberge an Straßenecken zu sehen, häufig durchsuchten gerade ältere Menschen den Müll nach Verwertbarem.
Gleich zu Beginn der Brigade traf ein landesweiter Stromausfall das Land, der sechste in diesem Jahr. Auch unabhängig von den Stromausfällen war die Situation der Energieversorgung sehr prekär. In Havanna war nachts in großen Teilen der Stadt kein Strom, in den Provinzen ist die Situation teilweise noch schwieriger. In Santa Clara und Trinidad erzählten Einwohner, häufig nur noch drei Stunden Strom am Tag zu haben, manchmal gibt es mehrere Tage in Folge keine Elektrizität.
Das Verkehrsaufkommen ist niedrig, aber auch nicht bei null. Gerade in Havanna war auf einigen wichtigen Straßen durchaus regelmäßiger Verkehr von Elektro- und auch Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zu sehen. Insgesamt sei der Verkehr seit Januar deutlich zurückgegangen, hieß es immer wieder. In den letzten Wochen habe sich die Situation aber eher wieder etwas entspannt. Auch sei das Benzin in den letzten Wochen wieder billiger geworden. Dies liegt am privaten Sektor, der Benzin (und andere Produkte) importieren darf, allerdings ausschließlich und ausgerechnet vom „Erzfeind“ der kubanischen Revolution, den USA.
Der Privatsektor wird wichtiger in Kuba. Besuch beim Technologie- und Kommunikationsunternehmen Surtics in Cienfuegos
Quelle:Thorben Austen
Wirtschaftsreformen und privaten Sektor
Die Möglichkeit des Imports für den privaten Sektor ist auch einer der Gründe für dessen aktuellen Ausbau. So erhofft sich Kuba von den Wirtschaftsreformen neben der Ankurbelung der eigenen Wirtschaft auch die Schaffung neuer Importmöglichkeiten. Dieses Maßnahmenpaket aus 176 neuen Gesetzen wurde im Juni vom Parlament ohne eine breite Debatte in der Bevölkerung beschlossen, wie sie beispielsweise bei der neuen Verfassung stattfand (amerika21 berichtete).
Die Reformen haben inner- und außerhalb Kubas eine Debatte über die, je nach politischer Position, erhoffte oder befürchtete Rückkehr des Kapitalismus angestoßen. Einige der Maßnahmen, wie die Zulassung privater Banken, scheinen tatsächlich im Widerspruch zum sozialistischen Wirtschaftssystem zu stehen. In Gesprächen in Kuba bemängelten Kubaner vor allem, dass die – allerdings auch erst im Juni verabschiedeten – Reformen bisher keine Auswirkungen auf das tägliche Leben gebracht hätten und insgesamt wenig bekannt seien.
Einige sehen die Reformen als längst überfällig und verbinden sie mit weiteren Forderungen. Vereinzelt war die Forderung nach „freien Wahlen“ und einem „Systemwechsel“ zu hören. Ein älterer Herr, der Anfang der 1980er Jahre in der DDR studierte, ging konkret auf die Wirtschaftsreformen ein. Seiner Meinung nach kämen diese „30 oder sogar 40 Jahre zu spät, sie hätten gleich nach der Spezialperiode konsequent kommen müssen, dann stände Kuba heute anders da, trotz Blockade“. Auf meine Nachfrage, ob er die wirtschaftliche Öffnung der VR China und Vietnams als Vorbild sähe, antwortete er: „Ein bisschen China, ein bisschen Vietnam, ein bisschen wir selber.“ Ausdrücklich nennt er den Begriff der „sozialistischen Marktwirtschaft“ als Orientierung.
In der Solidaritätsbrigade waren die Wirtschaftsreformen und der wachsende private Sektor in der Wirtschaft vor allem bei einem Gespräch mit Santiago Bachín, Generalsekretär des Gewerkschaftsverbandes Central de Trabajadores de Cuba (CTC), Thema. Bachín führte aus, dass im privaten Sektor der gewerkschaftliche Organisierungsgrad deutlich niedriger als im staatlichen Sektor sei, wo zwischen 80 und 99 Prozent der Arbeiter Mitglied der Gewerkschaft seien. Darauf stelle sich die Gewerkschaft ein und versuche auch im privaten Sektor, neue Mitglieder zu gewinnen. In einigen der Unternehmen, „kleine Familienbetriebe“, seien Gewerkschaften laut Bachín nicht unbedingt nötig, eine These, die bei einzelnen Teilnehmern der Brigade auf Widerspruch stieß. Bachín unterstützte ausdrücklich die Reformen, auch er sprach von „kapitalistischen Maßnahmen im Sozialismus“.
Preisliste in einer Bodega, der staatlichen Zuteilungsstelle für Lebensmittel. Die Preise betragen wenige Cent, viele Produkte sind aber nicht oder nur unregelmäßig erhältlich
Quelle:Thorben Austen
Versorgung und Lebensmittel
Deutlich wurde, dass in vielen Bereichen, vor allem in der Versorgung der Bevölkerung, der private Sektor zunehmend wichtig wird. Die Libreta, die staatliche Bezugskarte für Lebensmittel, mit der diese zunächst komplett gratis, heute zu einem symbolischen Preis ausgegeben werden, existiert zwar nach wie vor, viele Lebensmittel sind aber nicht mehr und vor allem nicht immer erhältlich. Auch die kostenlose Milchversorgung für Kinder funktioniert nur noch eingeschränkt, für Kleinkinder und in krankheitsbedingten „Härtefällen“.
Private Geschäfte und Märkte werden zunehmend wichtig. Es gibt staatliche Preisobergrenzen auf den Märkten, die Preise sind moderat, allerdings reichen die vor allem im staatlichen Bereich niedrigen Löhne bei weitem nicht zum Leben. In Havanna erschien mir das Preisniveau in vielen Läden deutlich höher als in den Provinzen. Eine wichtige Rolle spielen mittlerweile, wie schon länger in anderen karibischen und mittelamerikanischen Ländern, die Remesas, die Geldüberweisungen von Verwandten im Ausland.
Migration und Remesas
Mindestens eine Million Kubaner haben das Land seit 2021 verlassen. Dies führt bei einer vergleichsweise niedrigen Geburtenrate auch zu demografischen Problemen und einem Rückgang der Bevölkerung. Aktuell hat die Insel noch rund 9,4 Millionen Einwohner, vor einigen Jahren waren es noch knapp elf Millionen. Ein Großteil der Auswanderer ist jung, wie ich gerade im Bildungsbereich hörte. Sowohl in Schulen als auch in Universitäten fehlen mittlerweile viele Lehrer und Dozenten.
Zu den Remesas liegen keine ganz exakten Zahlen vor. Presseberichte gehen von 2 bis 2,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr aus. Zum Vergleich: Nach Guatemala mit einer Bevölkerung von 18,9 Millionen Menschen flossen 2025 25,5 Milliarden US-Dollar an Remesas. Zwischen 2005 und 2020 sollen die Remesas nach Kuba rund 6,8 Prozent des BIP ausgemacht haben, mittlerweile dürfte der Wert höher liegen. Erschwert wird die Situation dadurch, dass die Sanktionen die Geldüberweisungen teilweise behindern. So schloss Western Union 2025, über das Migranten einen Großteil der Überweisungen abwickeln, aufgrund der Sanktionen seine Dienste nach Kuba.
Als Zielländer für Kubaner werden neben den USA auch lateinamerikanische Länder wie Brasilien und Uruguay genannt. Eine erstaunlich hohe Zahl von Kubanern erzählte mir von Verwandten in Deutschland. Eine Besonderheit sind direkt getätigte Onlineeinkäufe, die in den USA lebende Migranten tätigen. Über den Onlinehandel werden die Lebensmittel direkt an Verwandte in Kuba geliefert. Diese Dienste haben aufgrund der Sanktionen ihre Arbeit eingestellt, einige scheinen aber weiter zu funktionieren.
Interessant ist aber die mediale Bewertung der Migration. Laut verschiedenen Medien „flüchten“ die Kubaner vor dem „Regime“ oder verlassen das Land wegen des „gescheiterten Sozialismus“. Bei den rund 3,4 Millionen Guatemalteken, die in den USA leben, werden zwar konkrete Auswanderungsgründe wie Armut oder Gewalt genannt. Dass ein Massenmedium vom „gescheiterten Neoliberalismus“ als Fluchtursache schrieb, habe ich allerdings noch nicht gelesen.
Gemüseanbau am Randgebiet von Havanna
Quelle:Thorben Austen
Landwirtschaft und ländlicher Raum
Immer wieder Thema in Gesprächen mit Kubanern war die geringe Produktion von Lebensmitteln im Land. Kuba muss schätzungsweise 70 bis 80 Prozent seiner Lebensmittel importieren, wobei laut einem Artikel von Jacobin große Unterschiede bestehen, um welche Agrarprodukte es sich handelt. Bei Obst und Gemüse hat Kuba traditionell einen Selbstversorgungsgrad von über 90 Prozent. Die Reisproduktion ist zwischen 2018 und 2023 allerdings um 50 Prozent eingebrochen, weitere klassische Importgüter sind Hühner- und Schweinefleisch, wobei der Konsum seit Beginn der Krise im Januar laut des Artikels deutlich zurückgeht.
Weiter geht der Jacobin-Artikel auf die Umstellungen in der Landwirtschaft in der sogenannten Spezialperiode nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre ein. Damals wuchsen in Großstädten wie Havanna die Stadtgärten und die ökologische Landwirtschaft durch Kooperativen und kleine Familienbetriebe. Die kubanische Regierung schätzte während der Spezialperiode, dass mehr als 50 Prozent des in Havanna konsumierten Obsts und Gemüses auch dort angebaut wurden. Nach dem Ende der Spezialperiode und der wieder verbesserten Lage in der Energieversorgung, vor allem durch die vergünstigten Erdöllieferungen aus Venezuela, „kehrten die politischen Entscheidungsträger oft zur konventionellen industriellen Landwirtschaft zurück“, wurde Margarita Fernández vom Karibischen Institut für Agrarökologie in Jacobin zitiert. „Die Agrarökologie konnte sich nie vollständig als Grundlage des Ernährungssystems etablieren. Stattdessen wurde sie als Notlösung behandelt.“
Während der Brigade absolvierten wir zwei freiwillige Arbeitseinsätze im landwirtschaftlichen Betrieb UEB Fontanaz im Municipio Boyeros, der zum Stadtgebiet Havanna gehört. UEB steht für Unidad Empresarial de Base (betriebliche Basiseinheit). Die Arbeiter arbeiten in kleinen Einheiten im Gemüseanbau, verkauft wird sowohl im freien Handel als auch an staatliche Institutionen wie Krankenhäuser und Schulen. Ein kostenloses Mittagessen wird trotz der aktuellen Krise an Schulen weiter ausgegeben, erklärten mehrere Gesprächspartner übereinstimmend.
Mehrere Arbeiter bemängelten, dass immer weniger junge Leute in der Landwirtschaft arbeiten wollen. Ein Arbeiter schob das auch auf die Politik nach der Revolution, die eher das Leben in den Städten förderte, ein „Fehler, den unser Comandante gemacht hat“ und als „Kehrseite“ der guten Bildungsmöglichkeiten. Denn wer „studieren kann, will nicht mehr auf dem Feld arbeiten“. Auch von offizieller Seite wird versucht, das Leben auf dem Land attraktiver zu machen und die landwirtschaftliche Produktion zu steigern, hieß es auf verschiedenen Konferenzen während der Brigade. Aktuell leben 80 Prozent der Kubaner in den großen Städten.
Das Eröffnungsforum zur Konferenz „100 Jahre Fidel, Vermächtnis und Zukunft“ in Havanna
Quelle:Thorben Austen
Die „Stimme der Erfahrung“
Politischer Höhepunkt des Programms war die Teilnahme an dem Kongress „100 Jahre Fidel, Vermächtnis und Zukunft“, der vom 10. bis zum 12. August mit einem hochkarätigen Programm in Havanna stattfand. Am 13. August, dem 100. Geburtstag des 2016 verstorbenen Revolutionsführers, waren die Brigadeteilnehmer mit rund 5.000 weiteren Gästen zum offiziellen Zentralen Festakt im Theater „Karl Marx“ in Havanna eingeladen. Dort erlebten die Anwesenden nach einer kurzen Ansprache von Staatspräsident Miguel Díaz-Canel eine hochemotionale schauspielerische Darstellung von Kindern und Jugendlichen.
In dem Stück wurden drei Pioniergruppen von einer unbekannten Stimme, die sich als „ehemaliger Pionier“ und „Stimme der Erfahrung“ vorstellte, auf Erkundungsfahrt geschickt und konnten verschiedene Fragen stellen. Als roter Faden zogen sich das Bekenntnis zur Solidarität und die Idee des „Niemand Zurücklassens“ durch die knapp zweistündige Darbietung, die von den Zuschauern mit großem Beifall bedacht wurde.
Trotz ernster Lage hält Kuba stand
Die Lage in Kuba ist ernst, das wurde auf der Reise deutlich. Die von offizieller kubanischer Seite dargelegten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die seit der Revolution im lateinamerikanischen Vergleich sehr niedrige Kindersterblichkeit hat sich seit Januar verdoppelt, Tausende Operationen wurden verschoben und es herrscht ein Mangel an Medikamenten. Bereits im März standen 96.387 Operationen auf der Warteliste, davon 11.193 für Kinder. Die nationale Produktion von Medikamenten beträgt nur noch rund ein Drittel des Niveaus vergangener Jahre.
Trotz dieser Krise funktionieren staatliche Instanzen weiterhin. Das in einigen westlichen Medien gemalte Bild von einem kurz vor dem Zusammenbruch stehenden Land kann ich trotz der zweifellosen Probleme nicht bestätigen. Bei einem Besuch nach der offiziellen Brigade in Trinidad hörte ich von einer jungen Frau aus der Nachbarschaft, die nach einem schweren Motorradunfall seit drei Monaten im Krankenhaus und in der Reha alle notwendigen Behandlungen bekommt, wie gehabt vollständig kostenlos. Auch der Wochenmarkt in Trinidad war voll, es gab alles zu kaufen. Die in den Medien häufig erwähnten langen Schlangen vor Geschäften habe ich am ehesten in Havanna gesehen.
Eine Anwohnerin erklärte mir auch das politische System Kubas. Angefangen von den kleinsten Einheiten in den Wohnbezirken werden Kandidaten für die Versammlungen und Räte gewählt, auf Ebene der Municipios und Provinzen bis hin zur Asamblea Nacional del Poder Popular (Nationalversammlung der Volksmacht). Bis auf die höheren Posten arbeiten alle gewählten Volksvertreter ehrenamtlich. Mitglieder der Partido Comunista de Cuba (PCC) müssen die Kandidaten ausdrücklich nicht sein. Die Partei kontrolliere allerdings, ob die Kandidaten „gute Kandidaten“ seien, nicht kriminell, mit Alkohol- oder Drogenproblemen, wegen häuslicher Gewalt oder dergleichen vorbestraft. So wie sie das sagte, hörte es sich nicht so an, als fühle sie sich durch die PCC kontrolliert oder eingeschränkt, sondern eher so, dass die Partei halt kontrolliert, dass alles „ordnungsgemäß“ verlaufe, aber das ist sicher Interpretations- und Ansichtssache.
Trotz zunehmender Armut erschien mir das Land weiter sehr sicher. Selbst in Havanna bin ich zu später Stunde noch durch unbeleuchtete Straßen gelaufen, was ich in guatemaltekischen Großstädten nicht machen würde. Trotzdem hörte ich von Kubanern, dass Kriminalität zunehme. In einzelnen Stadtteilen sollen es auch vor allem nachbarschaftliche Zusammenschlüsse und nicht die Polizei sein, die für Sicherheit sorgen.
Ein interessantes Erlebnis noch am letzten Tag in Havanna: Mehrere Hundert Anwohner feiern ausgelassen auf der Straße den Geburtstag einer Transfrau aus der Nachbarschaft. Diese habe sich in den frühen 1980er-Jahren gegen die damalige staatliche Politik gestellt. Heute hat Kuba eine in Lateinamerika vorbildliche Politik für die Rechte der LGBTQ-Gemeinschaft. 2022 wurde die gleichgeschlechtliche Ehe nach einer breiten Diskussion in einem Referendum gesetzlich verankert. In den ersten Jahrzehnten nach der Revolution gab es hier jedoch starke gesellschaftliche Ausgrenzung und staatliche Unterdrückung.
* Thorben Austen ist von Beruf Altenpfleger und lebt in Guatemala. Er arbeitet in der Redaktion von amerika21 und schreibt für die Tageszeitung junge Welt.
Andrea Hornung (zweite von rechts) mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der SDAJ-Brigade, die 920 Kilogramm Soli-Gepäck nach Kuba brachte – hauptsächlich Medikamente. (Foto: SDAJ)
Anlässlich des 100. Geburtstags von Fidel Castro sprach Andrea Hornung, Bundesvorsitzende der SDAJ, am 11. August auf dem Jugendforum des Kolloquiums für Fidel Castro in Havanna. Sie schlug einen Bogen vom Mut des jungen Studenten Fidel zu den Schulstreiks gegen Wehrpflicht in Deutschland. Kein einfaches Unterfangen, aber der SDAJ-Vorsitzenden gelang es mit Bravour – und das gab Kraft. Wir dokumentieren die Rede im Wortlaut:
Ich möchte die Geschichte von einem 20-jährigen Mann erzählen, der am Strand liegt. Er liegt mit dem Gesicht nach unten im Sand und weint. Denn er hat es mit geballter Rechtlosigkeit zu tun. Er hatte sich zu den Wahlen des Studierendenverbands an seiner Universität aufstellen lassen. Dafür wird er von Mafia und Polizei bedroht. Der Zutritt zur Universität wird ihm mit Waffengewalt verwehrt. Sich dem zu widersetzen könnte den sicheren Tod bedeuten. Die Situation scheint ausweglos. Deshalb liegt der 20-jährige Mann am Strand und weint. Doch Aufgeben ist keine Option. Also nimmt er all seinen Mut zusammen, organisiert sich einen Revolver und kehrt, begleitet von anderen Studierenden, zurück an die Universität. Er tritt zu den Wahlen an und setzt sein Studium fort. Diese Geschichte ist die Geschichte von einem jungen Mann, der schon mit 20 Jahren einen enormen Mut aufbrachte, den Kampf auch unter widrigsten Bedingungen fortzuführen, konsequent zu bleiben, sich nicht einschüchtern zu lassen – und bis zum Sieg zu kämpfen.
Auch die Situation in Deutschland scheint heute ausweglos. Der Kapitalismus ist in einer Krise. Er bietet der Jugend, der Arbeiterklasse keine Perspektive. Wir sollen mehr als acht Stunden am Tag arbeiten, das Rentenalter soll auf 70 Jahre oder mehr erhöht werden, und jedes vierte Kind in Deutschland ist von Armut bedroht. Künftig soll jeder zweite Euro des Bundeshaushalts für Aufrüstung und Krieg ausgegeben werden – dafür wird an jeder anderen Stelle massiv gekürzt. Schon heute unterstützt Deutschland an der Seite der NATO-Staaten Kriege in aller Welt. Fidel sagte in Bezug auf Kuba mal: „Aus Angola nehmen wir kein Öl, kein Kupfer, keine Diamanten oder irgendwelche anderen Ressourcen mit. Nein! Das Einzige, was wir aus Afrika mitnehmen, sind die Körper unserer Toten.“ Beim deutschen Imperialismus ist es anders: Es geht nicht um Freiheit, sondern um Rohstoffe, Einflusssphären und die Unterdrückung der Völker der Welt.
Ja, die Situation in Deutschland scheint ausweglos. Am 5. Dezember hat die Bundesregierung den ersten Schritt zur Wiedereinführung der Wehrpflicht beschlossen. Das ist Teil der Kriegsvorbereitung, für die die Bundeswehr an alle Schulen geht. Aber wenn Kriege geführt und vorbereitet werden, wenn alles den Interessen der Konzerne untergeordnet wird, ist Aufgeben keine Option. Wie der junge Mann am Strand haben am 5. Dezember 50.000 Schülerinnen und Schüler Mut bewiesen. Sie sind nicht in die Schule gegangen, sondern haben demonstriert. Ihnen wurde von Schulleitungen, der Regierung und in der Presse mit Schulverweisen, Geldstrafen und Anzeigen gedroht. Doch sie haben sich nicht einschüchtern lassen und sind trotzdem auf die Straße gegangen. Mittlerweile haben sie drei Streiktage organisiert. Der vierte wird gerade vorbereitet. Wie der junge, 20-jährige Mann, der sich der Rechtlosigkeit widersetzt hat, sind auch diese Streiks schon viel mehr als „nur“ Streiks gegen die Wehrpflicht. Sie haben gezeigt, dass man die Verhältnisse nicht so hinnehmen muss, wie sie sind. Damit sind Wehrpflicht und Krieg noch nicht verhindert, damit sind wir noch weit davon entfernt, den Kapitalismus zu überwinden. Aber die Regierung hat entschieden, die Zahl der Kriegsdienstverweigerungen nicht mehr zu veröffentlichen, weil sie auch in Folge der Streiks so stark ansteigen. Damit ist ein erster, kleiner Sieg errungen. Und die Schülerinnen und Schüler haben sich organisiert. Sie haben im Kampf gemeinsam gelernt, ihr Bewusstsein entwickelt, an Stärke gewonnen – wie auch der 20-jährige Mann gestärkt und als Sieger aus der scheinbar ausweglosen Situation hervorgegangen ist.
Die Geschichte über den Mann am Strand ist eine Geschichte über Fidel, den Comandante en Jefe. Wir konnten ihn nicht mehr kennenlernen. Und doch ist er für uns ein Vorbild in jedem Kampf. Er ist ein Vorbild, weil er schon mit 20 Jahren gegen jede Rechtlosigkeit vorging und diese Haltung sein Leben lang beibehielt. Und so wollen wir auch sein!
Wir konnten Fidel nicht kennenlernen. Aber wir durften im Rahmen einer Solidaritätsbrigade Kuba kennen lernen und von Kuba lernen. Kuba ist jeden Tag wie Fidel. Heute steht Kuba in der vordersten Frontlinie im Kampf gegen den Imperialismus, gegen den Kapitalismus in seinem höchsten und letzten Stadium. Deswegen ist Kuba die Avantgarde im Kampf gegen den Imperialismus, gegen den wir gemeinsam kämpfen. Kubas Widerstandskraft ist unübertroffen. Deswegen fühlen wir uns sehr geehrt, hier zu sein.
Avantgarde sein, das heißt: Lehrer und Ärzte statt Bomben in die Welt zu schicken. Avantgarde sein, das heißt: Die Ursachen der Unterdrückung und Ausbeutung zu überwinden, und den Sozialismus aufzubauen. Avantgarde sein, das heißt: Die Errungenschaften der Revolution trotz aller Widrigkeiten verteidigen. Kuba geht uns voran, und deshalb ist jeder Angriff auf Kuba ein Angriff auf die Arbeiterklasse und die Völker der Welt, ist jeder Angriff auf Kuba ein Angriff auf uns alle! Wer für Menschlichkeit kämpfen möchte, der muss Fidels Beispiel folgen. Wer für Menschlichkeit kämpfen möchte, der muss an der Seite Kubas stehen. Aqui no se rinde nadie! Viva Cuba socialista! – Hier gibt niemand auf! Es lebe das sozialistische Kuba!
Bei den UZ-Friedenstagen berichten Brigadistinnen und Brigadisten am Freitag ab 18 Uhr auf dem Solidaritätstreffen und am Samstag bei der SDAJ um 15 Uhr im Raum „Tamara Bunke“.
