Die Blockade erstickt und tötet auf stille Weise
„Juventud Rebelde“ gibt einen Überblick über einige der Punkte aus der Rede des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez Parrilla in der Debatte der Generalversammlung der Vereinten Nationen unter Tagesordnungspunkt 38: „Notwendigkeit, die von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade zu beenden“ (unten in Spanisch)
Anhaltende Aggression
Gegen Kuba führt die Regierung der Vereinigten Staaten einen multidimensionalen, unkonventionellen Krieg, der nun schon fast sieben Jahrzehnte andauert und in den letzten sieben Monaten noch brutaler und gnadenloser geworden ist.
Hinzu kommt nun die Energieblockade, die einer Seeblockade gleichkommt und einen Kriegshandlung darstellt. Der Zugang zu Treibstofflieferungen nach Kuba – sowohl kommerzieller als auch humanitärer Art – wird durch direkte Drohungen, einseitige Zwangsmaßnahmen und sogar durch die Belästigung oder Einschüchterung von Tankschiffen durch militärische Seestreitkräfte der Vereinigten Staaten verhindert.
Es gab wiederholte Drohungen mit militärischer Aggression seitens der höchsten Ebenen der US-Regierung, und öffentliche Quellen beschreiben Kriegsoptionen und -vorbereitungen.
Zur Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade kommen beispiellose Maßnahmen mit extrem extraterritorialem Charakter hinzu, wie der Einsatz von Sekundärsanktionen, die dem makabren Plan folgen, in Kuba eine humanitäre Krise und die vollständige Destabilisierung des Landes herbeizuführen, um den Weg für einen imperialistischen Militärintervention zu ebnen oder diese zu erzwingen – eine Intervention, die ein Blutbad und erhebliche Verluste an kubanischen und US-amerikanischen Menschenleben zur Folge hätte.
Auf die Frage, ob der wirtschaftliche Druck gegen Kuba weiter verstärkt werde, antwortete Präsident Donald Trump selbst, und ich zitiere: „Ich glaube nicht, dass man noch viel mehr Druck ausüben kann, es sei denn, man marschiert ein und zerstört den Ort.“
Das humanitäre Leid nimmt zu
In den letzten Monaten hat sich das humanitäre Leid unserer Bevölkerung vervielfacht: Die Lebensqualität hat sich verschlechtert, die Lebensgrundlagen sind geschrumpft, die Möglichkeiten zur persönlichen, familiären und sozialen Entfaltung sind eingeschränkt, und die Menschenrechte des gesamten Volkes werden in einem Akt der Kollektivstrafe massiv, eklatant und systematisch verletzt.
Die kubanischen Familien, insbesondere Kinder und Jugendliche sowie Mütter, leiden unter lang anhaltenden und unerträglichen Stromausfällen. Oft fehlt bei Stromausfällen auch das Trinkwasser. Sie kennen die Qual, keine Medikamente für einen Kranken zu haben. Der Mangel an Lebensmitteln oder die hohen Preise für Güter des täglichen Bedarfs belasten sie schwer.
Die Säuglingssterblichkeitsrate von 4,0 pro 1.000 Lebendgeburten ist auf 9,9 gestiegen. Dies bedeutet den vermeidbaren Tod von 1.780 Neugeborenen unter anderen Umständen, bei Verfügbarkeit geeigneter Geräte, Ausrüstung und Behandlungen.
Die Zahl der Menschen, die im Land an Krebs sterben, ist deutlich gestiegen. Bei Kindern und Jugendlichen sank die Überlebensrate von 85 Prozent auf 65 Prozent. Dieser Trend fällt mit den härtesten Phasen der US-Blockade zusammen.
Zahlen und Fakten, die für sich sprechen
Die durch die Blockade im Zeitraum vom 1. März 2025 bis zum 28. Februar 2026 verursachten Schäden belaufen sich zu aktuellen Preisen auf einen Rekordwert von 8.083 Millionen Dollar, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die kumulierten Auswirkungen seit Beginn der Blockade belaufen sich auf 178.700 Millionen Dollar zu aktuellen Preisen.
Natürlich können in diesen Zahlen die extremen Auswirkungen der vollständigen Blockade der Treibstofflieferungen nach Kuba, die bereits im Februar begann, nicht berücksichtigt werden.
Diese Auswirkungen sind im Wesentlichen das Ergebnis extraterritorialer Zwangsmaßnahmen, die gegen die Normen des Völkerrechts, des internationalen Handels und der Freiheit der Schifffahrt verstoßen und zudem die souveränen Vorrechte unabhängiger Staaten verletzen, die das Recht der Vereinigten Staaten auf Beziehungen zu Kuba gemäß ihren eigenen Interessen und Gesetzen darstellen.
Zu dieser brutalen Energieblockade kommen weitere Maßnahmen hinzu, die im Laufe des Jahres mit demselben Ziel durchgesetzt wurden, nämlich die Einhaltung der unrechtmäßigen Verbote durch souveräne Regierungen, die ihnen von den Vereinigten Staaten für den Handel mit Kuba auferlegt werden.