Die Brigadistinnen und Brigadisten kommen aber auch gerne in eure Stadt, um über ihre Erfahrungen zu berichten: Kontakt über die örtliche SDAJ-Gruppe oder
Netzwerk Cuba - informationsbüro - e.V.Veröffentlicht am von Frank
LATEINAMERIKANISCHE UND KARIBIISCHE ARBEITSKONFERENZ ZU FREIWILLIGER ARBEIT UND SOLIDARITÄT MIT KUBA
Abschlusserklärung
Wir, die Mitglieder von Freundschafts- und Solidaritätsorganisationen, sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und politischen Gruppierungen aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, El Salvador, Martinique, Mexiko, Peru und der Dominikanischen Republik, Freunde Kubas, die sich in Havanna im Rahmen der Feierlichkeiten zum hundertsten Geburtstag des Oberbefehlshabers Fidel Castro Ruz versammelt haben; und geleitet von den Idealen der Freiheit, des Friedens, der Souveränität, der Einheit und der Integration der Völker, in internationalistischer Solidarität mit den Brüdern und Schwestern der Republik Kuba und der unerschütterlichen Einheit des kubanischen Volkes, das im Aufbau des Sozialismus vereint ist und ein Vorbild für die hier vertretenen Nationen darstellt.
IN ANBETRACHT DESSEN,
dass seit dem 3. Januar mit der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und der hinterhältigen Aggression gegen die Schwesterrepublik Bolivarische Republik Venezuela die Beziehungen Kubas zum Imperium in eine neue Phase des offenen Konflikts übergehen, in der sich die von den USA auf kriminelle Weise verhängte Blockade gegen Kuba verschärft, indem kollektive Bestrafungsmaßnahmen in einem klaren Vorstoß zu genozidalen Handlungen ergriffen werden.
Dies zeigt sich konkret in einer am 29. Januar erlassenen Durchführungsverordnung der US-Regierung, in der Kuba auf absurde Weise und auf der Grundlage von Unwahrheiten als ungewöhnlich schwere Bedrohung für die Sicherheit der USA eingestuft wird. Dies verschärft und verschlimmert die Verfolgung und die Sanktionen gegen Länder und Einrichtungen, die Handel mit Kuba betreiben, sowie gegen Organisationen, die Teil der Solidaritätsbewegungen in den Ländern und Regionen der Welt sind. Mit diesen Maßnahmen beabsichtigt das Imperium, die Blockade zu verschärfen, indem es auf eine Energie-, Finanz- und Handelsblockade zurückgreift.
Angesichts dieser Aggressionen des Imperiums sind wir, die wir mit Kuba solidarisch sind, verpflichtet, die Solidarität und die Verteidigung des Vermächtnisses von Fidel Castro zu stärken. In einer Welt, die noch immer unter den Folgen des Kapitalismus und dem Vormarsch des Imperialismus leidet, ist das Werk Fidels eine lebendige Quelle der Reflexion und des Handelns. Er hat uns gezeigt, dass der Kampf für die Emanzipation und Freiheit der Unterdrückten möglich ist; dass Bildung, Wohnen, Gesundheit und Kultur keine Waren sind, sondern Rechte der Völker.
WIR GRÜSSEN UND WÜRDIGEN:
– Die Fortführung des Geistes der kubanischen Revolution – unter der Führung der Kommunistischen Partei Kubas und im Sinne der Ideale von José Martí, Fidel, Raúl und Che –, die sich in der Mitwirkung und im Widerstand des kubanischen Volkes angesichts der ständigen, systematischen Aggressionen des Imperialismus und seiner Verbündeten manifestiert. Dies ist legendär und geht einher mit dem demokratischen Charakter seines unwiderruflichen sozialistischen Systems, das auf Unabhängigkeit, Souveränität und Selbstbestimmung der Völker beruht.
– Die Anstrengungen des kubanischen Volkes und der kubanischen Regierung, das Recht auf Entwicklung für die gesamte Gesellschaft zu gewährleisten und dabei die Vielfalt der Identitäten und Geschlechter zu bewahren, trotz der bedeutenden Errungenschaften in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Kultur und trotz der unmenschlichen Auswirkungen der einseitigen Zwangsmaßnahmen und der kriminellen Blockade der Vereinigten Staaten.
Die solidarischen Aktionen, die seit 65 Jahren vom Kubanischen Institut für Freundschaft mit den Völkern (ICAP) durchgeführt werden, das am 30. Dezember 1960 vom Oberbefehlshaber Fidel Castro Ruz gegründet wurde und das die Diplomatie der Völker und die Solidarität durch die weltweit bestehenden Freundschaftsvereine, -komitees und -koordinierungsgremien fördert.
WIR VERURTEILEN:
Die feindselige Politik und den maximalen Druck der völkermörderischen staatlichen Blockade der Vereinigten Staaten gegen die kubanische Regierung und das kubanische Volk, die nur ein weiterer Teil der hartnäckigen imperialistischen und interventionistischen Politik der Vereinigten Staaten gegen unsere Völker ist, die die „Monroe-Doktrin“ wiederbelebt und darauf abzielt, die Wirtschaft der Insel zu ersticken.
Die Aufnahme Kubas in die willkürliche und einseitige Liste der Länder, die den Terrorismus fördern, wodurch die Insel noch stärker von ihrem Recht auf Entwicklung, auf internationale Zusammenarbeit und auf einen gerechten Handels- und Finanzaustausch ausgeschlossen wird.
Die illegale Besetzung der Bucht von Guantánamo durch einen Marinestützpunkt der Vereinigten Staaten, der die nationale Souveränität Kubas und das Völkerrecht verletzt.
Die Strategie der globalen Kontrolle, die sich in der Präsenz von 800 US-Militärstützpunkten rund um die Welt äußert, in der Unterstützung des Regimes im Nahen Osten, in der Rüstungshilfe für das ukrainische Neonazi-Regime als Taktik zur Zerstörung Russlands sowie im Wirtschafts-, Finanz- und Technologiekampf gegen die Volksrepublik China.
Die neoliberalen Politiken, die von den Regierungen der Vereinigten Staaten und ihren Regierungen gegen den Frieden durchgesetzt werden, verletzen die Rechte der Bevölkerung, zerstören die Natur und führen zur Verarmung unserer Völker.
Aus diesen Gründen fordern wir, die lateinamerikanischen und karibischen Teilnehmer der XXX. Solidaritätsbrigaden mit Kuba:
Wir fordern die sofortige Aufhebung der von der Regierung der Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängten wirtschaftlichen, finanziellen und Handelsblockade – einer unmenschlichen, kriminellen und völkermörderischen Maßnahme – und verpflichten uns, Initiativen zu fördern, die den Stützpunkten der Vereinigten Staaten und der NATO in unseren Gebieten ein Ende setzen sowie die Besetzung der Bucht von Guantánamo beenden.
Wir lehnen die Handlungen und Äußerungen des Zionismus in all seinen Formen ab. Wir schließen uns den legitimen und unveräußerlichen Forderungen des palästinensischen Volkes an, darunter das Recht auf Rückkehr in die Freiheit, und verpflichten uns, uns dauerhaft für die palästinensische Sache einzusetzen.
Wir fordern unsere Regierungen auf, restriktive Maßnahmen gegen Kuba zu ergreifen und eine wirtschaftliche Alternative zum Imperialismus aufzubauen.
Wir verpflichten uns, die internationale Solidaritätsbewegung durch die Teilnahme an internationalen Brigaden und den vom ICAP organisierten Aktivitäten zu stärken, auszuweiten und zu verjüngen.
Wir werden gegen Desinformation kämpfen und die kubanische Realität, ihre Errungenschaften und Herausforderungen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verbreiten.
Wir begrüßen alle Aktivitäten zum hundertsten Geburtstag des Oberbefehlshabers Fidel Castro Ruz im Jahr 2026, einschließlich der Kampagne „Weltweiter Marathon der Liebe für die Aufhebung des Embargos gegen Kuba“, und unterstützen ähnliche Initiativen in unserer Region sowie in den brüderlichen Ländern wie Kuba.
Wir rufen zur permanenten Mobilisierung gegen den Einfluss und die Präsenz der USA in unseren Ländern auf und koordinieren Maßnahmen auf nationaler Ebene. Wir rufen zudem die arbeitende Bevölkerung des kontinentalen Teils der Vereinigten Staaten dazu auf, die imperialistische Politik abzulehnen, deren Plattformen zu boykottieren und den Widerstand innerhalb ihres eigenen Territoriums gegen die Politik ihrer oligarchischen Regierung zu verstärken.
Bolivar begann einen Kampf, um dies zu verhindern. Fidel erzählte, dass es so schien, wie Bolivar sagte: „Die Vereinigten Staaten scheinen von der Vorsehung dazu bestimmt zu sein, im Namen der Freiheit Elend zu verbreiten.“ Mart, als Schüler des Apostels, wusste, dass dieser im Jahr seines hundertsten Geburtstags sterben würde und dass sein Andenken für immer erlöschen würde, sorgte er selbst dafür, dass sein Werk fortgeführt wurde. Wie Maria Leite treffend formulierte: Fidel war beim hundertsten Geburtstag von Martí, wir sind beim hundertsten Geburtstag von Fidel – das ist unsere Verantwortung.
Es lebe die kubanische Revolution! Es lebe der hundertste Geburtstag des Ewigen Kommandanten Fidel Castro Ruz! Weg mit dem Imperialismus! Bis zum Sieg, immer! Vaterland oder Tod, wir werden siegen!
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
A LATINOAMERICANA Y CARIBEÑA DE TRABAJO VOL UNTARIO Y SOLIDARIDAD CON CUBA
Doclaración Final
Nosotras y nosotros, brigadistas de organizaciones de amistad y solidaridad, movimientos sociales, sindicales y políticos provenientes de Argentina, Brasil, Chile, Colombia, Costa Rica, EI Salvador, Martinica, México, Perú y República Dominicana, amigos de Cuba reunidos en La Habana, en el marco’del afio del Centenario del Natalicio del Comandante en Jefe, Fidel Castro Ruz; y guiados por los ideales de libertad,paz, soberania, unidad e integración de los pueblos, en solidaridad internacionalista con los hermanos de la República de Cuba y la unidad inquebrantable del pueblo cubano hermanado en la construcción del socialismo, que es un ejemplo para las naciones aquí representadas.
CONSIDERANDO
Que a partir del 3 de enero, con el secuestro del presidente venezolano, Nicolás Maduro, y la artera agresión a la hermana República Bolivariana de Venezuela, las relaciones de Cuba con el imperio pasan a una nueva fase de conflicto abierto donde el bloqueo a Cuba, impuesto de forma criminal por parte de los EEUU, se profundiza al comenzar a practicar el castigo colectivo en una clara prma de actuar genocida.
Esto se manifiesta de forma concreta en una orden ejecutiva del gobierno estadounidense, emitida el 29 de enero, donde catalogan, de forma absurda y a partir de falsedades, a Cuba como una amenaza grave inusual para su seguridad. Lo que profundiza y agrava la persecución y sanciones a los paises y entidades que comercian con Cuba y a las organizaciones que integran Ios movimientos de solidaridad en Ios países y regiones del mundo. Lo quese propone el imperio con estas medidas es profundizar el bloqueo, acudiendo al cerco energético, financiero y comercial.
Ante estas agresiones del imperio, las personas solidarias con Cuba estamos en el deber de reforzar la solidaridad y la defensa del legado de Fidel Castro. En un mundo que aún padece las consecuencias del capitalismo y I avance del imperialismo, la obra de Fidel es una fuente viva de reflexión y acción. É nos mostró que es posible la lucha por la emancipación y la libertad de los oprimidos; que la educación, la vivienda, Ia salud y la cultura no son mercancias sino derecho de los pueblos.
SALUDAMOS Y RECONOCEMOS:
1.- La continuidad del espiritu de la Revolucion Cubana -bajo el iderazgo del Partido Comunista de Cuba y los ideales de José Marti, Fidel, Raul y el Che-, puesto de manifiesto en la participación y resistencia del pueblo cubano, frente a las agresiones permanentes sistemáticas del imperialismo y SUS aliados. St mftico y SU junto a la expresión del carácter democrático de Su sistema irrevocable sistemna socialista, que se fundamenta en la independencia, la soberanía y la libre determinación de los pueblos.
2.- Los esfuerzos realizados por el pueblo el gobierno cubanos, para garantizar I derecho I desarrollo e oda la sociedad, preservando susampllacion de tras emancipaciones de la identidades y el género, a pesar de priopales Conquistas n al ambito de las salud , la educaclon, la cutura y la os inhumanos impactos de las medidas coercitivas unilaterales y ei crimina bloqueo de los Estados Unidos.
3-Las acciones solidarias emprendidas desde hace 65 afios por Instituto Cubano de Amistad con Jos Pueblos (ICAP), fundado por Comandante en Jefe, Fidel Castro Ruz, el 30 de diciembre de 1960, que diplomacia de elOs pueblos y la solidaridad a t través de las viene desarroll.. .““ asociaciones, comités y coordinadoras de amistad en todo el mundo
CONDENAMOS:
1.-Lla poltica hostil y de mákima presion del bloqueo genocida de Estadoe eso al gobierno Cuba que poltico cubano, lo Cual es solo Una parte más de la Unidos contra y sistema pretende asfixiar la economía de la isla y culpar por persistente plitica imperialista injierencista de Estados Unidos contra nuestros pueblos, que renueva la „Doctrina Monroe“.
La inclusion de Cuba e I lista arbitraria y unilateral de paises promotores del terrorismo que margina aún más a la Isla de SU derecho A desarrollo, a la cooperación internacional y a un justo intercambio comercial y financiero
8.- La ocupación ilita de la Bahia de la soberania la presencia una base naval de Estados Jnidos, que viola Guantánamo y nacional de de Cuba y la legalidad internacional.
4-La estrategia de control global que se expresa en la presencia de 800 bases sionista en su politica de exterminio a los pueblos de Palestina, Iran y el restc militares estadounidenses l|rededor de| undo, la asistencia I réagimer del Medio Oriente; el apoyo armamentistico al régimen neonazi ucraniano comd táctica para destruir a Rusia, asi como la guerra económica., financiera y tecnológica contra la República Popular China
5.- Las politicas neolberales impuestas por los Estados la naturaleza, atentar acayos, que violan los derechos del pueblo, destruyen Unidos y sus gobiernos contra la paz y empobrecen a nuestros pueblos
Por estas razones, las Latinoamericana y Caribefia y de los participantes de I XXX Brigads Solidaridad con Cuba:
bloqueo económico, financiero y comercial impuesto a Cuba por el gobierno de Exigimos el levantamiento inmediato del inhumano, criminal y genocid que nos comprometemos a promove iniciativas que pongan fin a las bases Estados Unidos y de| cese a la ocupacion de la Bahia de Guantanamo, a la vez militares de Estados Unidos y de la OTAN en nuestros territorios.
sus derechos Rechazarnos las acciones y expresiones del sionismo en todas Nos adherimos a las legitimnas reivindicaciones de| pueblo palestino y Jeterrinacion. inalienables, ntre llos ld erech al retorno a lalibre sus formas y nos comprometemos a movilizarnos permanentemente por la causa palestina
del evantamniento d as plilicas Demandamos a nuestros gobiernos que lleven a cabo construyend o aternativa I orden económicas económico corciivas acciones a favor contra Cuba, imperialismo.
Nos comprometemos a fortalecer ampliar y rejuvenecer el movimiento de solidaridad internacional mediante la participación en brigadas internacionales y las actividades organizadas por el ICAP
Lucharemos contra la desinformación, difundiendo la realidad cubana, sus logros y desaffos utilizando todos los medios a nuestro alcance,
Saludamos todas las actividades por el Centenario del Nalalicio del Comandante en Jefe, Fidel Castro Ruz en el 2026, incluyendo la campaña „Maratón Mundial de Amor por Unblock e Cuba, y apoyamos la Continuidad d las continentes hermanos, como Cuba“ iniciativas similares en nuestra región y mismas.
estadounidense en nuestros paises, coordinando acciones nivel nacionaly Llamamos a la movilización permanente contra la infuencia y presencie influencia. Hacemos también el lamado al pueblo trabajador de Éstados Unidos continental de rechazo a la poitica imperialista y de boicot a sus plataformas de, a profundizar la resistencia a lo interno de su teritorio contra las politicas de su gobierno oligárquico.
blagar a América de inició una lucha para evitarlo. Fidel contaba que parecia Como dijio Bolivar, „los Estados Unidos parecen destinados por la Providencia e aventajado de Bolivar, miserias, en nombre de la lbertad“, Mart, como alumnc qu el apostol iba a morir en el afio de Su centenario, que SH memoria se extinguiria para siempre, él mismo se aseguró de que su obra fuera continuada Como bien lo expresó Maria Leite, Fidel estuvo en el centenario de Marti nosotros estamos en el centenario de Fidel, esta es nuestra responsabilidad.
įViva la Revolución Cubana! Viva el Centenario del Comandante Eterno Fidel Castro Ruz! iFuera el imperialismo! iHasta la victoria siempre! Patria o muerte, iVenceremos!
Netzwerk Cuba - informationsbüro - e.V.Veröffentlicht am von Frank
Caimito, Kuba, 14. August 2026
Zum hundertsten Geburtstag von Fidel Castro Ruz: Einheit, Solidarität und Kampf bis zur Überwindung der Blockade!
Wir, 112 internationalistische Brigadisten aus 14 Ländern Europas:
* Deutschland 🇩🇪
* Österreich 🇦🇹
* Belgien 🇧🇪
* Island 🇮🇸
* Italien 🇮🇹
* Portugal 🇵🇹
* Malta 🇲🇹
* Schweiz 🇨🇭
* Schweden 🇸🇪
* Griechenland 🇬🇷
* Vereinigtes Königreich 🇬🇧
* Frankreich 🇫🇷
* Spanien 🇪🇸
* Norwegen 🇳🇴
Die Mitglieder der 53. Europäischen José-Martí-Brigade, die sich vom 3. bis 16. August 2026 in Kuba im Rahmen des 100. Geburtstags des Oberbefehlshabers Fidel Castro Ruz versammelt haben.
Nach 14 Tagen ehrenamtlicher Arbeit, des Austauschs mit der Bevölkerung, ihren Massenorganisationen, ihren Studierenden, Bauern, Wissenschaftlern und Arbeitern; nachdem wir Polikliniken, Schulen, Genossenschaften, Stadtviertel und Zentren für Geschichtsbewahrung besucht und mit eigenen Augen die Grausamkeit eines nicht erklärten Wirtschaftskriegs festgestellt haben, haben wir beschlossen, diese politische Erklärung an die Welt zu richten.
IN ANBETRACHT DESSEN
Dass die von der Regierung der Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade aufgrund ihrer Dauer, ihres Umfangs und ihrer Härte den längsten Akt des Wirtschaftskriegs in der modernen Geschichte darstellt, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist und, wie Kuba selbst vor den Vereinten Nationen angeprangert hat, einen Akt des Völkermords im Sinne der Konvention von 1948 darstellt.
Dass diese Blockade kein „bilaterales Embargo“ ist, sondern ein System einseitiger Zwangsmaßnahmen mit extraterritorialer Anwendung, das in eklatanter Weise gegen das Völkerrecht, die Charta der Vereinten Nationen und die Souveränität unserer eigenen europäischen Völker verstößt.
Dass die verleumderische und willkürliche Aufnahme Kubas in die unrechtmäßige Liste der Staaten, die den Terrorismus unterstützen, das zynischste Glied dieser Politik darstellt, deren einziges Ziel darin besteht, die kubanische Wirtschaft zu strangulieren, ihren Zugang zu Brennstoffen, Lebensmitteln, Medikamenten, Technologie und Finanzmitteln zu verhindern und eine Erzählung der medialen Erstickung zu rechtfertigen.
Dass wir zu einem Zeitpunkt der Verschärfung imperialistischer Tendenzen in Kuba ankommen. Angesichts des Vormarsches des Faschismus, des Militarismus der NATO und der Kriegspolitik in Europa beweist Kuba weiterhin, dass eine andere Welt möglich ist: mit einem öffentlichen, universellen und kostenlosen Gesundheits- und Bildungswesen, mit medizinischem Internationalismus, mit Volksdemokratie und mit Würde.
Dass das Vermächtnis von Fidel Castro Ruz anlässlich seines hundertsten Geburtstags uns herausfordert. Fidel lehrte uns, dass Solidarität nicht bedeutet, das zu geben, was man übrig hat, sondern das zu teilen, was man besitzt, und dass eine bessere Welt nicht nur möglich, sondern unverzichtbar ist. Sein antiimperialistisches, an Martí angelehntes und marxistisch-leninistisches Denken ist nach wie vor ein Kompass für die kämpfenden Völker.
WIR ERKLÄREN
Erstens: Unsere absolute und bedingungslose Verurteilung der imperialistischen Blockade. Wir fordern die sofortige, vollständige und bedingungslose Aufhebung aller Sanktionen und Gesetze, aus denen sich die Blockade zusammensetzt, einschließlich des Torricelli-Gesetzes, des Helms-Burton-Gesetzes und all ihrer extraterritorialen Bestimmungen. Ebenso fordern wir die endgültige, sofortige und bedingungslose Streichung Kubas von der Liste der Staaten, die den Terrorismus unterstützen.
Zweitens: Kuba ist nicht allein. Wir bekräftigen, dass die Sache Kubas die Sache aller Völker ist, die für ihre Souveränität, für Selbstbestimmung und für den Sozialismus kämpfen. Der Widerstand des kubanischen Volkes gegen 64 Jahre Aggressionen ist ein Erbe der fortschrittlichen Menschheit.
Drittens: Die Blockade ist auch ein Angriff auf Europa. Wir prangern die Komplizenschaft der Europäischen Union und der europäischen Regierungen an, die – in Unterordnung unter Washington und trotz ihrer rhetorischen Ablehnung der Blockade – zulassen, dass europäische Banken, Reedereien, Versicherungen und Unternehmen aus Angst vor US-Sanktionen Geschäfte mit Kuba verweigern.
III. WIR VERPFLICHTEN UNS UND VEREINBAREN, FÜR FOLGENDES ZU KÄMPFEN
Die Medien- und Informationsblockade zu durchbrechen. Wir bilden ständige Foren der kubanischen Revolution in Europa. Wir verpflichten uns, in koordinierter Weise audiovisuelles Material, Erfahrungsberichte, Podcasts und Reportagen zu produzieren, zu verbreiten und viral zu machen, die die tatsächlichen Auswirkungen der Blockade auf den Alltag des kubanischen Volkes dokumentieren: in der Babyflasche eines Kindes, in den Krebsmedikamenten, die nicht ankommen, im Stromausfall, der durch den Mangel an Treibstoff verursacht wird. Wir werden diese Wahrheit in Gewerkschaften, Universitäten, Parlamente und Stadtviertel tragen.
Den 3. Februar als Welttag des Kampfes gegen die Blockade institutionalisieren. In Gedenken an den 3. Februar 1962, dem Tag der Erklärung Kennedys, mit der die totale Blockade offiziell verhängt wurde, rufen wir alle Solidaritätsorganisationen, linken Parteien, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen weltweit dazu auf, diesen Tag zu einem globalen Tag der Anprangerung zu machen, mit gleichzeitigen Aktionen vor US-Botschaften und EU-Sitzen.
Die materielle Solidarität als politischen Akt von höchster Bedeutung ausbauen. Wir werden die praktische Solidarität verstärken, nicht als Wohltätigkeit, sondern als militanten Internationalismus: durch den Versand von Containern, die Kampagne „Solidaritätskoffer“, Spendensammlungen, Städtepartnerschaften und die strategische Kampagne zur Bereitstellung von Solaranlagen und Medikamenten zur Unterstützung des Nationalen öffentlichen Gesundheitssystems, der ethischen Bastion der Revolution.
Europäischer Aktionstag gegen die Extraterritorialität der Blockade – 17. Oktober 2026. Zu Ehren von Fidel und zum 73. Jahrestag seiner historischen Rede „Die Geschichte wird mich freisprechen“ (16. Oktober 1953) werden wir einen dezentralen und europaweit gleichzeitigen Aktionstag durchführen, um die europäischen Banken, die Überweisungen blockieren und Konten von Vereinen und Bürgern wegen Verbindungen zu Kuba schließen, anzuprangern und rechtlich sowie politisch gegen sie vorzugehen. Wir werden Fälle vor nationale Gerichte und vor die Internationale Beobachtungsstelle bringen.
Antiimperialistische Einheit der Kämpfe. Wir schließen uns aktiv den Aufrufen der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen zu Generalstreiks und Mobilisierungen in Europa an, die für den 30. Oktober 2026 geplant sind. Wir werden auf jeder gemeinsamen Plattform dafür eintreten, dass die Forderung nach einem Ende der Blockade und des wirtschaftlichen Völkermords gegen Kuba zu einer ihrer zentralen Forderungen wird, und sie untrennbar mit der Sache des palästinensischen Volkes, dem Kampf gegen den Faschismus und gegen den imperialistischen Krieg verknüpfen.
Diplomatische Offensive auf dem Iberoamerikanischen Gipfel. Wir werden unser Netzwerk im spanischen Staat aktivieren, um während des XXX. Iberoamerikanischen Gipfels in Madrid (4. und 5. November 2026) von allen lateinamerikanischen und europäischen Staats- und Regierungschefs eine unmissverständliche und eindeutige Verurteilung der Blockade sowie die Anerkennung des kriminellen Charakters der US-Politik zu fordern.
Anprangerung der Schifffahrts- und Handelsblockade. Wir werden eine internationale Kampagne zur Untersuchung und öffentlichen Anprangerung der großen Reedereien, Logistikunternehmen und Zertifizierungsstellen starten, die sich aus Unterwerfung unter die Blockade weigern, in kubanischen Häfen anzulegen oder humanitäre und kommerzielle Fracht nach Kuba zu transportieren, und damit die Handels- und Schifffahrtsfreiheit verletzen.
Politischer Kampf im Europäischen Parlament. Wir werden unsere institutionelle Offensive in Brüssel und Straßburg verstärken. Wir werden den massiven Versand von Briefen an Europaabgeordnete, Ausschussvorsitzende, Fraktionen und den Europäischen Auswärtigen Dienst intensivieren; wir werden die formellen Petitionen beim Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments vervielfachen und jede institutionelle Antwort, so unzureichend sie auch sein mag, als Beweis für die Komplizenschaft und als Instrument der öffentlichen Anprangerung nutzen.
Auf die Straße gehen, wenn die Welt gegen die Blockade stimmt. Wir rufen zu gemeinsamen, massiven und koordinierten Demonstrationen in allen europäischen Hauptstädten auf, die zeitgleich mit der jährlichen Abstimmung in der UN-Generalversammlung gegen die Blockade stattfinden. Diese Mobilisierung wird von der Jugend der Brigaden angeführt, die die Solidarität mit Kuba mit den ökologischen, feministischen, antifaschistischen und friedenspolitischen Kämpfen verknüpft.
Rechtliche und dauerhafte Stärkung der Solidarität. Wir bekräftigen unsere Unterstützung und aktive Beteiligung an der Ständigen Internationalen Beobachtungsstelle gegen die Blockade, die 2023 in Brüssel gegründet wurde, und verfolgen die Vereinbarungen des Internationalen Tribunals gegen die Blockade weiter, das im November 2023 im Europäischen Parlament stattfand. Wir verpflichten uns, Beweise, Zeugenaussagen und Ressourcen für den internationalen Rechtsstreit beizusteuern, der darauf abzielt, die Blockade als Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu erklären.
Organisation, Einheit und Generationswechsel. Wir verpflichten uns, einheitliche, stabile und dauerhafte Kampagnen zwischen allen Plattformen der Solidarität mit Kuba auf nationaler und europäischer Ebene zu koordinieren und dabei Sektierertum und Selbstdarstellung zu überwinden. Wir werden der Ausbildung und Einbindung der europäischen Jugend Vorrang einräumen und so den historischen Generationswechsel in der Solidarität gewährleisten.
Diese Brigade kehrt verwandelt nach Europa zurück. Wir haben ein Volk gesehen, das trotz der Warteschlangen, der Stromausfälle und der von außen auferlegten Entbehrungen nicht von seiner Revolution ablässt. Wir haben die Größe eines Fidel gesehen, der jeden Tag aufs Neue in jeder Arztpraxis, in jeder Schule, in jeder Geste der Würde wiedergeboren wird.
Es soll in Washington, in Brüssel und in jeder europäischen Hauptstadt laut werden: Solange die Blockade besteht, wird es für uns keine Ruhe geben. Wir werden jedes Stadtviertel, jeden Arbeitsplatz und jede Universität in eine Bastion der Solidarität mit Kuba verwandeln.
Zum hundertsten Geburtstag von Fidel werden wir siegen!
Nieder mit der völkermörderischen Blockade!
Kuba ist nicht allein, Kuba gibt nicht nach!
Es lebe die internationalistische Solidarität!
Es lebe das sozialistische Kuba!
Bis zum Sieg, immer!
Ausgestellt in Caimito, Provinz Artemisa, Kuba, am 14. August 2026.
#CubaNoEstaSola
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
DECLARACIÓN FINAL DE LA 53 BRIGADA EUROPEA JOSÉ MARTÍ.
Caimito, Cuba, 14 de agosto de 2026
Por el Centenario de Fidel Castro Ruz: ¡Unidad, Solidaridad y Lucha hasta vencer el Bloqueo!
Nosotras y nosotros, 112 brigadistas internacionalistas de 14 países de Europa :
* Alemania 🇩🇪
* Austria 🇦🇹
* Bélgica 🇧🇪
* Islandia 🇮🇸
* Italia 🇮🇹
* Portugal 🇵🇹
* Malta 🇲🇹
* Suiza🇨🇭
* Suecia 🇸🇪
* Grecia🇬🇷
* Reino Unido 🇬🇧
* Francia 🇫🇷
* España 🇪🇸
* Noruega 🇳🇴
Los integrantes de la 53 Brigada Europea José Martí, reunidos en Cuba del 3 al 16 de agosto de 2026, en el marco del Centenario del natalicio del Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz.
Tras 14 días de trabajo voluntario, de intercambio con el pueblo, con sus organizaciones de masas, con sus estudiantes, campesinos, científicos y trabajadores; después de recorrer policlínicos, escuelas, cooperativas, barrios y centros de memoria histórica, y de constatar con nuestros propios ojos la crueldad de una guerra económica no declarada, hemos decidido elevar al mundo esta Declaración Política.
CONSIDERANDO
Que el bloqueo económico, comercial y financiero impuesto por el gobierno de los Estados Unidos contra Cuba constituye, por su duración, alcance y severidad, el acto de guerra económica más prolongado de la historia moderna, un crimen de lesa humanidad y, como ha denunciado la propia Cuba ante Naciones Unidas, un acto de genocidio tipificado en la Convención de 1948.
Que este bloqueo no es un „embargo bilateral“, sino un sistema de medidas coercitivas unilaterales con aplicación extraterritorial que viola flagrantemente el Derecho Internacional, la Carta de las Naciones Unidas y la soberanía de nuestros propios pueblos europeos.
Que la inclusión calumniosa y arbitraria de Cuba en la espuria lista de Estados patrocinadores del terrorismo constituye el eslabón más cínico de esta política, cuyo único fin es estrangular la economía cubana, impedir su acceso a combustibles, alimentos, medicinas, tecnología y financiamiento, y justificar una narrativa de asfixia mediática.
Que llegamos a Cuba en un momento de recrudecimiento imperial. Frente al avance del fascismo, del militarismo de la OTAN y de las políticas de guerra en Europa, Cuba sigue demostrando que otro mundo es posible: con salud y educación públicas, universales y gratuitas, con internacionalismo médico, con democracia popular y con dignidad.
Que el legado de Fidel Castro Ruz, en su Centenario, nos interpela. Fidel nos enseñó que la solidaridad no es dar lo que sobra, sino compartir lo que se tiene, y que un mundo mejor no solo es posible, sino imprescindible. Su pensamiento antiimperialista, martiano y marxista-leninista sigue siendo brújula para los pueblos que luchan.
DECLARAMOS
Primero: Nuestra condena absoluta e incondicional al bloqueo imperialista. Exigimos el levantamiento inmediato, total e incondicional de todas las sanciones y leyes que componen el bloqueo, incluyendo la Ley Torricelli, la Ley Helms-Burton y todas sus disposiciones extraterritoriales. Exigimos igualmente la exclusión definitiva, inmediata y sin condicionamientos de Cuba de la lista de países patrocinadores del terrorismo.
Segundo: Que Cuba no está sola. Reafirmamos que la causa de Cuba es la causa de todos los pueblos que luchan por su soberanía, por la autodeterminación y por el socialismo. La resistencia del pueblo cubano frente a 64 años de agresiones es patrimonio de la humanidad progresista.
Tercero: Que el bloqueo es también un ataque contra Europa. Denunciamos la complicidad de la Unión Europea y de los gobiernos europeos que, bajo la subordinación a Washington y a pesar de su retórica de rechazo al bloqueo, permiten que bancos, navieras, aseguradoras y empresas europeas se nieguen a operar con Cuba por temor a sanciones estadounidenses.
III. NOS COMPROMETEMOS Y ACORDAMOS LUCHAR POR
Romper el cerco mediático e informativo. Nos constituimos en tribunas permanentes de la Revolución Cubana en Europa. Nos comprometemos a producir, difundir y viralizar de forma coordinada materiales audiovisuales, testimonios, podcasts y crónicas que documenten el impacto real del bloqueo en la vida cotidiana del pueblo cubano: en el biberón de un niño, en el medicamento oncológico que no llega, en el apagón provocado por la falta de combustible. Llevaremos esta verdad a sindicatos, universidades, parlamentos y barrios.
Institucionalizar el 3 de febrero como Día Mundial de Lucha contra el Bloqueo. En memoria del 3 de febrero de 1962, fecha de la proclama de Kennedy que oficializó el bloqueo total, convocamos a todas las organizaciones de solidaridad, partidos de izquierda, sindicatos y movimientos sociales del mundo a convertir esta fecha en una jornada global de denuncia, con acciones simultáneas frente a embajadas de EE.UU. y sedes de la UE.
Escalar la solidaridad material como acto político de primer orden. Intensificaremos la solidaridad práctica, no como caridad, sino como internacionalismo militante: con el envío de contenedores, la campaña de la „maleta solidaria“, colectas financieras, hermanamientos entre municipios y la campaña estratégica de dotación de paneles solares y medicamentos para sostener el Sistema Nacional de Salud Pública, trinchera ética de la Revolución.
Jornada Europea contra la extraterritorialidad del bloqueo – 17 de octubre de 2026. En tributo a Fidel y al 73 aniversario de su histórico alegato „La Historia me Absolverá“ (16 de octubre de 1953), desarrollaremos una jornada de acción descentralizada y simultánea en toda Europa para denunciar y accionar judicial y políticamente contra los bancos europeos que bloquean transferencias y cierran cuentas a asociaciones y ciudadanos por vínculos con Cuba. Llevaremos casos ante tribunales nacionales y ante el Observatorio Internacional.
Unidad antiimperialista de las luchas. Nos sumamos activamente a las convocatorias sindicales y sociales de huelgas generales y movilizaciones en Europa previstas para el 30 de octubre de 2026. Impulsaremos en cada plataforma unitaria que la exigencia del fin del bloqueo y del genocidio económico contra Cuba sea una de sus demandas centrales, vinculándola indivisiblemente a la causa del pueblo palestino, a la lucha contra el fascismo y contra la guerra imperialista.
Ofensiva diplomática en la Cumbre Iberoamericana. Activaremos nuestra red en el Estado Español para, durante la XXX Cumbre Iberoamericana de Madrid (4 y 5 de noviembre de 2026), exigir a todos los Jefes de Estado y de Gobierno latinoamericanos y europeos una condena inequívoca y sin ambigüedades al bloqueo, y el reconocimiento del carácter criminal de la política estadounidense.
Denuncia al bloqueo naviero y comercial. Iniciaremos una campaña internacional de investigación y denuncia pública contra las grandes navieras, empresas de logística y certificadoras que, por sumisión al bloqueo, se niegan a atracar en puertos cubanos o a transportar cargas humanitarias y comerciales a Cuba, violando la libertad de comercio y navegación.
Batalla política en el Parlamento Europeo. Reforzaremos nuestra ofensiva institucional en Bruselas y Estrasburgo. Intensificaremos el envío masivo de cartas a eurodiputados, presidentes de comisiones, grupos políticos y al Servicio Europeo de Acción Exterior; multiplicaremos las peticiones formales ante la Comisión de Peticiones del Parlamento Europeo y utilizaremos cada respuesta institucional, por insuficiente que sea, como prueba de la complicidad y como herramienta de denuncia pública.
Tomar las calles cuando el mundo vota contra el bloqueo. Convocamos a manifestaciones unitarias, masivas y coordinadas en todas las capitales europeas coincidiendo con la votación anual en la Asamblea General de la ONU contra el bloqueo. Esta movilización será protagonizada por la juventud brigadista, articulando la solidaridad con Cuba con las luchas ecologistas, feministas, antifascistas y por la paz.
Fortalecimiento jurídico y permanente de la solidaridad. Ratificamos nuestro apoyo y participación activa en el Observatorio Internacional Permanente contra el Bloqueo, constituido en Bruselas en 2023, y damos seguimiento a los acuerdos del Tribunal Internacional contra el Bloqueo celebrado en el Parlamento Europeo en noviembre de 2023. Nos comprometemos a aportar pruebas, testimonios y recursos para la batalla legal internacional que busca declarar el bloqueo como crimen contra la humanidad.
Organización, unidad y relevo generacional. Nos comprometemos a articular campañas unitarias, estables y permanentes entre todas las plataformas de solidaridad con Cuba a escala nacional y europea, superando sectarismos y protagonismos. Priorizaremos la formación y la incorporación de la juventud europea, garantizando el relevo histórico de la solidaridad.
Esta Brigada regresa a Europa transformada. Hemos visto un pueblo que, pese a las colas, los apagones y las carencias impuestas desde fuera, no renuncia a su Revolución. Hemos visto la estatura de un Fidel que sigue naciendo cada día en cada consultorio, en cada escuela, en cada acto de dignidad.
Que se escuche en Washington, en Bruselas y en cada capital europea: mientras exista el bloqueo, no habrá descanso para nosotros. Convertiremos cada barrio, cada centro de trabajo y cada universidad en una trinchera de solidaridad con Cuba.
¡Por el Centenario de Fidel, venceremos!
¡Abajo el bloqueo genocida!
¡Cuba no está sola, Cuba no claudica!
¡Viva la solidaridad internacionalista!
¡Viva Cuba Socialista!
¡Hasta la Victoria, Siempre!
Dado en Caimito, provincia de Artemisa, Cuba, a los 14 días del mes de agosto de 2026.
Genossinnen und Genossen der DKP bei der Begrüßung der Internationalen Brigade im Zentrum für Gentechnik und Biotechnologie in Havanna (Foto: Peter Weyland)
Wenn in deutschen Medien über Kuba berichtet wird, dann wird meist in antikommunistischer Manier über „Mangelwirtschaft“ und „die Krise des Systems“ berichtet. Wiedergegeben werden Verlautbarungen der US-Regierung oder von reaktionären bis faschistischen Exilkubanern. Nur am Rande wird erwähnt, dass die USA die Insel seit 1960 mit einer umfassenden politischen, finanziellen und wirtschaftlichen Blockade belegt haben, die zuletzt durch die Trump-Regierung massiv verschärft wurde. Nach dem Willen des größten imperialistischen Landes soll Kuba keine Energieträger, Finanztransaktionen und sonstigen Wirtschaftsgüter mehr bekommen. Nichts liest man in der Regel von der kostenlosen Bildung vom Kindergarten bis zum Hochschulabschluss, vom kostenlosen Gesundheitssystem, das allen zur Verfügung steht, oder von der – leider notwendigen – kostenlosen Grundversorgung mit Lebensmitteln.
Sich selbst ein Bild machen
Also muss man nach Kuba reisen, um sich ein realistisches Bild von dieser widerständigen Insel, der sozialistischen Gesellschaft und den Menschen zu machen, die diese Gesellschaft bilden und vom Imperialismus bedroht werden. Dies sollte man nicht als Tourist tun, der sich in Varadero an den Strand legt und den vermeintlichen Luxus eines All-Inclusive Hotels genießt. Denn so lässt sich der Sozialismus nicht verstehen und im besten Fall entsteht ein romantisierendes Bild einer weiteren Karibikinsel mit Sonne, Palmen, Zigarren und Mojitos.
Daher haben wir mit acht Genossinnen und Genossen der DKP sowie vier weiteren Freundinnen und Freunden vom 26. April bis 9. Mai an der 19. Internationalen 1.-Mai-Brigade José Martí teilgenommen. Sie fand anlässlich seines bevorstehenden 100. Geburtstags zu Ehren von Fidel Castro und zum 65. Jahrestag der Gründung des Instituts für Völkerfreundschaft ICAP (Istituto Cubano de Amistad con los Pueblos) statt. Neben unserer Delegation waren 22 weitere Deutsche in der Jugendbrigade von Cuba Sí, aber vor allem mehr als 200 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 22 Nationen dabei.
Informationen aus erster Hand
Ursprünglich sollte unsere Delegation im Landarbeitercamp „Camparmento Internacional Julio A. Mella“ leben, was leider wegen Trinkwasserproblemen nicht realisiert werden konnte. Stattdessen kamen wir in Hotels in Havanna und für einige Tage in Varadero unter. Das erschwerte leider den wichtigen Austausch und die Kommunikation der Delegationen untereinander. Trotzdem war unser Aufenthalt in Kuba ein voller Erfolg und eine Bereicherung für jede und jeden von uns. Das lag vor allem an dem umfangreichen Programm.
Arbeitseinsatz im Organipónico, einem Stadtteilgarten, der kollektiv bewirtschaftet wird (Foto: Peter Weyland)
In Diskussionsrunden mit Beschäftigten verschiedener Einrichtungen und auf Treffen mit kubanischen Genossinnen und Genossen erfuhren wir vieles über den Charakter der Gesellschaft, den Erfindungsreichtum und die Beharrlichkeit des kubanischen Volkes. Ein immer wiederkehrendes Thema war der Internationalismus, der für die kubanische Politik seit der Revolution prägend und ihr Aushängeschild in der Welt ist. So erfuhren wir in Gesprächen und Vorträgen Einzelheiten über wissenschaftliche Innovationen, medizinische Unterstützung in anderen Ländern und die Solidarität mit dem palästinensischen Volk. Wir bekamen Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Bildung und Erziehung, des kulturellen Lebens und der Mühen bei der Verteilung von Gütern des täglichen Lebens unter den Bedingungen der Blockade.
Die Kraft der Solidarität
Neben diesen Informationsveranstaltungen konnten wir nicht in dem ursprünglich geplanten Maß, aber doch kubanische Arbeiter in der Landwirtschaft in verschiedenen Organopónicos (Stadtgärten in kooperativer Landwirtschaft) unterstützen. In den Stadtgärten wird je nach Größe der gemeinsam verwalteten Fläche Obst und Gemüse für 3.000 bis 8.000 Menschen angebaut. In Varadero halfen wir zudem bei der Säuberung eines Strandabschnittes von Müll und Algen, um bei der Aufrechterhaltung des wichtigen Tourismussektors zu helfen. Leider sah es nicht so aus, als hätten die Feriengäste verstanden, warum plötzlich 200 Menschen ihre Zigarettenkippen aufsammelten.
Am Ende des Programms standen die kollektive Auswertung und eine politische Abschlusserklärung der Brigade. Darin wird vor allem unser Wille zum Ausdruck gebracht, den internationalistischen Kampf gegen die genozidale Blockade in unseren Ländern fortzusetzen und für die stärkere Unterstützung Kubas durch eine breite Solidaritätsbewegung einzutreten. Wir treten den Lügen und der Propaganda in den Medien entgegen und wehren uns an der Seite des kubanischen Volkes gegen jede militärische Provokation und militaristische Rhetorik. Denn eins ist uns auf dieser Reise noch einmal sehr deutlich geworden: Das wichtigste an unserem Aufenthalt war das Zeichen an die Kubanerinnen und Kubaner: Ihr seid nicht allein! In der ganzen Welt gibt es Internationalisten an der Seite des kämpfenden kubanischen Volkes. Immer wieder wurde uns versichert, wie wichtig und kraftgebend unsere Anwesenheit ist.
Am 1. Mai in Havanna
Höhepunkte unseres Aufenthalts waren der 1. Mai in Havanna und die Konferenz der internationalen Solidaritätsgruppen unter Beteiligung der Staats- und Parteiführung sowie des Instituts für Völkerfreundschaft. Wir waren Teil der beeindruckenden Demonstration von 500.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 1. Mai, angeführt von Miguel Diaz-Canel und Raúl Castro. Sie endete mit einer Kundgebung auf der „Antiimperialistischen Tribüne José Martí“ vor der US-Botschaft in Havanna. Hier standen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dicht gedrängt, um den Reden zuzuhören. Und sie tanzten vor der US-Botschaft – die kubanische Antwort auf die Drohungen der US-Regierung heißt: Wir haben keine Angst vor euch.
Petra Wegener (rechts) und Peter Weyland bei der Übergabe von Medikamenten im Institut für Kardiologie und Kardiochirurgie in Havanna (Foto: Peter Weyland)
Auf der Solidaritätskonferenz wurden wir von Miguel Diaz-Canel herzlich willkommen geheißen. Kubas Präsident erklärte entschlossen, dass sich das Land nicht von einem US-Überfall wie in Venezuela überraschen lasse. Das kubanische Volk werde entschiedenen Widerstand leisten. Dafür stehen die 6,23 Millionen Unterschriften – bei aktuell etwa 9,5 Millionen Einwohnern –, die Díaz-Canel am 1. Mai übergeben werden konnten. Damit haben die volljährigen Unterzeichnerinnen und Unterzeichner in den vergangenen Wochen bekundet, dass sie bereit sind, auch im Falle einer militärischen Intervention das Land zu verteidigen. Sie haben klar gemacht, dass Fidel Castros Doktrin vom „Krieg des gesamten Volkes“ keine leere Phrase ist.
Auf der Konferenz überbrachten alle Delegationen Grußadressen – für die deutsche Delegation sprach Petra Wegener, Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba und Mitglied des DKP-Parteivorstands.
Besuch bei Rosa in Cardenas
Während unseres Aufenthalts konnten wir in verschiedenen kulturellen und medizinischen Einrichtungen Sachspenden wie Schreibwaren, medizinische Hilfsmittel und Medikamente übergeben. Der Besuch der Clínica Rosa Luxemburgo in Cárdenas hatte dabei für unsere Delegation besondere Bedeutung. Die DKP hat den Aufbau der Kinderklinik in den frühen 2000er Jahren tatkräftig unterstützt und tut das auch weiterhin. Zuletzt wurden eine Solaranlage mit Speicher, deren Betrieb die Hälfte des Energiebedarfs der Klinik deckt, sowie die IT-Ausstattung der Klinik über Spenden finanziert. Die Ärzte und das medizinische und technische Personal der Klinik für Kinder mit Beeinträchtigungen müssen ihre Arbeit und Therapien nun bei Stromausfällen nicht mehr unterbrechen.
Aktuell unterstützt die DKP ihre Schwesterpartei, die Kommunistische Partei Kubas (PCC), mit einer Spendensammlung. Dafür kamen in diesem Jahr bereits mehr als 100.000 Euro zusammen – einen Teil davon konnten wir auch bei unserer Reise übergeben. Die Kommunistische Partei benötigt das Geld dringend zur Sicherung der Energieversorgung ihrer Büros, der Schaltzentralen der Verteidigung der Revolution. Denn ohne diese Büros ist die Verankerung der kommunistischen Partei in der Bevölkerung gefährdet, die Arbeit mit den Menschen vor Ort, das Organisieren von Hilfen kaum zu gewährleisten.
No war on Cuba!
Nach 14 Tagen hieß es Abschied nehmen – von den kubanischen Genossen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der internationalen Brigaden. Am Abschlussabend traten alle Delegationen nacheinander auf die Bühne des Hauses der Freundschaft, der Casa de la Amistad, in Havanna und verdeutlichten ihre spezifischen kulturellen Hintergründe mit Vorträgen, Rezitationen und Liedern und brachten damit ihre Liebe zum Leben und zur Gemeinschaft des internationalen Proletariats zum Ausdruck. Und vor allem die Solidarität mit dem sozialistischen Kuba.
Bereits im August wird die nächste Brigade nach Kuba aufbrechen. Anmeldungen sind ausdrücklich erwünscht – und nötig. Die Brigaden zeigen deutlich: Kuba ist nicht allein – No War on Cuba!
Solidarität mit Kuba DKP unterstützt die Kommunistische Partei
Zur DNA jeder Kommunistischen Partei gehört die internationale Solidarität. Mitglieder und Freunde der DKP beweisen das in diesen Tagen eindrucksvoll. Hatte die Januar-Tagung des DKP-Parteivorstands ein Spendenziel zur Unterstützung unserer kubanischen Schwesterpartei PCC von 25.000 Euro ausgegeben, beschloss die März-Tagung angesichts der kriminellen Angriffe des US-Imperialismus eine Erhöhung auf 100.000 Euro – dieses Ziel ist überschritten.
Jetzt gilt es vor allem auch, die politische Solidarität mit dem sozialistischen Kuba zu ver-stärken. Dazu gehört, die mörderische Blockade der USA und die von Trump und seiner Regierung geplante Erdrosselung der sozialistischen Karibikinsel als das zu entlarven, was sie sind: ein Völkermord auf Raten, der durch nichts zu rechtfertigen ist. Dazu gehört aber auch der unermüdliche Hinweis auf die Errungenschaften der kubanischen Revolution. Von Alphabetisierung über Gleichberechtigung bis zur Gesundheitsversorgung stellt Kuba nicht nur die USA in den Schatten. Jedes entwickelte Industrieland müsste vor Scham im Boden versinken. Und Kuba hat nie nur seiner eigenen Bevölkerung geholfen, sondern sein Wissen, seinen Einsatz und seine Solidarität mit der Welt geteilt. Spenden für das sozialistische Kuba bitte an:
DKP-Parteivorstand
Sparkasse Essen, BIC SPESDE3EXXX
Spendenkonto: IBAN DE21 3605 0105 0003 6306 13
Stichwort: PCC
Netzwerk Cuba - informationsbüro - e.V.Veröffentlicht am von Frank
Manifestbrief der XIX. Brigade des 1. Mai in Kuba
Havanna, Mai 2026
Wir, 224 Internationalisten aus 22 Ländern, versammeln uns anlässlich des hundertsten Geburtstags von Comandante Fidel Castro in Kuba und erheben unsere Stimmen aus den Schützengräben der Solidarität.
Wir kämpfen gemeinsam mit diesem souveränen Land, um zu bekräftigen: Kuba ist nicht allein.
Die kriminelle, völkermörderische Blockade muss ein Ende haben. Der Imperialismus wird uns nicht verschlingen.
Während MQ-4C-Triton-Drohnen über Havanna fliegen, während der Flugzeugträger U.S.S. George H.W. Bush 96 km vor der Küste kreist, während Trump droht, „Kuba einzunehmen“, und seine hochrangigen Beamten das Drehbuch umsetzen, während mitschuldige Regierungen schweigen und während die Menschen weltweit in stummem Entsetzen zusehen…
reagieren wir, indem wir internationalistische Ideale in die Tat umsetzen, mit neuer Entschlossenheit, mit den Händen der Arbeiter*innen und den Fäusten der Arbeiter*innen.
Wir verpflichten uns, unsere Medien- und Narrativtaktiken zu schärfen, um uns im prinzipientreuen Massenkampf für den Frieden zu engagieren.
Wir verpflichten uns, revolutionäre Unterstützungsnetzwerke zu stärken, um das kubanische Projekt aufrechtzuerhalten.
Und schließlich verpflichten wir uns zu koordinierten internationalen Aktionen und Strategien zur Verteidigung Kubas, der Menschheit und einer besseren Welt.
Wir fordern unerschütterlich:
1. KEINEN KRIEG GEGEN KUBA UND EINE KLARE ABLEHNUNG VON MILITÄRISCHEN PROVOKATIONEN UND KRIEGSRHETORIK
Wir wissen von den Spionageflügen, der Präsenz von Flugzeugträgern in der Floridastraße, den „Southern Seas 2026“-Manövern, der imperialistischen Eskalation in der Karibik, in Westasien und in Afrika. Lateinamerika und die Karibik sind eine Zone des Friedens. Wir werden dafür sorgen.
2. DIE SOFORTIGE BEENDIGUNG DER WIRTSCHAFTS-, FINANZ- UND ENERGIEBLOCKADE
Wir fordern, dass der US-Kongress die Gesetze aufhebt, die die Blockade aufrechterhalten, und dass das Weiße Haus Kuba von der betrügerischen Liste der „Staaten, die den Terrorismus unterstützen“ streicht. Wir wollen die US-Arbeiter*innen motivieren, Einfluss auf ihre kriegsorientierte Gesellschaft zu nehmen.
3. FÜR DIE SOUVERÄNITÄT DER VÖLKER ÜBER DEN INTERESSEN DES KAPITALISMUS
Als dominierende kapitalistische Macht der Welt (wenn auch im Niedergang begriffen) hat der US-Imperialismus unablässig versucht, jede Alternative zum Kapitalismus zu vernichten. Der Sozialismus bietet uns Arbeitern jene alternative Welt, die der Kapitalismus nicht akzeptieren kann.
Die Erklärungen der völkermörderischen Regierung von Donald Trump schüchtern uns nicht ein.
An der Seite von Präsident Miguel Díaz-Canel und dem kubanischen Volk bekräftigen wir: Kein Land hat das Recht, Sanktionen zu verhängen, um ein anderes Volk zu ersticken. Wir stehen an der Seite derer, die Widerstand leisten.
4. FÜR AKTIVE INTERNATIONALISTISCHE SOLIDARITÄT
Unser Kampf ist ein einziger. Wir strecken unsere geballte Faust allen gerechten Anliegen der Welt entgegen. Dem palästinensischen Volk, das auf seinem Land massakriert wird, dem iranischen Volk, das belagert und bedroht wird, dem venezolanischen Volk, das sich gegen Sanktionen wehrt, dem aufstrebenden Afrika der Sahelzone, das sein Recht auf Selbstbestimmung einfordert. Der Feind der Völker ist derselbe: der Imperialismus. Auch unsere Antwort wird eine einzige sein: Solidarität, Kampf und Sieg.
Wir sind gekommen, um zu arbeiten, zu diskutieren, zu lernen und uns zu vermehren. Jeder Tropfen freiwillig vergossenen Schweißes ist ein Baustein gegen die Blockade.
Kuba hat vielen Ländern auf der ganzen Welt geholfen und tut dies weiterhin, obwohl die Blockade die eigenen Möglichkeiten des Landes einschränkt. Wir würdigen dieses Opfer. Wir nehmen es mit zurück in unsere Länder und machen es uns zur Aufgabe, die Blockade zu besiegen, der Medienbelagerung entgegenzuwirken, massive Unterstützung unter den Arbeitern aufzubauen und Parlamente, Gewerkschaften und die Straße zu mobilisieren, um dem hybriden Krieg gegen Kuba ein Ende zu setzen.
Schließt euch uns an und unterstützt Kuba!
Aus dem belagerten Havanna bekräftigen wir:
Hier kapituliert niemand!
Nieder mit der Blockade!
Es lebe das sozialistische Kuba!
Freiheit jetzt für Cilia und Maduro!
Freiheit jetzt für Thiago Ávila und Saif Abukeshek!
Es lebe die internationalistische Solidarität!
Vaterland oder Tod, wir werden siegen!
19. Mai 1. Brigade – Kuba 2026
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Manifesto Letter from the XIX May 1st Brigade in Cuba
Havana, May 2026
We, 224 internationalists from 22 countries, gather in Cuba on the Centenary of Commander Fidel Castro and raise our voices from the trenches of solidarity.
We struggle with this sovereign land to affirm: Cuba is not alone.
The criminal, genocidal blockade must end. Imperialism will not swallow us.
While MQ-4C Triton drones fly over Havana, while the U.S.S George H.W. Bush aircraft carrier circles 96 km off the coast, while Trump threatens to “take Cuba,” and his high-ranking officials deploy the playbook, while complicit governments remain silent, and while the people of the world watch on in silent horror…
We respond by putting internationalist ideals into action, with renewed resolve, with workers’ hands, and workers’ fists.
We commit to sharpening our media and narrative tactics, to engage in principled mass struggle for peace
We commit to fortifying revolutionary support networks to sustain the cuban project
and finally, we commit to coordinated international action and strategy in defense of cuba, humanity, and a better world.
We are steadfast in demanding:
1. NO WAR ON CUBA AND A STAND AGAINST MILITARY PROVOCATIONS AND WAR RHETORIC
We know of the spy flights, the presence of aircraftcarriers in the Florida Strait, the Southern Seas 2026 exercises, the imperialist escalation in the Caribbean, in West Asia, in Africa. Latin America and the Caribe is a zone of peace. We will make it so.
2. THE IMMEDIATE END OF THE ECONOMIC, FINANCIAL, AND ENERGY BLOCKADE
We demand that the US Congress repeal the laws that uphold the siege and that the White House remove Cuba from the fraudulent list of „State Sponsors of Terrorism.“ We want to motivate U.S. workers to affect their war based society.
3. FOR THE SOVEREIGNTY OF PEOPLES ABOVE THE INTERESTS OF CAPITALISM
As the dominant capitalist force in the world (albeit in decline), U.S. imperialism has continously sought to annihilate any alternative to capitalism. Socialism gives us workers that alternative world that capitalism cannot accept.
The declarations of Donald Trump’s genocidal government do not intimidate us.
Alongside President Miguel Díaz-Canel and the Cuban people, we reaffirm: no country has the right to impose sanctions to suffocate another people. We stand in the trenches with those who resist.
4. FOR ACTIVE INTERNATIONALIST SOLIDARITY
Our struggle is one. We extend our clenched fist to all just causes in the world. To the Palestinian people massacred in their land, to the Iranian people under siege and threats, to the Venezuelan people resisting sanctions, to the Sahel rising africa and demanding their right to self-determination. The enemy of the peoples is the same: imperialism. Our response will also be one: solidarity, struggle, and victory.
We came to work, debate, learn, and multiply. Every drop of volunteered sweat is a brick against the blockade.
Cuba has and continues to help many countries around the world, despite the blockadelimiting the country’s own capabilities. We recognize this sacrifice. We take it back to our countries and put to task defeating blockade, countering the media siege, building mass worker support, and mobilizing parliaments, unions, and streets for an end to the hybrid war against Cuba.
Join us in supporting Cuba!
From besieged Havana we affirm:
Here, no one surrenders!
Down with the blockade!
Long live socialist Cuba!
Freedom now for Cilia and Maduro!
Freedom now for Thiago Ávila and Saif Abukeshek!
Long live internationalist solidarity!
Homeland or Death, We Will Win!
19th May 1st Brigade – Cuba 2026
Kuba befindet sich derzeit in einer tiefen Energiekrise. Regelmäßige, teils landesweite Stromausfälle beeinträchtigen Krankenhäuser, Schulen und Betriebe, unterbrechen Kühlketten und schränken den Alltag massiv ein. Diese Krise ist nicht isoliert zu verstehen, sondern Ausdruck einer systematischen wirtschaftlichen Strangulierung infolge der völkerrechtswidrigen US-Blockade.
Gleichzeitig entstehen in Kuba konkrete Gegenentwürfe. Lokale Initiativen, staatliche Programme und genossenschaftliche Strukturen arbeiten daran, Energieversorgung neu zu organisieren – dezentral, solidarisch und zunehmend auf Basis erneuerbarer Energien.
Hier setzt unsere Brigade an. Mit der Kuba Brigade im Oktober 2026 wollen wir diese Prozesse praktisch unterstützen und politisch begleiten.
Schwerpunkte der Brigade:
Fokus auf Energie-Souveränität durch den Ausbau von Solarstrom
Zusammenarbeit mit staatlichen, lokalen und genossenschaftlichen Betrieben, um Solaranlagenzu installieren
Unterstützung bei Transport und Montage von Solaranlagen
Austausch mit lokalen Organisationen bzw. Menschen über Alltag, Widerstand und Perspektiven
Öffentlichkeitsarbeit, um die Situation in Kuba sichtbar zu machen und hegemoniale Narrative zu durchbrechen
Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Projektpartner Ventana al Valle in Viñales: direkter Austausch mit der Gemeinde und Unterstützung von u.a. Sportworkshops, Kulturveranstaltungen, Gartenarbeit
Unsicherheit der Lage – und trotzdem handeln
Die weitere Entwicklung der Lage bis zum Herbst ist schwer abzuschätzen. Unterschiedliche Szenarien sind möglich – sowohl eine Zuspitzung der aktuellen Situation als auch politische Veränderungen oder Ansätze zur Stabilisierung. Ob und in welchem Rahmen die Brigade stattfinden kann, hängt von diesen Entwicklungen ab. Wir planen flexibel und orientieren uns an den konkreten Bedingungen vor Ort.
Wie du dich im Vorfeld einbringen kannst:
Von Deutschland aus organisieren wir bereits konkrete Arbeit:
Aufbau weiterer Spendenkampagnen für lokale Solarprojekte in Kuba in Zusammenarbeit mit anderen Solidaritätsorganisation in Deutschland (u.a. FG-Berlin-Kuba, EcoMujer)
Politische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit (Veranstaltungen, Texte, Videos) zur aktuellen Situation
Gemeinsame Vorbereitung der Brigade und inhaltliche Auseinandersetzung mit Kuba
Du willst bei der Brigade dabei sein?
Vorbereitungstreffen:
Wir treffen uns jeden Mittwoch um 19 Uhr im Interbüro (Genter Straße 60, 13353, Berlin).
Schließ dich an!
Melde dich sonst auch gerne vorab per Mail: oder über Instagram: @interbrigadas
Netzwerk Cuba - informationsbüro - e.V.Veröffentlicht am von Frank
Aufruf zur Teilnahme und Programm
EUROPÄISCHE BRIGADE JOSÉ MARTÍ DER SOLIDARITÄT MIT CUBA
Liebe:r Freund:in,
das Cubanische Institut für Völkerfreundschaft und seine Reiseagentur Amistur Cuba S.A. laden die Freund:innen Cubas ein, an der 52. Brigade der solidarischen Arbeit und Cubasolidarität „José Martí“ teilzunehmen. Das Programm ist dem Gedenken an den 65. Jahrestag der Gründung des Cubanischen Institut der Freundschaft mit den Völkern gewidmet (Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos – ICAP). Wie üblich stehen Besuche an Orten von historischem, wirtschaftlichem, kulturellem und sozialem Interesse auf dem Programm sowie der Austausch über aktuelle nationale Themen und Begegnungen mit Vertreter:innen von Organisationen der cubanischen Gesellschaft und der Bevölkerung im Allgemeinen, neben weiteren interessanten Aktivitäten.
Die Teilnehmenden werden bei den Treffen und Besuchen an den verschiedenen Orten die Auswirkungen der Verschärfung der Wirtschafts, Handels- und Finanzblockade durch die US-Regierung auf den Alltag erleben können. Sie erfahren auch, wie wir trotz der Schwierigkeiten, mit denen wir konfrontiert sind, daran arbeiten, die sozialen Errungenschaften zu bewahren, die uns stolz machen und uns noch mehr dazu verpflichten, das Werk der cubanischen Revolution weiterhin zu verteidigen.
Die Aktivitäten des Programms finden vom 15. bis 30. Juli 2025 in den Provinzen Artemisa, Sancti Spíritus, Villa Clara und Havanna statt und beinhaltet 15 Übernachtungen. 11 davon im Campamento Internacional „Julio Antonio Mella“ (CIJAM) in der Gemeinde Caimito, ca. 45 km von Havanna entfernt, und 4 Nächte in Sancti Spíritus. Die Kosten für den Aufenthalt betragen 730 Euro, wenn die Gesamtzahl der Brigade unter 50 Teilnehmenden liegt. Bei mehr als 50 Brigadistas reduzieren sich die Kosten auf 660 Euro. Darin enthalten sind die Unterbringung (in Mehrbettzimmern für bis zu 4 Personen im CIJAM, Doppel- oder Dreibettzimmern im Hotel in Sancti Spíritus), Vollpension, der Transfer vom und zum Flughafen und der Transport zu allen im Programm vorgesehenen Aktivitäten.
Der genau zu zahlende Betrag wird rechtzeitig vor der Zahlung mitgeteilt. Es werden optionale Aktivitäten angeboten, diese sind nicht im Paketpreis inbegriffen und werden vor Ort zusätzlich berechnet. Die Bezahlung des Teilnahmebeitrags kann per Banküberweisung oder über eine Online-Zahlungsplattform und Kreditkarte Visa oder Mastercard erfolgen, sofern diese nicht von einer US-Bank ausgestellt sind. Für die Einreise ist in Cuba eine Reisekrankenversicherung nachzuweisen, die auch für Cuba gilt. Brigadistas, die vor dem 15. Juli 2025 im CIJAM ankommen, zahlen zusätzlich 15 Euro pro Tag für Übernachtung und Verpflegung.
Die Anmeldung ist bis zum 22. Juni 2025 möglich. Interessierte können sich über die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba () und das Netzwerk Cuba () informieren und anmelden.
Die Anmeldung zur Brigade muss folgende Angaben enthalten:
Alle Vor- und Nachnamen (wie im Pass angegeben), Passnummer, Geburtsdatum, Beruf, Sprachkenntnisse, Herkunftsland, ggfs. Zugehörigkeit zu einer (Solidaritäts-)Organisation und auch eventuelle Ernährungseinschränkungen. Wichtig sind auch Datum, Uhrzeit und Flugnummer der Ankunft in Cuba sowie Datum, Uhrzeit und Flugnummer des Rückfluges.
Den Teilnehmenden, die sich bereits vor Beginn der Brigade in Havanna befinden, wird ein Transport zum CIJAM angeboten, der am Dienstag, den 15. Juli 2025 um 17:00 Uhr Uhr vom Sitz des ICAP abfährt (Calle 17 e/ H e I, Vedado, Habana).
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme an der 52. Europäischen Brigade für freiwillige Arbeit und Solidarität mit Cuba „José Martí“, bei der die Freundschaft und Solidarität zwischen dem cubanischen und den europäischen Völkern zum Ausdruck gebracht werden, um gemeinsam beim Aufbau einer besseren Zukunft in Frieden und Geschwisterlichkeit voranzukommen.
Geschwisterliche Grüße
Rigoberto Zarza Ross
Europadirektor
INSTITUTO CUBANO DE AMISTAD CON LOS PUEBLOS
Cubanisches Institut der Freundschaft mit den Völkern – ICAP
Die Flüge werden von den Teilnehmenden selbst gebucht, dadurch kann der Aufenthalt auch über den Brigadezeitraum hinaus individuell geplant werden. Ein entsprechendes touristisches Visum ist über Reisebüros erhältlich. Der Nachweis einer Krankenversicherung, die ggfs. anfallende Kosten in Cuba übernimmt, ist zwingend notwendig.
Zum Kennenlernen und zur Vorbereitung der Reise und des kollektiven Zusammenarbeitens und –lebens wird von der FG BRD-Kuba ein (ggfs. mehrere, meist virtuelle) Vorbereitungstreffen organisiert. Die Teilnahme daran wird vorausgesetzt.
PROGRAMM DER 52. EUROPÄISCHEN BRIGADE “JOSÉ MARTI”
Vom 15. – 30. Juli 2025
Dienstag 15/07/2025 – La Habana – Artemisa /CIJAM
Tagsüber Ankunft der Brigadist:innen am Flughafen Havanna.
Transfer zum Campamento Julio Antonio Mella (CIJAM).
17:00 Uhr Abfahrt eines Busses vom Sitz des ICAP in Havanna zum Campamento (CIJAM).
19:00 Uhr Abendessen im CIJAM.
Mittwoch 16/07/2025 – Artemisa /CIJAM
07:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:30 Uhr Ehrung am Denkmal von José Martí im CIJAM mit einem Blumengebinde.
Pflanzen eines Baumes der Freundschaft im Martí-Wald des Campamento.
Offizielle Willkommensveranstaltung im Theater des CIJAM mit grundlegenden Informationen zum Brigadeprogramm, zu Funktion und Einrichtungen des Campamento (CIJAM) und der Vorstellung der cubanischen Delegation.
12:00 Uhr Mittagessen
14:30 Uhr Informations- und Diskussionsveranstaltung: Aktuelles zur politischen, ökonomischen und sozialen Lage in Cuba, die Auswirkungen der US-Wirtschaftsblockade, Herausforderungen und Aussichten für die ökonomische Entwicklung.
19:00 Uhr Noche cubana – Cubanische Nacht mit Kulturprogramm.
Donnerstag 17/07/2025 – Artemisa /CIJAM
07:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:30 Uhr Morgenplenum mit Tagesplanung.
08:30 Uhr Besuch des Ómnibus-Produktionswerks “Evelio Prieto Guillamas” in Guanajay. Austausch mit den Arbeitskräften aus Produktion und Betriebsleitung über die Arbeit des Unternehmen, die Auswirkungen der Blockade. Anschließend freiwilliger Arbeitseinsatz.
12:00 Uhr Rückkehr ins Campamento.
13:00 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr Informations- und Diskussionsveranstaltung:: “Politisches System und Wahlen in Cuba, Demokratie, Partizipation der Bevölkerung und Menschenrechte”.
18:30 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Austausch zwischen den Brigadistas über die politische Situation in der europäischen Region und über die Anliegen, für die sich sich einsetzen.
Freitag 18/07/2025 – Artemisa /CIJAM
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:00 Uhr Arbeitseinsatz in einer land- und viehwirtschaftlichen Produktionskooperative in Caimito.
11:30 Uhr Rückkehr ins Campamento.
12:00 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr Austausch über die Manipulation durch Medienkampagnen gegen Cuba und die Verwendung sozialer Netzwerke für solche Zwecke.
19:00 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Vorführung eines cubanischen Films oder einer Dokumentation.
Samstag 19/07/2025 – Artemisa – La Habana – Artemisa/CIJAM
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:00 Uhr Besuch im “Centro Fidel Castro Ruz”.
11:00 Uhr Besuch in der Gedenkstätte “Memorial de la Denuncia“ (Museum über die Terroranschläge gegen Cuba).
Stadtrundfahrt mit einem Halt am Platz der Revolution.
12:00 Uhr Freizeit in der Stadt, Mittagessen individuell.
17:30 Uhr Rückkehr ins CIJAM.
19:30 Uhr Abendessen und Freizeit.
Sonntag 20/07/2025 – Artemisa – Las Terrazas – Artemisa/CIJAM
07:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:00 Uhr Besuch im Biospärenreservat “Sierra del Rosario” und dem Forschungszentrum Ecovida in Las Terrazas, das auch Umwelt-Dienstleistungen anbietet. Erläuterung der cubanischen Umweltpolitik. Exkursion und Besuch der touristischen Anlage von Las Terrazas
12:00 Uhr Mittagessen in einem Restaurant vor Ort.
14:00 Uhr Spaziergang zum San Juan Fluss. Zeit zum Baden.
16:00 Uhr Rückkehr ins Campamento.
19:00 Uhr Abendessen und Freizeit im CIJAM.
Montag 21/07/2025 – Artemisa/CIJAM
07:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
08:30 Uhr Abfahrt zum Campamento für betreutes Wohnen Quisicuaba in San Antonio de los Baños. Ein Projekt zur Unterstützung sozial benachteiligter Menschen. Einführung in die Arbeit der Einrichtung und freiwilliger Arbeitseinsatz.
12:00 Uhr Mittagessen im CIJAM.
14:00 Uhr Austausch mit Vertreter:innen der Cubanischen Frauenföderation FMC und des Cubanischen Gewerkschaftsverbands CTC.
17:00 Uhr Austausch mit Vertreter:innen der Botschaften von Palästina und der Demokratischen Arabischen Republik Sahara, um etwas über den Unabhängigkeitskampf der beiden Völker zu erfahren.
19:00 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Tanzunterricht zu Discomusik.
Dienstag 22/07/2025 – Artemisa/CIJAM
07:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
08:00 Uhr Freiwillige Arbeit in einem sozialen Projekt in Caimito anlässlich des 26. Juli.
12:00 Uhr Rückkehr ins Campamento.
12:30 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr Besuch in der Gedenkstätte für die Kämpfer:innen von Artemisa.
Austausch mit lokalen Vertreter:innen über die sozioökonomische Entwicklung von Artemisa.
19:00 Uhr Erläuterung des Programms der Fahrt nach Sancti Spíritus.
19:30 Uhr Abendessen.
Mittwoch 23/07/2025 – Artemisa – La Habana – S. Spíritus /Los Laureles
07:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:30 Uhr Abfahrt nach Sancti Spíritus, den Vormittag verbringen wir in Havanna.
09:00 Uhr Besuch im “Centro de Estudios Martianos” (Zentrum für Studien zu José Martí), Diskussion über die Ideen von José Martí in Fidels Denken und Handeln.
12:00 Uhr Mittagessen in der “Casa de la Amistad” (Haus der Freundschaft).
13:00 Uhr Abfahrt nach Sancti Spíritus.
18:30 Uhr Check in im Hotel “Los Laureles”.
19:00 Uhr Abendessen im Hotel.
20:30 Uhr Willkommensabend im Hotel. Kulturveranstaltung.
Donnerstag 24/07/2025 – Sancti Spíritus /Los Laureles
07:00 Uhr Frühstück im Hotel.
09:00 Uhr Empfang durch Vertreter:innen der Stadt Sancti Spíritus an der Gedenkstätte für die Kämpfer:innen von Sancti Spíritus. Blumenniederlegung. Treffen mit Medienvertreter:innen.
11:00 Uhr Besuch eines Kinderheims für Kinder ohne familiäre Betreuung.
13:00 Uhr Rückkehr ins Hotel und Mittagessen.
15:00 Uhr Besuche in 2 Gruppen in:
einer Niederlassung des Entwicklungszentrums für Gentechnik und Biotechnologie.
einem Zentrum für Imkerei und Anwendungsfelder für Honig.
17:00 Uhr Rundgang durch das historische Stadtzentrum.
19:00 Uhr Abendessen im Hotel.
20:30 Uhr Treffen mit lokalen Vertreter:innen der Cubanischen Schriftsteller:innen- und Künstler:innenvereinigung (UNEAC) und der Vereinigung “Hermanos Saiz” (junge Künstler:innen).
Freitag 25/07/2025 – Sancti Spíritus – Yaguajay- S. Spíritus /Los Laureles
07:00 Uhr Frühstück im Hotel.
08:30 Uhr Abfahrt zur Gemeinde Yaguajay.
09:30 Uhr Besuch der Gedenkstätte “Camilo Cienfuegos”. Treffen mit Mitgliedern der Vereinigung der Kämpfer:innen der Cubanischen Revolution und der Union Junger Kommunist:innen (UJC).
11:00 Uhr Besuch im Städtischen Krankenhaus, einer ehemaligen Kaserne der Batista-Diktatur.
14:00 Uhr Mittagessen im Hotel “San José del Lago”. Gelegenheit zur Nutzung von Hotelanlage und Thermalbädern.
17:00 Uhr Rückkehr ins Hotel.
19:00 Uhr Abendessen im Hotel.
20:30 Uhr Kulturprogramm in der “Casa de la Guayabera” am Vorabend des 26. Juli.
Samstag 26/07/2025 – Sancti Spíritus – Trinidad- S. Spíritus /Los Laureles
07:00 Uhr Frühstück im Hotel.
08:00 Uhr Abfahrt nach Trinidad.
10:00 Uhr Begrüßung und gruppenweise Rundgang durch das historische Zentrum.
12:00 Uhr Abfahrt zur Halbinsel Ancón, Mittagessen und Baden am Strand.
18:00 Uhr Rückkehr zum Hotel.
19:30 Uhr Abendessen im Hotel.
20:30 Uhr Abschiedsveranstaltung im Hotel.
Sonntag 27/07/2025 – Sancti Spíritus – Santa Clara – Artemisa /CIJAM
07:00 Uhr Frühstück im Hotel.
08:00 Uhr Abfahrt nach Villa Clara.
10:00 Uhr Besuch an der historischen Stätte des “Tren Blindado” (Panzerzug) und an Gedenkstätte und Museum zur Erinnerung an Ernesto Che Guevara.
12:00 Uhr Mittagessen in Santa Clara.
14:00 Uhr Abfahrt zum CIJAM.
18:30 Uhr Ankunft im Campamento.
19:00 Uhr Abendessen und Freizeit.
Montag 28/07/2025 – Artemisa /CIJAM
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:30 Uhr Aufbruch zur freiwilligen Arbeit.
11:30 Uhr Rückkehr ins Campamento.
12:00 Uhr Mittagessen.
14:00 Uhr Abschlussworkshop über die Bedeutung der Solidarität mit Cuba und Erfahrungsaustausch unter den Brigadistas, offizieller Brigadeabschluss.
16:00 Uhr Vorbereitung (europ. Spezialitäten und Kulturbeiträge) der Europäischen Nacht.
19:00 Uhr Abendessen und Europäische Nacht im Campamento.
Dienstag 29/07/2025 – Artemisa /CIJAM
07:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
08:30 Uhr Tag der Reinigung und Desinfektion im CIJAM
11:00 Uhr Zusammenfassung über die produktiven Tage.
12:00 Uhr Mittagessen.
14:00 Uhr Vorführung eines cubanischen Films.
18:30 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Besuch in einem Komitee zur Verteidigung der Revolution und Austausch mit den Bewohner:innen in Caimito.
Mittwoch 30/07/2025 – Artemisa /CIJAM
08:00 Uhr Frühstück
10:00 Uhr Transfer der Brigadistas nach Havanna und zum Flughafen.
CONVOCATORIA 52 EDICION DE LA BRIGADA EUROPEA DE SOLIDARIDAD CON CUBA JOSÉ MARTÍ
Estimado (a) amigo (a):
El Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos y su Agencia de Viajes Amistur Cuba S.A convocan a los amigos de Cuba a formar parte de la 52 edición de la Brigada de Trabajo Voluntario y Solidaridad con Cuba “José Martí”. El programa está dedicado a conmemorar el 65 aniversario de la constitución del Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos. Esta edición, como es habitual, incluirá visitas a lugares de interés histórico, económico, cultural y social, el intercambio sobre temas de actualidad nacional y encuentros con representantes de organizaciones de la sociedad cubana y pueblo en general, entre otras actividades de interés.
Durante los intercambios y visitas a diferentes lugares, los participantes podrán ser testigos de los efectos del recrudecimiento del bloqueo económico, comercial y financiero por parte del gobierno de EE UU en la vida cotidiana y como, a pesar de las dificultades que enfrentamos, se trabaja por preservar las conquistas sociales que nos enorgullecen y comprometen más a seguir defendiendo la obra de la Revolución cubana.
El programa de actividades se desarrollará del 15 al 30 de julio del 2025 en las provincias de Artemisa, Sancti Spíritus, Villa Clara y La Habana; 15 noches de estancia, 11 de ellas en el Campamento Internacional Julio Antonio Mella (CIJAM), ubicado en el municipio Caimito, a 45 Km. de La Habana y 4 en Sancti Spíritus. La estadía tendrá un costo de 730,00 Euros si el número total de brigadistas no excede de 50 personas. En caso de ser superior a 50 personas, el costo del programa será de 660,00 Euros. Esto incluye alojamiento en habitaciones compartidas en el CIJAM, habitaciones dobles o triples en el hotel, pensión alimentaria completa, transfer in–out del aeropuerto y transportación a todas las actividades previstas en el programa.
Se les hará saber oportunamente, antes de efectuar el pago correspondiente, la cifra exacta a pagar. Las actividades opcionales no se incluyen en el precio del paquete y tendrán un costo adicional. La forma de pago es a través de transferencia bancaria, pasarela de pago on- line o mediante tarjeta de pago, Visa o MasterCard, siempre que no sean emitidas por bancos estadounidenses. Es una condición imprescindible viajar con seguro médico que tenga cobertura en Cuba. Los brigadistas que arriben al CIJAM antes del 15 de julio de 2025, deberán pagar un suplemento adicional de 15.00 Euros por noche, por concepto de alojamiento y alimentación.
Las inscripciones estarán abiertas para los interesados hasta el 22 de junio del 2025. Para confirmar su participación solicitamos envíe a los correos: y la siguiente información: nombre y apellidos, número de pasaporte, fecha de nacimiento, profesión, idiomas que habla, país de procedencia, organización que representa, restricciones alimentarias en caso de tener alguna, fecha, hora y número del vuelo de llegada a Cuba, así como fecha, hora y número del vuelo de salida. A los participantes que se encuentren en La Habana antes del inicio de la brigada se les garantizará un transporte para el traslado al CIJAM, que saldrá de la sede central del ICAP el martes 15 de julio de 2025, a las 17:00 horas.
Esperamos contar con su presencia en la 52 edición de la Brigada Europea de Trabajo Voluntario y Solidaridad con Cuba “José Martí”, donde la amistad y la solidaridad entre los pueblos cubanos y europeos reinarán, permitiéndonos avanzar en la construcción de un futuro mejor, de paz y hermandad.
Fraternalmente,
Rigoberto Zarza Ross
Director de Europa
Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos
PROGRAMA DE LA 52 EDICIÓN DE LA BRIGADA EUROPEA “JOSÉ MARTI”
Del 15 al 30 de julio de 2025
Martes 15/07/25. La Habana – Artemisa /CIJAM
Durante el día: Llegada de los brigadistas al aeropuerto. Traslado al campamento.
17:00Salida de un ómnibus desde la Sede Central del ICAP hacia el CIJAM, Caimito.
19:00 Cena en el CIJAM
Miércoles 16/07/25. Artemisa /CIJAM
07:00 De pie y desayuno
09:30 Ofrenda floral en el monumento a José Martí en el CIJAM, siembra de un árbol de la amistad en el Bosque Martiano del CIJAM, Actividad oficial de bienvenida en el teatro del CIJAM, reunión general de información sobre el programa de actividades y presentación de la delegación cubana e información sobre el funcionamiento del CIJAM.
12:00 Almuerzo
14:30 Conferencia: Actualización de la situación política, económica y social de Cuba, impacto del bloqueo económico de EE UU, retos y perspectivas para el desarrollo económico.
19:00 Noche cubana y actividad cultural.
Jueves 17/07/25. Artemisa /CIJAM
07:00 De pie y desayuno
07:30 Matutino
08:30 Visita a la Empresa Productora de Ómnibus Evelio Prieto Guillamas, en Guanajay. Intercambio con sus directivos y trabajadores sobre la labor del centro, el impacto del bloqueo y realización de una jornada de trabajo voluntario.
12:00 Regreso al campamento
13:00 Almuerzo
14:30 Conferencia: “Sistema político y electoral cubano. Democracia, participación popular y derechos humanos en Cuba”.
18:30 Cena
20:00 Intercambio entre los brigadistas sobre la situación política en la región europea y las causas que defienden.
Viernes 18/07/25. Artemisa /CIJAM
06:30 De pie y desayuno
07:00 Labores productivas en una Cooperativa de Producción Agropecuaria de Caimito.
11:30 Regreso al campamento
12:00 Almuerzo
14:30 Intercambio sobre la manipulación y campañas mediáticas contra Cuba y el uso de las redes sociales para tales fines.
19:00 Cena
20:00 Proyección de película cubana o documental.
Sábado 19/07/25. Artemisa – La Habana – Artemisa/CIJAM
06:30 De pie y desayuno
09:00 Visita al Centro Fidel Castro Ruz
11:00 Visita al Memorial de la Denuncia (museo sobre la historia de actos terroristas contra Cuba
Tour panorámico por la ciudad, hacer parada en la Plaza de la Revolución.
12:00 Almuerzo libre y tiempo libre en la ciudad.
17:30 Regreso al CIJAM
19:30 Cena y noche libre
Domingo 20/07/25. Artemisa – Las Terrazas – Artemisa/CIJAM
07:00 De pie y desayuno
09:00 Visita a la Estación Ecológica Sierra del Rosario. Ecovida – Centro de investigaciones y servicios ambientales en Las Terrazas. Explicación sobre la política medioambiental de Cuba. Excursión y disfrute del complejo turístico Las Terrazas
12:00 Almuerzo en restaurante local
14:00 Visita al Río San Juan. Tiempo para baño.
16:00 Regreso al campamento
19:00 Cena y noche libre en el CIJAM
Lunes 21/07/25. Artemisa/CIJAM
07:00 De pie y desayuno
08:30 Salida para el Campamento de Vida Asistida de Quisicuaba en San Antonio de los baños. Proyecto de atención a personas con desventaja social. Explicación del centro y jornada de trabajo productivo.
12:00 Almuerzo en el CIJAM
14:00 Intercambio con representantes de la Federación de Mujeres Cubanas y la Central de Trabajadores de Cuba.
17:00 Intercambio con las embajadas de Palestina y la República Árabe Saharaui Democrática para conocer sobre la lucha por la independencia de ambos pueblos.
19:00 Cena
20:00 Música grabada o clases de baile
Martes 22/07/25. Artemisa/CIJAM
07:00 De pie y desayuno
08:00 Labores productivas en una obra social en Caimito en saludo al 26 de julio
12:00 Regreso al campamento
12:30 Almuerzo
14:30 Visita al Memorial a los Mártires de Artemisa.
Intercambio con autoridades locales sobre el desarrollo socioeconómico de Artemisa.
19:00 Explicación del programa para la salida a Sancti Spíritus
19:30 Cena
Miércoles 23/07/25. Artemisa – La Habana – S. Spíritus /Los Laureles
07:00 De pie y desayuno
07:30 Salida para Sancti Spíritus, pasando la mañana en La Habana
09:00 Visita al Centro de Estudios Martianos, conversatorio sobre José Martí en el pensamiento y la acción de Fidel
12:00 Almuerzo en la Casa de la Amistad
13:00 Salida hacia Sancti Spíritus
18:30 Check in en el hotel Los Laureles
19:00 Cena en el hotel
20:30 Noche de bienvenida en el hotel. Actividad cultural
Jueves 24/07/25. Sancti Spíritus /Los Laureles
07:00 Desayuno en el hotel
09:00 Recibimiento por las autoridades de Sancti Spíritus en el Monumento a los Mártires Espirituanos. Ofrenda floral. Encuentro con representantes de los medios de prensa.
11:00 Visita a un Hogar de Niños sin Amparo Familiar
13:00 Regreso al hotel y almuerzo
15:00 Visita en 2 subgrupos a:
Filial del Centro de Ingeniería Genética y Biotecnología.
Centro de Acopio y Beneficio de la Miel
17:00 Recorrido por el Centro Histórico de la ciudad.
19:00 Cena en el hotel
20:30 Encuentro con representantes de la Unión Nacional de Escritores y Artistas de Cuba y la Asociación Hermanos Saiz de la provincia.
Viernes 25/07/25. Sancti Spíritus – Yaguajay- S. Spíritus /Los Laureles
07:00 Desayuno en el hotel
08:30 Salida hacia el municipio Yaguajay
09:30 Visita al Complejo Monumentario “Camilo Cienfuegos”. Encuentro con miembros de la Asociación de Combatientes de la Revolución Cubana y de la Unión de Jóvenes Comunistas.
11:00 Visita al Hospital Municipal General, antiguo Cuartel de la dictadura batistiana.
14:00 Almuerzo en el Hotel “San José del Lago”. Disfrute de las instalaciones y baños termales.
17:00 Regreso al hotel
19:00 Cena en el hotel
20:30 Actividad cultural en la Casa de la Guayabera en víspera del 26 de julio
Sábado 26/07/25. Sancti Spíritus – Trinidad- S. Spíritus /Los Laureles
07:00 Desayuno en el hotel
08:00 Salida hacia Trinidad
10:00 Recibimiento y recorrido por el Centro Histórico en grupos
12:00 Salida hacia la Península de Ancón, almuerzo y baño en la playa
18:00 Regreso al hotel
19:30 Cena en el hotel
20:30 Actividad de despedida en el hotel
Domingo 27/07/25. Sancti Spíritus – Santa Clara – Artemisa /CIJAM
07:00 Desayuno en el hotel
08:00 Salida para Villa Clara
10:00 Visita al Tren Blindado y al Complejo Monumentario Ernesto Che Guevara
12:00 Almuerzo en Santa Clara
14:00 Salida hacia el CIJAM
18:30 Llegada al CIJAM
19:00 Cena y noche libre
Lunes 28/07/25. Artemisa /CIJAM
06:30 De pie y desayuno
07:30 Salida hacia las labores productivas
11:30 Regreso al campamento
12:00 Almuerzo
14:00 Taller final sobre la importancia de la solidaridad con Cuba e intercambio de experiencias entre los brigadistas, clausura de la brigada
16:00 Preparación de la noche europea
19:00 Cena y Noche Europea en el CIJAM
Martes 29/07/25. Artemisa /CIJAM
07:00 De pie y desayuno
08:30 Jornada de limpieza e higienización en el CIJAM
11:00 Resumen de las jornadas productivas
12:00 Almuerzo
14:00 Proyección de película cubana
18:30 Cena
20:00 Visita a un Comité de Defensa de la Revolución e intercambio con la población local en Caimito
Miércoles 30/07/25. Artemisa /CIJAM
08:00 Desayuno
10:00 Traslado de los brigadistas a La Habana y al aeropuerto.
CALL 52nd EDITION OF THE JOSÉ MARTÍ EUROPEAN BRIGADE OF SOLIDARITY WITH CUBA
Dear friends:
The Cuban Institute of Friendship with the Peoples and its Travel Agency Amistur Cuba S.A call friends of Cuba to be part of the 52nd edition of the José Marti Brigade of Voluntary Work and Solidarity with Cuba. The program is devoted to commemorate the 65th anniversary of the foundation of the Cuban Institute of Friendship with the Peoples. This edition, as usual, will include visits to places of historical, economic, cultural and social interest, exchanges on current national issues and meetings with representatives of organizations of the Cuban society and people in general, among other activities of interest.
Throughout exchanges and visits to different places, brigade members will be able to witness the effects of the tightening of the economic, commercial and financial blockade imposed by the U.S.A government on Cuban people’s everyday life and how, despite the difficulties faced, we work to preserve the social achievements that make us proud and at the same time, more committed to continue defending the Cuban Revolution.
The program of activities will be carried out from July 15th to 30th, 2025 in Artemisa, Sancti Spíritus, Villa Clara and Havana provinces; 15 nights, 11 out of them in the Julio Antonio Mella International Camp (CIJAM), located in the municipality of Caimito, 45 kms from Havana and 4 nights in Sancti Spíritus. The cost of the stay will be 730.00 Euros per person if the total number of participants is less than 50 people. If the total number of participants exceeds 50 people, the price of the program will be 660.00 Euros per person. This includes accommodation in shared rooms at CIJAM, double or triple rooms at the hotel, full board, transfer in-out from the airport and transportation to all the activities included in the program.
Participants will be informed of the exact amount to be paid before doing the corresponding payment. Optional activities are not included in the package’s price and will have an additional cost. Payment can be made by bank transfer, online payment gateway or by Visa or MasterCard, whenever they are not issued by U.S.A banks. It is an essential condition to travel with medical insurance that covers any medical issue in Cuba. Brigade members who arrive CIJAM before July 15th, 2025, and go directly to the camp, must pay an additional supplement of 15.00 Euros per night for accommodation and board.
Registration will be open for those interested to take part in until June 22nd, 2025. To confirm your participation, please send the following information: full name, passport number, date of birth, profession, languages spoken, country of origin, organization you represent, food restrictions if any, date, time and flight number of arrival in Cuba, as well as date, time and flight number of departure from Cuba to the following e-mail addresses: and
Participants who are in Havana before the starting of the brigade will be guaranteed transportation to CIJAM, which will depart from ICAP headquarters on Tuesday, July 15th, 2025, at 17:00 hours.
We hope to have you among members of the 52nd edition of the José Marti European Brigade of Voluntary Work and Solidarity with Cuba, where friendship and solidarity between the Cuban and European peoples will reign, allowing us to move forward in the construction of a better future, of peace and brotherhood.
Fraternally
Rigoberto Zarza Ross
Director of Europe
Cuban Institute of Friendship with the Peoples
PROGRAM OF THE 52nd EDITION OF THE “JOSÉ MARTI” EUROPEAN BRIGADE
From July 15 to July 30, 2025
Tuesday 15/07/25. Havana – Artemisa /CIJAM
During the day: Arrival of the brigade members to the airport. Transfer to the camp.
17:00 Departure from ICAP Headquarters to CIJAM, Caimito.
19:00 Dinner at CIJAM
Wednesday 16/07/25. Artemisa /CIJAM
07:00 Wake up and breakfast
09:30 Floral offering at the monument to José Martí at CIJAM, planting of a tree of friendship in the Bosque Martiano at CIJAM, official welcoming activity at the CIJAM theater, general information meeting on the program of activities, presentation of the Cuban delegation and information on the functioning of CIJAM.
12:00 Lunch
14:30 Lecture: Updating on the political, economic and social situation in Cuba, impact of the USA economic blockade, challenges and projections for economic development.
19:00 Cuban night and cultural activity.
Thursday 17/07/25. Artemisa /CIJAM
07:00 Wake up and breakfast
07:30 Morning brief news
08:30 Visit to the Bus Assembling Enterprise Evelio Prieto Guillamas in Guanajay. Exchange with its directors and workers about the work of the center, the impact of the blockade and doing voluntary work.
12:00 Return to the camp
13:00 Lunch
14:30 Lecture: “Cuban political and electoral system. Democracy, popular participation and defense of human rights in Cuba”.
18:30 Dinner
20:00 Exchange among the brigade members on the political situation in the European region and the causes they defend.
Friday 18/07/25. Artemisa /CIJAM
06:30 Wake up and breakfast
07:00 Productive work in an Agricultural Production Cooperative in Caimito.
11:30 Return to camp
12:00 Lunch
14:30 Exchange on the manipulation and media campaigns against Cuba and the use of social networks for such purposes.
11:00 Visit to the Memorial de la Denuncia (museum on history of terrorist actions against Cuba)
Panoramic tour along the city, stop at the Revolution Square.
12:00 Free lunch and free time in the city.
17:30 Return to CIJAM
19:30 Dinner and free evening
Sunday 20/07/25. Artemisa – Las Terrazas – Artemisa/CIJAM
07:00 Wake up and breakfast
09:00 Visit to the Ecological Station Sierra del Rosario. Ecovida – Center for research and environmental services in Las Terrazas. Explanation of Cuba’s environmental policy. Excursion and enjoyment of the tourist complex Las Terrazas.
12:00 Lunch at local restaurant
14:00 Visit to the San Juan River. Time for swimming.
16:00 Return to camp
19:00 Dinner and free night at CIJAM.
Monday 21/07/25. Artemisa/CIJAM
07:00 Wake up and breakfast
08:30 Departure to Quisicuaba Assisted Living Camp in San Antonio de los Baños: project of assisting people with social disadvantage. Explanation of the center and productive work session.
12:00 Lunch at CIJAM.
14:00 Exchange with representatives of the Federation of Cuban Women and the Confederation of Cuban Workers.
17:00 Exchange with representatives of the embassies of Palestine and the Saharawi Arab Democratic Republic to learn about the struggle for independence of both peoples.
19:00 Dinner
20:00 Recorded music or dance classes.
Tuesday 07/22/25. Artemisa/CIJAM
07:00 Wake up and breakfast
08:00 Productive work in a social work in Caimito in salute to July 26th.
12:00 Return to camp
12:30 Lunch
14:30 Visit to the Memorial to the Martyrs of Artemisa.
Exchange with local authorities on the socioeconomic development of Artemisa province.
19:00 Explanation of the program for departing to Sancti Spiritus.
19:30 Dinner
Wednesday 23/07/25. Artemisa – Havana – S. Spíritus /Los Laureles
07:00 Wake up and breakfast
07:30 Departure for Sancti Spíritus, spending the morning in Havana.
09:00 Visit to the Center of Studies on Marti, lecture on José Martí in Fidel’s thought and action.
12:00 Lunch at the Casa de la Amistad (House of Friendship).
13:00 Departure to Sancti Spíritus
18:30 Check in at Los Laureles Hotel
19:00 Dinner at the hotel
20:30 Welcome evening at the hotel. Cultural activity
Thursday 24/07/25. Sancti Spíritus /Los Laureles
07:00 Breakfast at the hotel
09:00 Welcome reception by the authorities of Sancti Spíritus at the Monument to the Martyrs of Sancti Spíritus. Floral wreath. Meeting with the local media representatives.
11:00 Visit to a Home for Children without Family Protection.
13:00 Return to hotel and lunch
15:00 Visit in 2 subgroups to:
Genetic Engineering and Biotechnology Center Branch.
Honey Collection and Processing Center.
17:00 Tour along the Historic Center of the city.
19:00 Dinner at the hotel
20:30 Meeting with representatives of the National Union of Writers and Artists of Cuba and the Hermanos Saiz Association of the province.
Friday 25/07/25. Sancti Spíritus – Yaguajay- S. Spíritus /Los Laureles
07:00 Breakfast at the hotel
08:30 Departure to Yaguajay municipality.
09:30 Visit to the “Camilo Cienfuegos” Monument Complex. Meeting with members of the Association of Combatants of the Cuban Revolution and the Union of Young Communists.
11:00 Visit to the General Municipal Hospital, former headquarters of the Batista dictatorship.
14:00 Lunch at the San José del Lago Hotel. Enjoying of the facilities and thermal baths.
17:00 Return to the hotel.
19:00 Dinner at the hotel
20:30 Cultural activity at the Casa de la Guayabera on the eve of July 26th.
Saturday 26/07/25. Sancti Spíritus – Trinidad- S. Spíritus /Los Laureles
07:00 Breakfast at the hotel
08:00 Departure to Trinidad
10:00 Reception and tour along the Historic Center in groups.
12:00 Departure to Ancon Peninsula, lunch and swim at the beach.
18:00 Return to hotel
19:30 Dinner at the hotel
20:30 Farewell activity at the hotel
Sunday 27/07/25. Sancti Spíritus – Santa Clara – Artemisa /CIJAM
07:00 Breakfast at the hotel
08:00 Departure to Villa Clara
10:00 Visit to the Armored Train and the Ernesto Che Guevara Monument Complex.
12:00 Lunch in Santa Clara
14:00 Departure to CIJAM
18:30 Arrival to CIJAM
19:00 Dinner and free night
Monday 28/07/25. Artemisa /CIJAM
06:30 Wake up and breakfast
07:30 Departure to the productive labors
11:30 Return to camp
12:00 Lunch
14:00 Final workshop on the importance of solidarity with Cuba and exchange of experiences among the brigade members, closing activity of the brigade.
16:00 Preparation of the European night
19:00 Dinner and European Night at CIJAM
Tuesday 07/29/25. Artemisa /CIJAM
07:00 Wake up and breakfast
08:30 Cleaning and sanitization day at CIJAM
11:00 Summary of productive days
12:00 Lunch
14:00 Projection of a Cuban film
18:30 Dinner
20:00 Visit to a Committee for the Defense of the Revolution and exchange with the local population in Caimito.
Wednesday 30/07/25. Artemisa /CIJAM
08:00 Breakfast
10:00 Transfer of brigade members to Havana and to the airport.
Netzwerk Cuba - informationsbüro - e.V.Veröffentlicht am von Frank
Aufruf zur Teilnahme an der
XVIiI. Internationalen 1.-Mai-Brigade der freiwilligen Arbeit und Solidarität mit Cuba
Liebe Freunde und Freundinnen,
herzliche Grüße an euch aus dem Cubanischen Institut für die Freundschaft mit den Völkern (ICAP), einer gesellschaftlichen Organisation die einen Beitrag leistet zur Stärkung, Mobilisierung und Einheit der internationalen Solidaritätsbewegung für die Verteidigung der Cubanischen Revolution, für die Freundschaft, den Frieden, die Souveränität und die gerechten Anliegen der Völker.
Das ICAP feiert in diesem Jahr den 65. Jahrestag seiner Gründung und lädt euch daher besonders herzlich ein, an der 18. Internationalen Brigade der Freiwilligen Arbeit anlässlich des Ersten Mai teilzunehmen, die vom 25. April bis 10. Mai 2025 stattfinden wird.
Lasst uns gemeinsam die Veranstaltungen zum Internationalen Tag der Arbeiter:innen gestalten und feiern. Die cubanische Arbeiter:innen-bewegung hat eine lange Tradition des gemeinsamen Kampfes und wird euch in ihren Arbeitszentren und Gemeinschaften willkommen heißen, um über die größten Herausforderungen zu diskutieren, mit denen die internationale Arbeiter:innenklasse heute weltweit konfrontiert ist.
Die Brigadistas aus allen Regionen der Welt können freiwillige Arbeit leisten in Betrieben der Nahrungsmittelproduktion und bei lokalen Entwicklungsprojekten. Dabei können sie tiefe Einblicke gewinnen in die Aktualisierung des sozialökonomischen Modells in Cuba, das schwierige Bedingungen meistern muss, durch die Schikanen der US-Regierung und ihrer erdrückenden Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade gegen Cuba.
Wir danken euch allen für eure Teilnahme und eurer Engagement in der weltweiten Solidarität!
Willkommen in Cuba!!!
Die Anmeldungen aus der Bundesrepublik Deutschland können direkt über die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba oder das Netzwerk Cuba stattfinden:
–
Flüge und Visa werden von den Brigadista selbst gebucht. Es wird für die deutschen Teilnehmer:innen ein (Online-)Vorbereitungstreffen zum Kennenlernen angeboten.
Eine Auslandskrankenversicherung, die Cuba mit einschließt, ist bei der Einreise nachzuweisen. Kosten für Ü/VP u. Transporte: 680 Euro.
Programm für die 18. Internationale Brigade
der freiwilligen Arbeit und der Solidarität mich Cuba, anlässlich des 1. Mai
Tag
Datum
vormittags
nachmittags
Provinz
1
25/4/2025
Ankunft im Campamento
Ankunft im Campamento
Artemisa
2
26/4/2025
Eröffnung der Brigade
Vortrag + Diskussion
Herausforderungen für die cubanische Jugend
Artemisa
3
27/4/2025
Kommunale und Umweltprojekte
Lokale Entwicklungs-Projekte
Artemisa
4
28/4/2025
Besuche in Gesundheitszentren
Besuche in allgem. und besonderen Bildungs-einrichtungen
Artemisa
5
29/4/2025
Besuch in wissenschaftl. Forschungszentren
Besuch in historischen Zentren in der Provinz
Artemisa
6
30/4/2025
Konferenz über die Kultur als Kampffeld und den digitalen Krieg
Austausch zwischen den Regionen
Artemisa
7
1/5/2025
1.Mai-Kundgebung
/Demonstration
Optionale Freizeit-angebote
Havanna
8
2/5/2025
Solidaritätskonferenz
Solidaritätskonferenz
Havanna
9
3/5/2025
Freiwillige Arbeit in Einrichtungen der Lebensmittelproduktion
Internationale Nacht
Artemisa
10
4/5/2025
Abreise nach Villa Clara
Austausch in Stadt-teilen mit den CDR
Villa Clara
11
5/5/2025
Besuch im Mausoleum des Che. Austausch mit Mitkämpfenden
Austausch in Universitätszentren
Villa Clara
12
6/5/2025
Freiwillige Arbeit in Einrichtungen der Lebensmittelproduktion
Besuch bei neuen Formen ökonomischer Leitung
Villa Clara
13
7/5/2025
Freiwillige Arbeit in Einrichtungen der Lebensmittelproduktion
Netzwerk Cuba - informationsbüro - e.V.Veröffentlicht am von Frank
Liebe Freundinnen und Freunde Cubas,
Das Cubanische Institut der Freundschaft mit den Völkern (ICAP) und dessen Reiseagentur Amistur Cuba S.A. freuen sich, euch zur Teilnahme an der 66. Brigada Nordica der Freiwilligen Arbeit und Solidarität mit Cuba einzuladen, die vom 15. Dezember 2024 bis zum 2. Januar 2025. Das wesentliche Ziel im Rahmen dieses Brigadeprogramms ist es, mit den Freund:innen, die uns besuchen, den 67. Jahrestag des Sieges der Cubanischen Revolution zu teilen.
Die Brigade bietet den Teilnehmer:innen die Möglichkeit, die cubanische Realität umfassender kennenzulernen und die sozialen Errungenschaften, die in 65 siegreichen Jahren erreicht wurden – trotz der Verschärfung der ökonomischen, Handels- und Finanzblockade der US-Regierungen gegen Cuba.
Das Programm beinhaltet Besuche von Orten von historischem, wirtschaftlichem, kulturellem und sozialem Interesse, Vorträge über aktuelle nationale Themen und Treffen mit Vertreter:innen von Organisationen der cubanischen Gesellschaft und der Bevölkerung im Allgemeinen sowie andere interessante Aktivitäten. Es umfasst auch Freizeitaktivitäten, Vorführungen cubanischer Filme, Einführungen in cubanische Tänze. Ein wesentliches Element sind produktive Arbeiten in der Landwirtschaft oder sozialen Projekten, sowie andere Solidaritätsaktivitäten. Dies wird Ihnen die Möglichkeit bieten, das Wesen unseres Volkes näher kennenzulernen und die Gründe, die unsere Revolution tragen und stärken, noch besser zu verstehen.
Das Programm der Aktivitäten findet in den Provinzen Artemisa, Havanna und Matanzas statt; 18 Übernachtungen, davon 14 im Internationalen Camp „Julio Antonio Mella“ (CIJAM) in der Gemeinde Caimito, 45 km von Havanna entfernt, und 4 Übernachtungen in Matanzas, berühmt als die Stadt der Brücken. Dies ist die zweitgrößte Provinz der Insel, und sie hat entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung Cubas beigetragen. Dort gibt es einen der schönsten Strände: Varadero, sowie Naturlandschaften von großer Schönheit.
Der gesamte Aufenthalt kostet 820,00 Euro pro Brigade-Mitglied. Darin enthalten sind die Unterkunft (in Mehrbettzimmern für bis zu 4 Personen im CIJAM), Doppel- oder Dreibettzimmer in Matanzas, Vollverpflegung, der Transfer vom und zum Flughafen und der Transport zu allen im Programm vorgesehenen Aktivitäten. Optionale Aktivitäten sind nicht in diesen Gesamtkosten enthalten. Sie wären ggfs. zusätzlich zu bezahlen. Die Zahlung erfolgt per Online-Zahlungsgateway.
Es ist unerlässlich, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, die auch in Cuba gilt. Brigade-Teilnehmende, die vor dem Brigade im CIJAM ankommen, müssen einen zusätzlichen Aufschlag von 15,00 Euro pro Nacht für Unterkunft und Verpflegung zahlen.
Das CIJAM wurde im Jahr 1972 geschaffen und verfügt über die entsprechenden Voraussetzungen, um das kollektive Leben und die Bedürfnisse unserer Besucher:innen aus verschiedenen Teilen der Welt zu erfüllen.
Mit der Teilnahme verpflichtet sich das Brigade-Mitglied, sich an dem angegebenen Programm zu beteiligen und die Regeln des Verhaltens, der Disziplin und des sozialen Miteinanders sowie die hygienisch-sanitären Maßnahmen angemessen einzuhalten.
Eine Anmeldung ist bis zum 20. November 2024 möglich. Anmeldungen der deutschen Teilnehmer:innen nehmen die FG BRD-Kuba () und das Netzwerk Cuba () entgegen.
Erforderlich für die Anmeldung sind: Alle Vor- und Nachnamen (wie im Pass angegeben), Passnummer, Alter, Geburtsdatum, Beruf, Sprachkenntnisse, Herkunftsland, ggfs. Organisation, die sie vertreten, Datum, Uhrzeit und Nummer des Ankunftsfluges nach Cuba sowie Datum, Uhrzeit und Nummer des Rückfluges. Wichtig ist auch die Angabe, ob irgendwelche medizinischen, diätetischen oder sonstigen Anforderungen bestehen.
Für Teilnehmende, die vor Beginn der Brigade in Havanna sind, wird der Transport zum CIJAM organisiert, der am 15. Dezember 2024 um 17.00 Uhr vom Sitz des ICAP in Havanna aus an diesem Treffpunkt startet: Calle 17 No. 303 zwischen H und I Vedado.
Wir freuen sehr über eure Teilnahme an der 66. Brigada Nordica der freiwilligen Arbeit und der Solidarität mit Cuba, damit wir gemeinsam teilen, was die Brigade bisher immer war: ein unvergessliches Erlebnis für den Frieden und die enge Freundschaft zwischen unseren Völkern.
In tiefer Verbundenheit.
Elizabeth Ribalta Rubiera
Brigadeleiteri
Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos (ICAP)
Cubanisches Institut für die Freundschaft mit den Völkern
Programm für das 66. Kontingent der Nordischen Brigade der freiwilligen Arbeit und Solidarität mit Cuba
Vom 15. Dezember 2024 bis zum 2. Januar 2025
In den Provinzen Havanna, Artemisa, Matanzas.
Sonntag, 15. Dezember, 2024
17:00 Uhr Abfahrt mit dem Bus vom ICAP-Hauptquartier zum Campamento für die Mitglieder der Brigade, die früher in Cuba angekommen sind.
Abholung am Flughafen für diejenigen, die an diesem Tag ankommen, und Transfer zum Campamento.
Ankommen in der Unterkunft und Abendessen.
Montag, 16. Dezember 2024
07:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:30 Uhr Blumenkranz-Niederlegung am Denkmal von “Julio A. Mella”. Pflanzung eines Baumes der Freundschaft im „Bosque Martiano“ des CIJAM. Offizielle Willkommensveranstaltung im Campamento.
11:30 Uhr Allgemeines Informationstreffen zu Funktion und Einrichtungen des CIJAM, Vorstellung der cubanischen Delegation und der Mitarbeiter:innen des Campamento.
12:00 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr „Cuba: die aktuelle politische, gesetzliche, wirtschaftliche und soziale Realität“. Vortrag und Diskussion.
16:30 Uhr Erstes Koordinierungstreffen der Sprecher:innen der Delegationen aus den einzelnen Ländern.
18:30 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Cubanische Nacht.
Dienstag, 17. Dezember 2024
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:00 Uhr Morgendliches Informationsplenum.
08:00 Uhr Besuch des agro-ökologischen Betriebs „La Burgambilia“. Erläuterung der agro-ökologischen Systeme in Cuba, der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und des sozialen und kommunitären Fokus. Rundgang über das Gelände.
09:30 Uhr Produktive landwirtschaftliche Arbeit in „La Burgambilia“.
12:00 Uhr Rückkehr zum CIJAM.
13:00 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr „Die cubanische Umweltpolitik: Tarea Vida und deren aktuelle Umsetzung“. Vortrag und Diskussion..
18.30 Uhr Treffen zur Erläuterung der Fahrt nach Matanzas.
Anschließend Abendessen und freier Abend.
Mittwoch, 18. Dezember 2024
06:30 Uhr Aufstehen.
07:00 Uhr Frühstück.
07:30 Uhr Abfahrt nach Playa Girón (Schweinebucht).
10:30 Uhr Begrüßung im Projekt Korimacao. Besichtigung des Projektes.
11:40 Uhr Besuch der Cueva de los Peces (Höhle der Fische).
12:30 Uhr Mittagessen im Restaurant Punta Perdiz.
15:30 Uhr Besuch im Museum von Playa Girón.
16:30 Uhr Ankunft im Hotel Playa Girón.
19:30 Uhr Abendessen im Hotel.
20:30 Uhr Besuch in einem CDR. Willkommensfest in der Nachbarschaftsorganisation.
Donnerstag, 19. Dezember 2024
07:00 Uhr Frühstück.
08:00 Uhr Abfahrt nach Matanza.
11:00 Uhr Niederlegung eines Blumenbuketts zu Ehren des cubanischen Nationalhelden im „Parque de la Libertad“ (Freiheitspark). Begrüßung durch das ICAP und Vertreter:innen der Provinz.
12:00 Uhr Mittagessen in der Finca „La Dionisia“.
14:00 Uhr Besuch in der Universität von Matanzas. Treffen mit Studierenden, die der UJC angehören (Union junger Kommunist:innen) und der FEU (Föderation der Universitätsstudierenden) sowie Studierenden aus anderen Ländern, die in Cuba studieren.
17:00 Uhr Besuch bei einem Gemeindeprojekt in der Stadt Matanzas.
18:30 Uhr Rückkehr ins Hotel.
19:00 Uhr Abendessen im Hotel und freier Abend.
Freitag, 20. Dezember 2024
07:00 Uhr Frühstück.
08:30 Uhr Besuch in einer Grundschule. Feier anlässlich des Tages der Lehrkräfte. Treffen mit Lehrkräften und Schüler:innen, um das Bildungssystem Cubas vorzustellen.
11:00 Uhr Besuch im Castillo San Severino und im Museum über die Sklavenroute.
13:00 Uhr Mittagessen im Restaurant „Cuevas de Bellamar“.
15:00 Uhr Besuch bei einem staatlichen Mypime (Klein-/und Mittelbetrieb) um die neuen Wirtschaftsformen und deren sozialen Beitrag kennenzulernen.
17:30 Uhr Rückkehr ins Hotel.
19:30 Uhr Abendessen.
20:30 Uhr Teilnahme an einer kulturellen Abendveranstaltung in der Stadt Matanzas.
Samstag, 21. Dezember 2024
07:00 Uhr Frühstück.
08:00 Uhr Abfahrt nach Cárdenas.
09:00 Uhr Besuch der Rumfabrik Cuba Ron Eladio de Marcos. Austausch mit Jugendlichen und Arbeitskräften über die Funktion eines staatlichen Unternehmens und die Beeinträchtigungen der Blockade in diesem Bereich.
11:00 Uhr Besuch in einem Haus für werdende Mütter in Cárdenas.
12:00 Uhr Abfahrt nach Varadero, Mittagessen und freier Nachmittag am Strand.
17:30 Uhr Rückkehr ins Hotel und Abendessen.
20:30 Uhr Teilnahme an den Abendveranstaltungen im Hotel.
Sonntag, 22. Dezember 2024
07:00 Uhr Frühstück.
08:30 Uhr Abfahrt zur freiwilligen Arbeit in einem ökologischen Projekt.
11:30 Uhr Rückkehr ins Hotel.
12:00 Uhr Mittagessen im Restaurant „El Chiquirrín“.
14:00 Uhr Stadtführung durch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Matanzas (Sauto-Theater, Pharmazeutisches Museum, Feuerwehrmuseum, etc.).
17:00 Uhr Abfahrt nach Havanna.
20:00 Uhr Abendessen nach der Rückkehr ins Campamento.
Montag, 23. Dezember 2024
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:30 Uhr Abfahrt.
09:00 Uhr Besuch in einem Haus für Kinder ohne Familie in Havanna.
11:30 Uhr Treffen mit Vertreter:innen des CENESEX. Austausch über die Arbeit dieser Organisation in Cuba, die cubanische Gesetzgebung zu den Rechten in Bezug auf Familie, Kinderwunsch und Sexualität.
13:00 Uhr Mittagessen in der Casa de la Amistad (Haus der Freundschaft).
15:00 Uhr Austausch im ICAP zu den Beziehungen Cubas mit der Europäischen Union und die extraterritoriale Blockadepolitik.
17:00 Uhr Rückkehr zum Campamento.
19:00 Uhr Abendessen.
20:30 Uhr Einführung in cubanische Tänze.
Dienstag, 24. Dezember 2024
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:00 Uhr Besuch der Gedenkstätte für die Märtyrer von Artemisa. Austausch mit lokalen Vertreter:innen über die Entwicklung der Provinz. Rundgang durch das Stadtzentrum.
13:00 Uhr Mittagessen im Campamento.
Anschließend: Vorbereitung der europäischen Nacht.
18:00 Uhr Abendessen. Europäische Nacht.
Mittwoch, 25. Dezember 2024
07:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
08:30 Uhr Freiwillige Arbeit.
12:00 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr Vorführung eines cubanischen Spiel- oder Dokumentarfilms. Diskussion.
18:00 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Einführung in cubanische Tänze.
Donnerstag, 26. Dezember 2024
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:00 Uhr Besuch im Finlay Institut, das zu Impfungen forscht. Austausch über die Forschung zu biotechnologischen Produkten und die Auswirkungen der Blockade in diesem Sektor.
11:00 Uhr Besuch im Memorial de la Denuncia.
13:00 Uhr Mittagessen im Restaurant „Tocororo“.
15:00 Uhr Besuch des Fidel Castro Centers.
17:00 Uhr Rückkehr zum CIJAM.
19:00 Uhr Abendessen und freier Abend.
Freitag, 27. Dezember 2024
07:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
08:30 Uhr Freiwillige Arbeit in einem sozialen Projekt in Caimito.
12:00 Uhr Mittagessen.
14:00 Uhr Buchvorstellung durch den Verlag Editorial Cubana.
18:00 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Freier Abend.
Samstag, 28. Dezember 2024
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:30 Uhr Abfahrt nach Soroa
09:00 Uhr Besuch des Orchideenzentrums. Rundgang und Besuch am Wasserfall „Salto de Arcoiris“.
12:30 Uhr Mittagessen vor Ort.
15:30 Uhr Rückkehr zum CIJAM.
18:30 Uhr Abendessen und freier Abend.
Sonntag, 29. Dezember 2024
08:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:30 Uhr Freiwillige Arbeit im Campamento.
12:00 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr Workshop mit Mitgliedern der Brigade „Kreuz des Südens“, die zu der Zeit auch im Campamento ist, zum Erfahrungsaustausch über die Solidaritätsarbeit.
18:00 Uhr Abendessen und freier Abend.
Montag, 30. Dezember 2024
07:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
10:00 Uhr Besuch in einem Kinderkrankenhaus im Zentrum Havannas. Begrüßung durch Vertreter:innen der Einrichtung. Information und Austausch darüber, wie die Mission dieser Einrichtung durch die Blockade beeinträchtigt wird.
12:00 Uhr Mittagessen im Restaurant „El Aljibe“.
14:00 Uhr Abschlussveranstaltung der Brigade im ICAP.
Anschließend: Freier Nachmittag und Abendessen in Alt-Havanna.
20:00 Uhr Rückkehr zum Campamento. Treffpunkt für die Rückfahrt wird in der Stadt vereinbart.
Dienstag, 31. Dezember 2024
07:30 Uhr Frühstück.
09:30 Uhr Freundschaftslauf für den Frieden mit den Beschäftigten des Campamento und den Teilnehmer:innen der Brigade „Kreuz des Südens“.
Anschließend: Brettspiele, Sportaktivitäten, Gruppentänze, etc.
12:00 Uhr Mittagessen.
Anschließend: Vorbereiten und Dekorieren des Campamentos für den Abend.
20:00 Uhr Abendessen und Freizeitaktivität zur Feier des 67. Jahrestages des Sieges der Revolution und den Beginn des neuen Jahres, zusammen mit den Mitgliedern der Brigade Kreuz des Südens.
Mittwoch, 1. Januar 2025
08:00 Uhr Frühstück. Freier Vormittag.
12:00 Uhr Mittagessen.
13:00 Uhr Abreise nach Havanna.
17:00 Uhr Teilnahme an der Gala des cubanischen Nationalballetts anlässlich des 67. Jahrestages des Sieges der Revolution.
20:00 Uhr Rückfahrt zum Campamento.
21:00 Uhr Abendessen.
Donnerstag, 2. Januar 2025
07:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Transfer nach Havanna für die Mitglieder der Brigade, die ihren Aufenthalt in Cuba fortsetzen werden.
Im Laufe des Tages: Transfer zum Flughafen für die Mitglieder der Brigade, die in ihre Herkunftsländer zurückkehren, entsprechend ihrer Abflugdaten.
Teilnahmevoraussetzungen
Bereitschaft, in einem Kollektiv selbst organisiert und solidarisch zu leben und zu arbeiten. Bereitschaft, sich „international“ in Worten oder mit „Händen und Füßen“ zu verständigen. Gute Gesundheit, Neugierde und Offenheit für Unbekanntes, Toleranz. Mindestalter 16 Jahre für Alleinreisende, ein Höchstalter gibt es nicht.
Minimale Sprachkenntnisse in Spanisch und/oder Englisch sind sehr hilfreich.
Organisation
Einladende Organisation der internationalen Brigaden ist das „Instituto de Amistad con los Pueblos“ (ICAP), auf deutsch: „Cubanisches Institut der Freundschaft zwischen den Völkern“.
Eine Anmeldung ist bis zum 20. November 2024 möglich. Anmeldungen der deutschen Teilnehmer:innen nehmen die FG BRD-Kuba () und das Netzwerk Cuba () entgegen. Eine (virtuelle) Vorbereitungsrunde der Teilnehmer:innen wird nach Anmeldeschluss durchgeführt.
Linke-Politiker Thorben Peters über seine Erfahrungen auf der Karibikinsel
Interview: Andreas Knobloch
Lesedauer: 5 Min.
Das Prinzip der Solidarität und der Nachbarschaftshilfe wird in Kuba hochgehalten.
Foto: AFP/Yamil Lage
Wie haben Sie Kuba anderthalb Jahre nach Ihrem bis dato letzten Besuch wahrgenommen?
Immer wieder positiv fällt die wahnsinnige Gastfreundschaft und die Liebe zur Kultur auf. Die soziale Lage hat sich noch mal verschärft. Damals gab es weniger Stromausfälle. Jetzt hatten wir in der Region Artemisa, wo ich die ersten Wochen verbracht habe, Blackouts von zweimal vier Stunden pro Tag. Man bemerkt auch die angespanntere Situation bei Nahrungsmitteln.
Sie hatten in den vergangenen Tagen in Havanna ein Programm mit dem kubanischen Sozialministerium. Was haben Sie da genau gemacht?
Das Sozialministerium hat uns einen Überblick gegeben über das Fürsorge- und Sozialsystem Kubas. Dabei haben wir über vieles gesprochen, das Rentensystem, die Arbeitslosenversicherung, wie Jugendliche unterstützt werden usw. Wir haben verschiedene Einrichtungen besucht, darunter eine Behindertenwerkstatt, in der sehr viele kulturelle Aktivitäten gefördert werden. Wir haben zudem eine Einrichtung besucht, in der Senioren in Armut mit bis zu drei Mahlzeiten am Tag versorgt werden. Sie haben dort Gemeinschaft; auch dort gibt es kulturelle Aktivitäten. Diese kleinen Zentren gibt es gewissermaßen in jedem Stadtteil. Das Besondere ist, dass sie nicht nur vom Staat organisiert sind, sondern die Instandhaltung und auch ein Teil der Lebensmittel aus der Nachbarschaft kommen. Es ist ganz selbstverständlich, als Teil der sozialen Verantwortung, dass man, egal ob als privater oder staatlicher Laden, diesen Einrichtungen etwas abgibt. Das ist ein schönes Prinzip der Solidarität.
Interview
Thorben Peters ist Landesvorsitzender der Linkspartei in Niedersachsen und Mitglied von Cuba Sí. Der Sozialarbeiter und Leiter der »Herberge Plus«, einer Obdachlosenunterkunft in Lüneburg, nahm an der europäischen Brigade »José Marti« in Kuba teil.
Deutsche Jugendbrigade zu Solidaritätsbesuch in Kuba. Ein Gespräch mit Luisa Mayer und Ari Alba Marquez
Interview: Milan Nowak
Manifestation zum Tag der Arbeit in Havanna (5.5.2023)
Luisa Mayer (l.) ist Landesgeschäftsführerin des Berliner Landesverbands der Linksjugend »Solid«. Ari Alba Marquez ist Mitglied im Bundesvorstand des Studierendenverbands Die Linke.SDS
Sie sind als Mitglieder der Jugendbrigade 2024 derzeit in Kuba. Die Brigade wird veranstaltet von Cuba Sí, dem Studierendenverband Die Linke.SDS und der Berliner Linksjugend. Wie kam es dazu?
Luisa Mayer: Sie nahm ihren Anfang mit einem Treffen kubanischer Genossen der Unión de Jóvenes Comunistas, UJC, der Federación Estudiantil Universitaria, FEU, und uns in Berlin. Wir wollen aktiver werden in der Kuba-Solidarität, gerade im Kampf gegen den Wirtschaftskrieg der USA.
Was sind Ihre ersten Eindrücke Ihres Kuba-Aufenthalts?
Ari Alba Marquez: Wir sind bewegt, wie die Kubaner für den Aufbau des Landes kämpfen. Sie schenken uns viel Vertrauen, indem sie uns Einblicke in ihre Realität geben. Wir wollen von- und miteinander lernen. Zunehmend sehen wir die Unterschiede zwischen dem kubanischen und dem deutschen Gesellschaftssystem. Vieles, was für Kubaner selbstverständlich ist, ist für uns ganz weit weg. In einer Familienarztpraxis lernten wir, dass das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche hier schon seit 1965 gilt. Ihr Gesundheitssystem ist ausgelegt auf Prävention statt nur symptomatische Behandlung. Doch trotz aller Mühen hemmt der Wirtschaftskrieg diese positiven Entwicklungen.
Wie ist die ökonomische Lage auf der Insel und wie wird das in der Brigade thematisiert?
L. M.: Die Lage ist sehr angespannt. Die jahrzehntelange Blockade wurde verschärft, als die US-Regierung unter Trump Kuba wieder in die Liste der »State Sponsors of Terrorism« aufnahm (derzeit befinden sich Kuba, die DVRK, Syrien und Iran auf der US-Liste der »Staatlichen Förderer des Terrorismus«, jW). Wegen Corona fehlen Deviseneinnahmen aus dem Tourismus. Die globale Inflation wirkt auf solch ein kleines Land stärker. An jeder Station wird das thematisiert. Wir merken es besonders bei Einsätzen in der Landwirtschaft. Immer wieder fehlt Diesel. Sichere Stromquellen und mehr Unabhängigkeit von Importen fossiler Energieträger sind elementar. Darum setzt Kuba zunehmend auf Solarenergie.
Welche wissenschaftspolitischen Impulse nehmen Sie aus Kuba mit?
A. A. M.: Das Studium ist hier vollfinanziert. Es gibt günstige Plätze in Studierendenwohnheimen und dort drei kostenlose Mahlzeiten am Tag. Lehrbücher sind für die Studierenden kostenfrei. In Deutschland verschulden sich immer mehr Studenten mit BAföG oder KfW-Krediten. In Kuba hingegen dienen sie nach dem Abschluss zwei Jahre der Gemeinschaft dort, wo man sie benötigt. Zwanzig Prozent der Studienzeit kann für politische Arbeit genutzt werden, beispielsweise in der FEU. Es gibt an den Unis viel mehr Mitbestimmung, Austausch zwischen den Statusgruppen in den Gremien und studentischen Einfluss auf Lehrveranstaltungen.
Was kann die linke Jugend in Deutschland von der kubanischen lernen?
L. M.: Die kubanische Jugend ist sich der Bedeutung ihrer Tätigkeit bewusst und nimmt sie sehr ernst. Kinder ab fünf Jahren sind schon in demokratische Prozesse involviert. Schüler aller Klassenstufen sind organisiert in der UJC, fast alle Studierenden sind in der FEU. Die Jugend ist sehr stark organisiert und lässt sich nicht unterkriegen. Wir müssten die Demokratisierung aller Lebensbereiche, unserer Betriebe, Schulen, Unis, viel stärker einfordern! Wie in Kuba.
Und wie können deutsche Jugendorganisationen die kubanischen am besten unterstützen?
A. A. M.: Es bedeutet den Kubanern viel, dass Solidaritätsbewegungen weltweit den Wirtschaftskrieg, den Terror der USA und die Lage in Kuba thematisieren. Gerade für die Jugend ist das wichtig, da viele wegen der zugespitzten Lage das Land verlassen. Dass andere junge Leute für Kuba kämpfen, gibt den Genossen vor Ort viel Mut und Kraft. Kuba zeigt, dass eine andere Welt möglich ist – die Kubaner erbauen sie bereits. Es ist wichtig, sich mit dieser Realität vertraut zu machen. Aber vor allem unterstützen wir Kuba, indem wir bei uns Politik vom Klassenstandpunkt aus machen. Damit es Sozialismus nicht nur in Kuba, sondern bald auch in Deutschland und weltweit gibt.
Netzwerk Cuba - informationsbüro - e.V.Veröffentlicht am von Frank
XVII Brigada Internacional Primero de Mayo de Trabajo Voluntario y Solidaridad con Cuba
Einladung zur Teilnahme XVII. Internationale 1.-Mai-Brigade der freiwilligen Arbeit und Solidarität mit Cuba
Liebe Freunde und Freundinnen Cubas:
Das Cubanische Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) und sein Reisebüro Amistur Cuba S.A. laden
Euch herzlich ein, an der 17. Internationalen 1.Mai-Brigade zum internationalen Tag der
Arbeiter:innen teilzunehmen, die vom 22. April bis 4. Mai 2024 stattfinden wird.
Wie es schon Tradition ist, haben die Brigadista die Gelegenheit, an der Reihe der öffentlichen
Veranstaltungen zur Feier des Internationalen Tags der Arbeiter und Arbeiterinnen teilzunehmen.
Ihr Aufenthalt in unserem Land wird ihnen auch erlauben, ein besseres Verständnis der aktuellen
cubanischen Realität zu bekommen, auch hinsichtlich der Veränderungen, die trotz der verschärften
Blockadepolitik fortgeführt werden.
Der Ablauf umfasst unter anderem Besuche an Orten von historischer, wirtschaftlicher, kultureller
und sozialer Bedeutung, die Beteiligung an freiwilligen Arbeitseinsätzen, den Austausch mit der
Bevölkerung und Vertreter:innen verschiedener Organisationen.
Das 14-tägige Programm der Aktivitäten wird in den Provinzen Havanna, Artemisa und Cienfuegos
stattfinden. Es umfasst 10 Übernachtungen im Campamento Internacional „Julio Antonio Mella“
(CIJAM) in der Gemeinde Caimito, die etwa 45 km von Havanna entfernt ist und 3 Nächte in
Cienfuegos.
Im 1972 gegründeten CIJAM gibt es eine eigene Hausordnung, die von den dort Untergebrachten
ebenso einzuhalten ist wie die Regeln eines angemessenen, disziplinierten Verhaltens und eines
gemeinschaftlichen Zusammenlebens.
Die Kosten für den gesamten Aufenthalt liegen bei 620.00 Euro. Dies umfasst die Unterbringung in
Mehrbettzimmern (für bis zu 4 Personen im CIJAM, Doppel- oder Dreibettzimmer in Rancho Luna),
Vollpension, Transfer vom und zum Flughafen und Transport zu allen im Programm vorgesehenen
Aktivitäten. Die Zahlung kann per Banküberweisung (Bankgebühren!) oder über ein sicheres Online-
Zahlungsportal aus jedem Teil der Welt erfolgen.
Der Abschluss einer Krankenversicherung, die in Cuba eventuell anfallende medizinische Kosten
übernimmt, ist obligatorisch. Brigadistas, die vor dem 21. April 2024 im CIJAM eintreffen, müssen
einen Aufschlag für die zusätzlichen Kosten pro Nacht für Unterkunft und Verpflegung entrichten.
Interessierte können sich noch bis zum 31. März 2024 anmelden.
Die folgenden Informationen sind dafür notwendig:
Persönliche Daten der Teilnehmenden, Datum, Uhrzeit und Flugnummer der Ankunft in Cuba sowie
der Abreise.
Teilnehmern, die vor Beginn der Brigade in Havanna sind, wird ein Transport zum CIJAM
angeboten.
Internationale 1.-Mai-Brigade der freiwilligen Arbeit und Solidarität mit Cuba: eine solidarische Einladung für Frieden und Freundschaft zum 65. Jahrestag des Sieges der Cubanischen Revolution und der Unterzeichnung des Gesetzes zur Agrarreform.
Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos – Cubanisches Institut für Völkerfreundschaft
Die Anmeldungen aus der Bundesrepublik Deutschland können direkt über die
Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba oder das Netzwerk Cuba stattfinden: –
Flüge und Visa werden von den Brigadista selbst gebucht. Es wird für die deutschen
Teilnehmer:innen ein (Online-)Vorbereitungstreffen zum Kennenlernen angeboten.
Wir freuen uns, wenn ihr diese Tage der Freundschaft und Solidarität in Cuba teilen könnt und die Informationen weiterverbreitet.
Programm:
Sonntag, 21. April 2024
Ankunft der Brigadistas, Abholung am Flughafen José Martí Havanna
16.00 Uhr Abfahrt des Busses vom Cubanischen Institut der Freundschaft mit den Völkern
(ICAP) zum Campamento Julio Antonio Mella (CIJAM) in Caimito
für die schon vorher in Cuba angekommenen Brigadistas.
Einzug in die Schlafräume und Abendessen
Montag, 24. April 2024
06:45 Uhr Aufstehen
07:00 Uhr Frühstück
09:30 Uhr Kranzniederlegung an der Gedenkstätte für Julio Antonio Mella, offizielle
Eröffnung der Brigade. Anschließend allgemeine Informationen zum
Brigadeprogramm.
11:00 Uhr Organisatorische Treffen der Brigadedelegationen aus den verschiedenen Ländern
mit den jeweils zuständigen politischen Ansprechpartner:innen des ICAP.
12:30 Uhr Mittagessen
15:00 Uhr Gesprächsrunde über die Herausforderungen der cubanischen Wirtschaft, neue
Strategien angesichts der Blockade und die Rolle der Jugend in der Gesellschaft.
20:00 Uhr Abendessen und Cubanischer Abend zur Begrüßung der Brigadista. .
Dienstag, 23. April 2024
05:45 Uhr Aufstehen
06:15 Uhr Frühstück
07:00 Uhr Morgenbesprechung und Aufbruch zu freiwilligen Arbeit
12:30 Uhr Mittagessen
15:00 Uhr Gesprächsrunde über die kulturelle Entwicklung des Landes. “Kultur und Nation: das
cubanische Mysterium”. Austausch mit cubanischen Intellektuellen und
Vertreter:innen der Kulturvereinigung José Martí. Vorstellung verschiedener Bücher.
18:30 Uhr Abendessen
20.00 Uhr Vorführung eines cubanischen Spiel- oder Dokumentarfilms.
Mittwoch, 24. April 2024
05:45 Uhr Aufstehen
06:15 Uhr Frühstück
07:00 Uhr Morgenbesprechung und Aufbruch zu freiwilligen Arbeit
12:30 Uhr Mittagessen
15:00 Uhr Gesprächsrunde über die Entwickllung des Sports in Cuba. Austausch mit bekannten
cubanischen Sportgrößen und Leitungskräften des cubanischen Instituts für
Sporterziehung und Erholung.
18:00 Uhr Koordinierungstreffen der Ländersprecher:innen zur Detaillierung des Programms in
Cienfuegos.
18:30 Uhr Abendessen
20.30 Uhr Freier Abend mit Discomusik, Vorstellung optionaler Angebote durch Amistur.
Donnerstag, 25. April 2024
05:45 Uhr Aufstehen
06:15 Uhr Frühstück
07:00 Uhr Tag der freiwilligen Arbeit in den Bereichen des Campamentos.
09:30 Uhr Abschluss der freiwilligem Arbeit im Campamento.
11:00 Uhr Mittagessen
12:00 Uhr Abfahrt in die Provinz Cienfuegos.
16:00 Uhr Empfang durch Repräsentant:innen der Provinz im Parque Martí.
17:00 Uhr Ankunft im Hotel Rancho Luna, Bezug der Zimmer, Abendessen im Hotel, Abend zur
freien Verfügung.
Freitag, 26. April 2024
Viernes 26 de abril del 2024
06:30 Uhr Aufstehen
07:00 Uhr Frühstück.
08:30 Uhr Abfahrt in Gruppen zu den vorgesehenen Besuchen in verschiedenen Einrichtungen:
– Soziokulturelles Projekt: ‘Arte en tus manos’. (Kunst in deinen Händen)
– Öffentliches Gesundheitswesen: Ambulanzzentrumg ‘Mártires de Playa Girón’.
– Erziehungswesen: Grundschule ‘Guerrillero Heroico’.
– Staatlicher sozialistischer Betrieb: Ölhydraulisches Unternehmen.
– Nicht-staatliches Produktionszentrum: Mipyme für Fachkonstruktion ‘Hernández Leal’.
12:00 Uhr Rückkehr ins Hotel. Mittagessen.
14:00 Uhr Freiwillige Arbeit: Betrieb für Landwirtschaft und Viehzucht ‘Mártires de Barbados’
17:00 Uhr Rückkehr ins Hotel.
19:00 Uhr Abendessen
20:00 Uhr Abfahrt zu den CDR (Komitee zur Verteidigung der Revolution)
20:30 Uhr Nacht der CDR – Straßenfest.
Samstag, 27 April 2024
06.30 Uhr Aufstehen
07:00 Uhr Frühstück
07:30 Uhr Abfahrt zu verschiedenen Orten in der Gemeinde Cienfuegos zur Durchführung
freiwilliger Arbeitseinsätze in verschiedenen Gruppen.
8:00 Uhr Freiwillige Arbeit in prekären Stadtvierteln.
12:00 Uhr Mittagessen im Restaurant Marineclub Cienfuegos.
14:.00 Uhr Stadtrundgang
17:30 Uhr Rückkehr zum Hotel.
18:30 Uhr Abendessen
20:00 Uhr Abfahrt zum Theater Terry.
20:30 Uhr Politisch-kulturelle Gala-Vorstellung anlässlich des Int. Tages der Arbeiter:innen.
Sonntag, 28. April 2024
06:30 Uhr Aufstehen
07:00 Uhr Frühstück
08:00 Uhr Abgabe der Zimmerschlüssel und Abfahrt nach Playa Girón.
10:30 Uhr Besuch im Museum Playa Girón.
Empfang durch Repräsentant:innen der Provinz Matanzas.
12:00 Uhr Mittagessen in Punta Perdíz.
14:00 Uhr Besuch in der Krokodilzuchtanlage.
16:30 Uhr Rückkehr in das Campamento.
19:00 Uhr Abendessen
Freier Abend
Montag, 29. April 2023
05:45 Uhr Aufstehen
06:15 Uhr Frühstück
07:00 Uhr Morgenbesprechung und Aufbruch zu freiwilligen Arbeit.
12:00 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Aufbruch zu landwirtschaftlichen Arbeiten.
17:00 Uhr Bericht über die produktiven Ergebnisse der Brigade.
17:30 Uhr Rückkehr in das Campamento.
19:00 Uhr Abendessen
Freier Abend bei Disco-Musik oder optional bei Amistur gebuchte Aktivitäten
Dienstag, 30. April 2024
06:00 Uhr Aufstehen
07:00 Uhr Frühstück
08:00 Uhr Abfahrt nach Havanna.
Teilnahme an dem Programm der Gewerkschaft CTC anlässlich des 1. Mai.
12:00 Uhr Mittagessen
Fortsetzung des Gewerkschaftsprogramms anlässlich des 1. Mai.
17:30 Uhr Rückkehr in das Campamento.
19:00 Uhr Abendessen
Freier Abend
Mittwoch, 1. Mai 2024
03:00 Uhr Aufstehen
03:15 Uhr Frühstück
04:00 Uhr Abfahrt nach Havanna.
07:00 Uhr Teilnahme an den zentralen Aktivitäten zum 1. Mai.
Nach dem Ende der offiziellen Aktivitäten, Freizeit in der Stadt.
Optional bei Amistur gebuchte Aktivitäten
17:00 Uhr Rückkehr zum CIJAM für die Brigade-Teilnehmer:innen, die in der Stadt
geblieben waren. Treffpunkt: Casa de la Amistad: Calle Paseo entre 17 y 19, Vedado,
municipio Plaza de la Revolución.
19:00 Uhr Abendessen
Freier Abend
Donnerstag, 2. Mai 2024
05:45 Uhr Aufstehen
06:00 Uhr Frühstück
07:00 Uhr Abfahrt nach Havanna.
09:00 Uhr Teilnahme an den Solidaritätsaktionen mit Cuba.
Mittagessen
15.30 Uhr Rückkehr ins Campamento
17:00 Uhr Gemeinsame sportliche Aktivitäten.
19.00 Uhr Abendessen
Freier Abend oder optionale bei Amistur gebuchte Aktivitäten
Freitag, 3. Mai 2024
06:00 Uhr Aufstehen
06:30 Uhr Frühstück
08:30 Uhr Abfahrt nach Havanna
09:00 Uhr Besuch im Fidel Castro Zentrum, gruppenweise Führungen.
11:00 Uhr Offizieller Abschluss der Brigade. Verabschiedung der Abschlussdeklaration im Fidel
Castro Zentrum (Centro Fidel. Calle 11 No. 707, entre Paseo y A, Vedado).
12:30 Uhr Mittagessen in der Casa de la Amistad.
14:30 Uhr Rückkehr in das Campamento.
Freier Nachmittag für die Vorbereitung der Abschlussfeier.
19:00 Uhr Abendessen
20.30 Uhr Internationale Nacht. Kulturelle Abschlussveranstaltung der Brigade.
Samstag, 4. Mai 2024
07:00 Uhr Frühstück. Ende der Brigade.
10:00 Uhr Abfahrt nach Havanna (ICAP) für die Brigadista, die noch in Cuba bleiben.
Transfer der Brigadista zum Flughafen, entsprechend ihrer Abflüge.
Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen von Interbrigadas,
es ist Zeit, auf ein Jahr voller bedeutender Begegnungen, Herausforderungen und Erfolge zurückzublicken. Wir wollen mit euch einige unserer diesjährigen Höhepunkte und Pläne für die Zukunft teilen.
Brigade nach Kuba – „Rosa Pastora Leclere“ im Frühling 2023
Unsere Frühlingsbrigade nach Kuba, benannt nach der kubanischen Internationalistin Rosa Pastora Leclere, war geprägt von tiefgreifenden Erfahrungen und solidarischem Austausch unter sonst schwierigen Bedingungen in Kuba. Die verbesserte Stromversorgung wird durch die anhaltenden Herausforderungen in der Lebensmittelversorgung, dem ökonomischen Gesamtzustand und großen Emigrationsströmen überschattet. Wir haben auf der Brigade aber auch Begegnungen mit Menschen und Organisationen gemacht, die der Situation in Kuba weiterhin trotzen. Sowohl im Partnerprojekt Ventana al Valle als auch auf einer Bauernkooperative engagierten wir uns tatkräftig. Wir beseitigten die letzten Sturmschäden und nahmen aktiv am Kultur- und Sportangebot teil. Die politischen Austauschprogramme und die Arbeit auf dem Permakultur-Grundstück waren ebenfalls zentrale Aspekte unserer Brigade. Hier kannst du unseren detaillierteren Brigadebericht mit tollen Fotos lesen.
Filmpremiere „Frutos de Resistencia“ im Frühjahr 2023
Ein besonderer Höhepunkt war die Premiere der Dokumentarserie „Frutos de Resistencia“ am 25. März im City Kino Wedding, die mit über 250 Gästen ein voller Erfolg war. Der Film zeigt bewegende Geschichten des Widerstands aus dem Plastikmeer in Almería und regt zu spannenden Diskussionen ein! Das Filmprojekt wurde von der Filmemacherin Aline Juárez und einem kleinen Team in Kooperation mit Interbrigadas realisiert. Seit der Premiere im März wurde der Film auf zahlreichen kleineren und größeren Veranstaltungen in Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, den Niederlanden und bei drei Filmvorführungen in Almería selbst gezeigt. Wir freuen uns über das große Interesse und laden euch ein, den Film bei eigenen Veranstaltungen zu zeigen. Unser Screening-Kit steht bereit, also ladet uns ein! Für Ankündigungen weiterer Vorführungen checkt unsere Social Media Auftritte.
Brigade nach Andalusien – „Lucía Sánchez Saornil“ im Herbst 2023
Inspiriert von der spanischen anarchistischen Revolutionärin Lucía Sánchez Saornil, fokussierte unsere Brigade 2023 in Andalusien auf die Stärkung migrantischer und feministischer Kämpfe. Wir waren tief involviert in die Betriebsratswahlen bei BIOSOL, unterstützten die Jornaleras de Huelva en Lucha und setzten uns für die Rechte der Arbeiterinnen in den Gewächshäusern ein. Die Filmvorführungen von „Frutos de Resistencia“ in El Puche und San Isidro bildeten wichtige Momente der Solidarität und des Austauschs. Außerdem arbeiteten wir an der Renovierung des SAT Lokals in San Isidro und planten eine Delegationsreise von Arbeiterinnen nach Deutschland, um die internationale Solidarität und Vernetzung zu stärken. Detaillierte Brigadeberichte findest du auf unserer Website.
Unser Interbüro – seit bald 2 Jahren Internationalismus im Wedding!
Das Interbüro feierte im März sein einjähriges Bestehen und hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt für internationalistische Organisationen entwickelt. Seit März 2022 bietet das Interbüro verschiedenen internationalistischen Organisationen einen Raum zur Vernetzung, für ihre Veranstaltungen und Basisarbeit. Im Laufe des Jahres sind wir um weitere Organisationen wie den Bloque Latinoamericano und die Gruppe Alpas Pilipinas und damit um internationalistische Perspektiven auf Lateinamerika und die Phillipinen gewachsen. Anfang November wurde außerdem zum ersten Mal für das offene Palästina Café ins Interbüro eingeladen, das in der Nachbar*innenschaft auf großes Interesse gestoßen ist. Bis zu 100 Personen kommen an den Sonntagnachmittagen ins Interbüro, um sich über die derzeitige Situation auszutauschen und zu vernetzen. Auch räumlich hat sich seit der Eröffnung im März 2022 viel getan, wir haben die Büroräume gemeinsam neu gestaltet und konnten für das Interbüro ein 45 m² großes Parklet organisieren. Dennoch benötigen wir weiterhin eure Unterstützung, um unsere Arbeit langfristig zu sichern. Wir freuen uns daher über alle Personen, die Interesse haben das Interbüro zu unterstützen und eine Patenschaft für 1 m² Internationalismus zu übernehmen!
Einladung zur Veranstaltung „Klassenkampf International“- Von Brigaden, Lieferketten und Betrieblicher Organisierung am 8. Dezember 2023
Wir wollen euch hiermit herzlich einladen, mit uns zum Thema „Klassenkampf International“ die Schnittstelle zwischen Internationalismus und Arbeitskampf zu diskutieren und was sich hier in
unserem Land bereits bewegt und noch bewegen müsste. Auf einem Mini-Podium wird es Inputs von TIE Germany, Interbrigadas eV und Hände Weg vom Wedding zu ihren jeweiligen Projekten und Arbeitsweisen geben. Anschließend wollen wir mit euch diese und andere Praxen diskutieren und gemeinsame Perspektiven entwickeln.
Das Ganze findet statt am Freitag, den 08. Dezember um 18:30 Uhr im Interbüro (Genter Straße 60) Berlin-Wedding.
Gebt uns gerne Bescheid, ob ihr teilnehmen wollt! Wir freuen uns auch über Weiterleitung der Mail.
Ausblick auf 2024
Für das nächste Jahr planen wir spannende Projekte, darunter die Veröffentlichung einer Kuba-Broschüre und eine Delegationsreise von Arbeiterinnen aus Andalusien nach Deutschland. Wir hoffen auf einen fruchtbaren Austausch und freuen uns eine kraftvolle internationalistische Vernetzung. Die Begegnungen sind ein Baustein der Selbstermächtigung und langfristiger Beziehungsarbeit, die wir jeher durchführen! Gerne wollen wir das auch als Anlass nutzen Organisationen in Deutschland internationalistisch mit unseren Netzwerken zu verbinden. Wenn ihr synergetische Ideen habt, wie wir die Delegation voll ausschöpfen können, meldet euch gerne. Ganz dazu passt auch, dass wir auf der “Wir haben es satt”-Demo am 20. Januar 2023 mit vielen unserer verbundenen Organisationen aus ganz Europa zusammen gegen die Agroindustrie demonstrieren werden. Kommt gerne vorbei!
Pause der Projektarbeit in Kuba
Mit Bedauern müssen wir eine Pause unserer Projektarbeit in Kuba ankündigen. Diese Entscheidung basiert auf verschiedenen Herausforderungen, die wir transparent mit euch teilen möchten.
Die derzeitige ökonomische Lage und die Krise in Kuba haben zu tiefgreifenden Veränderungen in der Gesellschaft geführt. Eine steigende Inflationsrate, die unzureichende Lebensmittelversorgung zu teuren Preisen, eine bedeutende Migrationswelle, eine energetische Krise sowie geringe nationale Produktionskapazitäten und hohe Importabhängigkeit prägen die aktuelle Situation.
Zusätzlich stehen wir vor projektbedingten Schwierigkeiten. Das von uns unterstützte Projekt „Ventana al Valle“ ist derzeit nicht funktionsfähig, da viele engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer migriert sind oder dies für die Zukunft planen. Aufgrund dieser Umstände ist es derzeit nicht möglich, unsere Arbeit oder den direkten Austausch vor Ort fortzusetzen, insbesondere da kein lokales Team vor Ort vorhanden ist, das die Projektaufgaben und deren weitere Fortsetzung und Entwicklung übernehmen kann. Es gibt zwar lokale Genossinnen vor Ort, die den Raum nutzen (die Salsa Band und das Fitnessstudio funktionieren weiterhin), aber organisatorisch lassen sich derzeit keine Brigaden realisieren.
Wir bedauern die vorübergehende Unterbrechung unserer Aktivitäten zutiefst und schätzen eure fortwährende Unterstützung. Unsere Organisation wird die Situation weiterhin genau beobachten und euch über jegliche Entwicklungen informieren.
Zusätzlich möchten wir bekannt geben, dass wir aktiv an einer Broschüre über Kuba arbeiten. In dieser werden wir geschichtliche und aktuelle Entwicklungen in Kuba behandeln. Wir planen die Veröffentlichung während der Osterferien und hoffen, euch mit fundierten Einblicken in die Themen der kubanischen Entwicklung bereichern zu können. Wir danken euch für euer Verständnis und die gemeinsame Solidarität.
Weihnachtsspenden und neue Projekte
Um unsere Aktivitäten weiter auszubauen, eine Delegationsreise aus Spanien gut stemmen zu können und auch das Interbüro in Berlin als offenen Ort für internationalistische Gruppen zu betreiben, rufen wir zu Weihnachtsspenden auf! Wer noch einen Groschen übrig hat, kann gerne an uns Spenden. Wir ermuntern euch, sich unseren nächsten Brigaden anzuschließen und sich auch mal bei den offenen Küchen und Kneipenabenden im Interbüro blicken zu lassen. Unser offenes Plenum jeden Donnerstag freut sich, mit euch ins Gespräch zu kommen – schreibt uns einfach eine Mail und kommt vorbei!
Folgt uns auf Social Media
Für regelmäßige Updates und Veranstaltungshinweise folgt unseren Social Media Kanälen.
Wir danken euch für eure unermüdliche Unterstützung und freuen uns auf ein weiteres Jahr voller solidarischer Aktionen und internationalistischer Zusammenarbeit.
Vom 18. Dezember 2023 bis zum 3. Januar 2024 wird die Internationale Nordische Brigade im Internationalen Camp Julio Antonio Mella bei Havanna stattfinden. Die Brigadista erleben den Jahreswechsel mit den Feierlichkeiten zum 65. Jahrestag des Triumphs der Revolution.
Die Internationalen Brigaden des ICAP bringen seit Jahrzehnten solidarische Menschen zusammen, die in und mit Cuba für eine bessere Welt kämpfen.
Schon seit den 1960er Jahren, kurz nach dem Sieg der cubanischen Revolution, verbringen viele Menschen aus allen Kontinenten einen Teil ihres Urlaubs in Cuba, um das Land solidarisch zu unterstützen – vor allem durch Einsätze in der Landwirtschaft. Sie arbeiten in Brigaden.
Die Brigade bietet den Teilnehmer:innen die Möglichkeit, Cuba und seine Geschichte kennen zu lernen, Freundschaften mit Cubaner:innen und Menschen aus aller Welt – insbesondere Europa – zu schließen und sich über die Lebensbedingungen der jeweiligen Länder auszutauschen.
Teilnahmevoraussetzungen
Bereitschaft, in einem Kollektiv selbst organisiert und solidarisch zu leben und zu arbeiten. Bereitschaft, sich „international“ in Worten oder mit „Händen und Füßen“ zu verständigen. Gute Gesundheit, Neugierde und Offenheit für Unbekanntes, Toleranz. Mindestalter 16 Jahre, ein Höchstalter gibt es nicht.
Organisation
Einlader und Organisator der internationalen Brigaden ist das „Instituto de Amistad con los Pueblos“ (ICAP), auf deutsch: „Cubanisches Institut der Freundschaft zwischen den Völkern“.
Einladung zur Teilnahme an der 65. Nordischen Brigade der Solidarität mit Cuba
Liebe Freundinnen und Freunde Cubas,
Das Cubanische Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) und sein Reisebüro Amistur Cuba S.A. rufen zur Teilnahme an der 64. Nordischen Brigade für freiwillige Arbeit und Solidarität mit Cuba auf, die vom 18. Dezember 2023 bis 3. Januar 2024 stattfindet. Das Hauptziel dieses Programms besteht traditionell darin, die Freunde, die uns besuchen, an einem neuen Jahrestag des Sieges der cubanischen Revolution teilhaben zu lassen und ihnen die Realität unseres Volkes und die sozialen Errungenschaften näher zu bringen, die wir nach 64 siegreichen Jahren trotz der Verschärfung der von den Regierungen der USA gegen Cuba verhängten Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade erreicht haben.
Programm
Das Programm umfasst unter anderem Besuche von Orten von historischem, wirtschaftlichem, kulturellem und sozialem Interesse, Vorträge über aktuelle nationale Themen und Treffen mit Vertreter:innen von Organisationen der cubanischen Gesellschaft und der Bevölkerung im Allgemeinen. Es umfasst auch Freizeitaktivitäten, Vorführungen cubanischer Filme, Tanzkurse, produktive landwirtschaftliche Arbeiten und andere Solidaritätsveranstaltungen. Dies wird Ihnen die Möglichkeit bieten, die Eigenart unseres Volkes näher kennenzulernen und die Gründe, die unsere Revolution tragen und stärken, noch besser zu verstehen.
Ort
Das Programm der Aktivitäten findet in den Provinzen Artemisa, Havanna und Pinar del Rio statt; 17 Übernachtungen, davon 13 im Internationalen Camp „Julio Antonio Mella“ (CIJAM) in der Gemeinde Caimito, 45 km von Havanna entfernt, und 4 Übernachtungen in Pinar del Rio, der westlichsten Provinz der Insel, bekannt als bestes Tabakland und berühmt für seine Schönheit und reiche Natur.
Kosten
Der gesamte Aufenthalt kostet 690,00 Euro pro Brigade-Mitglied. Darin enthalten sind die Unterkunft (in Mehrbettzimmern für bis zu 4 Personen im CIJAM), Doppel- oder Dreibettzimmer in Pinar del Rio, drei Mahlzeiten pro Tag, der Transfer vom und zum Flughafen und der Transport zu allen im Programm vorgesehenen Aktivitäten.
Wenn die Gesamtzahl der Teilnehmer in der Brigade letztlich unter 50 Personen liegt, erhöhen sich die Kosten für die Teilnahme auf 795,00 Euro, was vor der entsprechenden Zahlung entsprechend bekannt gegeben wird.
Optionale Aktivitäten sind nicht in den zu zahlenden Gesamtkosten enthalten und bedeuten zusätzliche Kosten. Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung oder über ein Online-Zahlungsgateway. Es ist unerlässlich, eine Krankenversicherung abzuschließen, die auch in Cuba gilt. Brigade-Mitglieder, die vor dem 17. Dezember 2023 im CIJAM ankommen, müssen einen zusätzlichen Aufschlag von 15,00 Euro pro Nacht für Unterkunft und Verpflegung zahlen.
Die landwirtschaftlichen Arbeiten werden in der Umgebung des 1972 errichteten Lagers durchgeführt, das über angemessene Bedingungen verfügt, um das kollektive Leben sowie die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, die uns aus verschiedenen Teilen der Welt besuchen. Mit der Unterstützung verpflichtet sich das Brigade-Mitglied, das angegebene Programm einzuhalten und die Regeln des Verhaltens, der Disziplin und des sozialen Miteinanders sowie die hygienisch-sanitären Maßnahmen zu befolgen.
Anmeldung
Die Anmeldung ist bis zum 17. November 2023 möglich. Anmeldungen der deutschen Teilnehmer:innen nehmen die FG BRD-Kuba () und das Netzwerk Cuba () entgegen.
Erforderlich für die Anmeldung sind: Alle Vor- und Nachnamen, Passnummer, Alter, Geburtsdatum, Beruf, Sprachkenntnisse, Herkunftsland, Organisation, die Sie vertreten, Datum, Uhrzeit und Nummer des Ankunftsfluges nach Cuba sowie Datum, Uhrzeit und Nummer des Rückfluges. Bitte geben Sie an, ob Sie irgendwelche medizinischen, diätetischen oder sonstigen Anforderungen haben.
Teilnehmenden, die vor Beginn der Brigade in Havanna sind, wird der Transport zum CIJAM garantiert, der am 17. Dezember 2023 um 17.00 Uhr vom ICAP-Hauptquartier aus startet.
Solidarische Grüße
Claudia Pérez Berlanga
Briadeleiterin, Cubanisches Institut für Völkerfreunschaft
Programm für das 65. Kontingent der Nordischen Brigade
der freiwilligen Arbeit und Solidarität mit Cuba
Vom 18. Dezember 2023 bis zum 3. Januar 2024
Sonntag, 17. Dezember, 2023
17:00 Uhr Abfahrt mit dem Bus vom Sitz des ICAP in Havanna zum Campamento für die Mitglieder der Brigade, die früher in Cuba angekommen sind.
Unterkunft und Abendessen.
Abholung am Flughafen für diejenigen, die an diesem Tag ankommen, und Transfer zum Campamento.
Montag, 18. Dezember 2023
07:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:30 Uhr Blumenkranz-Niederlegung am Denkmal von “Julio A. Mella”. Pflanzung eines Baumes der Freundschaft im „Bosque Martiano“ des CIJAM.
10:00 Uhr Zentrale Aktion zum Gedenken an die 65. Ausgabe der Brigade. Offizielle Begrüßungs-veranstaltung.
11:30 Uhr Allgemeine Informationssitzung über die Funktion und die Regeln des CIJAM, Vorstellung der cubanischen Delegation und der Mitarbeiter:innen des Campamento.
12:00 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr Vortrag: „Cuba: eine Vision von seiner politischen, wirtschaftlichen und sozialen Realität“.
16:30 Uhr Erstes Koordinierungstreffen der Sprecher:innen der Delegationen aus den einzelnen Ländern.
18:30 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Kulturelle Aktivität zur Begrüßung. Cubanische Nacht.
Dienstag, 19. Dezember 2023
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:00 Uhr Morgendliches Informationsplenum.
08:00 Uhr Besuch des agro-ökologischen Betriebs „La Burgambilia“. Erläuterung der agro-ökologischen Systeme in Cuba, der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und des sozialen und gemeinschaftlichen Ansatzes. Rundgang über das Gelände.
09:30 Uhr Produktive landwirtschaftliche Arbeit.
12:00 Uhr Rückkehr zum CIJAM.
13:00 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr Vortrag: „Die Entwicklung der revolutionären Wissenschaft im Dienste des Volkes“.
17:00 Uhr Treffen zur Erläuterung des Programms in Pinar del Río.
18.30 Uhr Abendessen und freier Abend.
Mittwoch, 20. Dezember 2023
06:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:30 Uhr Abfahrt nach Pinar del Río.
10:00 Uhr Begrüßungsfeier am Denkmal von Hermanos Saiz. Austausch mit den örtlichen Repräsentant:innen.
11:30 Uhr Besuch des Stadtmodells. Austausch mit dem Historiker der Stadt Pinar del Río.
13:30 Uhr Einchecken im Hotel und Mittagessen.
15:00 Uhr Besuch der Getränkefabrik „Casa Garay“ (wo der Rum „Guayabita del Pinar“ hergestellt wird). Erläuterung des Zentrums und Treffen mit Vertretern des CTC (Cubanischer Gewerkschaftsbund) über die Rolle der Gewerkschaften in Cuba und im Unternehmen.
20:00 Uhr Abendessen und freier Abend.
Donnerstag, 21. Dezember 2023
07:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:00 Uhr Besuch der Universität von Pinar del Río Hermanos Saíz Montes de Oca. Besichtigung und allgemeine Informationen über die Studienpläne und territorialen Projekte, die von der Universität gefördert werden, um zur sozioökonomischen Entwicklung der Provinz beizutragen. Austausch mit cubanischen und ausländischen Studenten, die in der Provinz studieren.
13:00 Uhr Mittagessen.
14:00 Uhr Besuch eines KKMU (Kleinst-, Klein- oder Mittelunternehmen), um die Rolle der neuen Akteure im wirtschaftlichen Entwicklungsprozess des Landes kennen zu lernen.
19:30 Uhr Abendessen.
21:00 Uhr Austausch mit Mitgliedern der Nationalen Union der Schriftsteller:innen und Künstler:innen Cubas und der Vereinigung Hermanos Saiz, um mehr über die künstlerische Arbeit in dieser Gegend zu erfahren.
Freitag, 22. Dezember 2023
07:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:00 Uhr Besuch des gemeinschaftlichen Kulturprojekts „Liebe und Hoffnung“.
11:00 Uhr Besuch der Firma für elektronische Bauteile in Pinar del Río „Ernesto Che Guevara“. Erläuterung der Auswirkungen der Blockade auf das Zentrum und die Funktionsweise des sozialistischen Staatsunternehmens.
12:30 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr Besuch des Allgemeinen Lehrkrankenhauses Abel Santamaria Cuadrado. Erläuterung des Gesundheitssystems in Cuba, der Arbeit des Zentrums und der Auswirkungen der Blockade auf diesen Sektor.
19:00 Uhr Abendessen.
20:30 Uhr Freizeitaktivität im Kulturzentrum La Sitiera.
Samstag, 23. Dezember 2023
07:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
08:00 Uhr Besuch einer Gemeinde, die sich vom Wirbelsturm Ian erholt. Freiwilligenarbeit mit Vertretern der Komitees zur Verteidigung der Revolution, Jugendlichen und der lokalen Bevölkerung.
12:30 Uhr Mittagessen.
14:00 Uhr Besuch der Zigarrenfabrik „Francisco Donatien“. Zeit zur freien Verfügung in der Stadt.
19:00 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Verabschiedung und Freizeitgestaltung im Hotel.
Sonntag, 24. Dezember 2023
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück. Auschecken.
07:30 Uhr Abfahrt nach Viñales.
09:00 Uhr Besuch des Mausoleums der Märtyrer, die im Kampf gegen die Banditen gefallen sind. Denkmal für Los Malagones. Gemeinde El Moncada.
10:30 Uhr Panoramatour durch die Gemeinde.
12:00 Uhr Besuch der Wandmalerei der Vorgeschichte. Mittagessen.
14:30 Uhr Besuch einer Höhle von nativen Ureinwohner:innen.
17:00 Uhr Abfahrt zum CIJAM.
19:30 Uhr Abendessen und freier Abend.
Montag, 25. Dezember 2023
06:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:00 Uhr Aufbruch zur produktiven Arbeit.
11:00 Uhr Rückkehr zum Campamento.
12:00 Uhr Mittagessen, Vorbereitung der europäischen Nacht.
18:00 Uhr Abendessen. Europäische Nacht.
Dienstag, 26. Dezember 2023
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:30 Uhr Freiwillige Arbeit.
11:30 Uhr Rückkehr zum CIJAM.
12:00 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr Austausch über das politische System in Cuba, Demokratie, Menschenrechte und Volksbeteiligung.
17:00 Uhr Koordinierungstreffen der Ländergruppen-Sprecher:innen.
18:30 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Vorführung eines cubanischen Films. Diskussion.
Mittwoch, 27. Dezember 2023
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:30 Uhr Freiwillige Arbeit.
11:30 Uhr Rückkehr zum CIJAM.
12:00 Uhr Mittagessen.
14:30 Uhr Austausch über das Familiengesetzbuch, Sozialprogramme zur Gleichstellung der Geschlechter und die Rechte der LGTBIQ+ Gemeinschaft.
18:30 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Tanzunterricht.
Donnerstag, 28. Dezember 2023
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:00 Uhr Besuch des Pflegeheims San Rafael Clinic.
11:00 Uhr Austausch über die Umweltpolitik der cubanischen Revolution, einschließlich des Programms „Lebensaufgabe“ bei ICAP.
13:00 Uhr Mittagessen im Haus der Freundschaft.
15:00 Uhr Besuch des Fidel Castro Centers.
17:00 Uhr Rückkehr zum CIJAM.
19:00 Uhr Abendessen und freier Abend.
Freitag, 29. Dezember 2023
06:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
07:00 Uhr Morgendliches Informationsplenum.
07:30 Uhr Freiwillige Arbeit im Campamento.
12:00 Uhr Mittagessen.
14:00 Uhr Besuch der Gedenkstätte für die Märtyrer von Artemisa. Austausch mit den lokalen Behörden über die Entwicklung der Provinz. Am Ende freie Zeit in Artemisa.
18:00 Uhr Rückkehr zum CIJAM.
19:00 Uhr Abendessen.
20:00 Uhr Tanzunterricht.
Samstag, 30. Dezember 2023
07:00 Uhr Aufstehen und Frühstück.
09:00 Uhr Besuch der Ökologischen Station Sierra del Rosario. Ecovida-Zentrum für Umwelt-forschung und -dienstleistungen in Las Terrazas. Gemeinsame Tour. Restaurant
14:00 Uhr Besuch des San Juan Flusses. Zeit zum Baden.
16:30 Uhr Rückkehr zum CIJAM.
18:30 Uhr Abendessen und freier Abend.
Sonntag, 31. Dezember 2023
07:30 Uhr Frühstück.
09:30 Uhr Lauf für Freundschaft und Frieden mit CIJAM-Mitarbeitern und Mitgliedern der Southern Cross Brigade. Am Ende Musik, Tischspiele, sportliche Aktivitäten, etc.
12:00 Uhr Mittagessen
20:00 Uhr Abendessen und Freizeitaktivität zur Feier des 65. Jahrestages des Sieges der Revolution und des neuen Jahres mit den Mitgliedern der Brigade Kreuz des Südens.
Montag, 1. Januar 2024
08:00 Uhr Frühstück. Freier Vormittag.
12:00 Uhr Mittagessen.
13:00 Uhr Abreise nach Havanna.
17:00 Uhr Teilnahme an der Gala des cubanischen Nationalballetts anlässlich des 65. Jahrestages des Sieges der Revolution.
20:00 Uhr Rückkehr zum CIJAM.
21:00 Uhr Abendessen.
Dienstag, 2. Januar 2024
07:30 Uhr Aufstehen und Frühstück.
08:30 Uhr Freiwillige Arbeit im Lager.
11:30 Uhr Treffen zur Auswertung der Ergebnisse der produktiven Tätigkeit.
12:30 Uhr Mittagessen.
14:00 Uhr Workshop zum Erfahrungsaustausch über die Solidaritätsarbeit mit Cuba. Offizielle Abschlussveranstaltung der Brigade.
16:00 Uhr Kulturelle Aktivität: „Verbinden und überwinden“. Austausch mit lokalen Künstlern.
19:00 Uhr Abendessen und freier Abend.
Mittwoch, 3. Januar 2024
07:00 Uhr Frühstück
10:00 Uhr Transfer nach Havanna für die Mitglieder der Brigade, die ihren Aufenthalt in Cuba fortsetzen werden.
Nachmittag: Transfer zum Flughafen für die Mitglieder der Brigade, die in ihre Herkunftsländer zurückkehren.
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