Die Regierung der Vereinigten Staaten zwingt souveräne Staaten, Bürger und Unternehmer dazu, ihre Beziehungen zu Kuba aufzugeben – nicht aus eigenem Interesse, nicht wegen wirtschaftlicher Nachteile und nicht einmal auf Anordnung ihrer eigenen Regierungen, sondern aufgrund des Diktats eines fremden Regimes, in diesem Fall der Vereinigten Staaten, von dem anzunehmen ist, dass es weder die Zuständigkeit noch die Befugnis über die Aktivitäten von Bürgern und Unternehmern außerhalb seiner Grenzen besitzt.
Die US-Regierung lässt keine Exporte zu, die zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs beitragen, zur Sicherstellung der Krankenhausversorgung, zur Förderung der Bildung oder auch nur zum Schutz der Lebensmittelversorgung für die am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen dienen.
Die US-Regierung unterbreitete ein Angebot für humanitäre Hilfe, das vor Wochen von der kubanischen Regierung umgehend angenommen wurde, dessen Umsetzung jedoch aus politischen Gründen verzögert und inhaltlich eingeschränkt wurde.
Dringende Fragen
Jeder hier Anwesende könnte sich zu Recht fragen: Wie kann man die Regierung eines Landes, gegen das eine völkermörderische Blockade verhängt wurde und das diese wirtschaftliche Aggression seit fast 70 Jahren erdulden muss, für die vom angesehenen Delegierten der Vereinigten Staaten angesprochenen Probleme verantwortlich machen – ein Land, das trotz allem ein großartiges soziales und menschliches Entwicklungswerk vollbracht hat?
Wie könnte man die kubanische Regierung für die Folgen des vollständigen Entzugs von Treibstoffen und anderen lebenswichtigen Gütern verantwortlich machen, der in den letzten sieben Monaten verhängt wurde? Wie könnte man nicht anerkennen, dass in Kuba trotz alledem die Stabilität gewahrt bleibt, keine humanitäre Krise großen Ausmaßes herrscht und man bei der Verteidigung unseres Volkes nicht nachgelassen hat und auch nicht nachlassen wird?
Die kollektive Solidarität, das Engagement und die Anstrengungen aller – insbesondere der Frauen und Jugendlichen in den Gemeinden – bei der Suche nach Lösungen sowie das intensive und unermüdliche Wirken der Partei, des Staates, der Regierung, der lokalen Organe der Volksmacht und der Volksvertreter sowie der Organisationen der Zivilgesellschaft geben uns Trost und Mut.
Hoffnung für unser Volk wecken die souveränen, überaus souveränen, jüngsten und tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, die von unserer Nationalversammlung der Volksmacht beschlossen wurden, um das kubanische sozialistische Modell an die harten aktuellen Realitäten anzupassen, einschließlich der brutalen und zunehmenden Aggression der Vereinigten Staaten.
Immer standhaft
Die Feindseligkeit und die Bedrohung, denen Kuba heute ausgesetzt ist, sind Teil einer besorgniserregenden Abfolge von Verstößen gegen das Völkerrecht und ein Vorbote dessen, was morgen jedem anderen Land widerfahren könnte.
Kuba lehnt als freier, unabhängiger und souveräner Staat den Anspruch ab, dass ein anderes Land unserer Nation vorschreibt, welche Regierungsform, welches Wirtschaftsmodell und welche Außenbeziehungen sie annehmen soll.
Die Blockade erstickt und tötet auf stille Weise. Sich mit diesem gnadenlosen Verbrechen auseinanderzusetzen, ist auch eine Verantwortung der Vereinten Nationen.
Kuba ist keine Bedrohung. Die Blockade hingegen schon. Die bedrohte Nation ist Kuba.
Aber wir sind eine Nation, die sich für Frieden, Völkerrecht, Multilateralismus, Wahrheit und Gerechtigkeit einsetzt und diese Werte verteidigt.
Ein Volk, das seit mehr als 150 Jahren für seine Freiheit und Unabhängigkeit kämpft und das glorreiche Kapitel geschrieben hat, indem es allen Angriffen standhaft widerstanden hat, wird seine Unabhängigkeit und Souveränität bis zum Äußersten verteidigen.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
El bloqueo asfixia y mata de manera silenciosa
Juventud Rebelde comparte algunas de las ideas del discurso del ministro de Relaciones Exteriores de Cuba, Bruno Rodríguez Parrilla, en el Debate de la Asamblea General de las Naciones Unidas bajo el punto 38, «Necesidad de poner fin al Bloqueo económico, comercial y financiero impuesto por los Estados Unidos contra Cuba»
Constante agresión
Contra Cuba, el Gobierno de Estados Unidos lleva a cabo una guerra multidimensional, no convencional, que dura ya casi siete décadas y se ha vuelto más cruda y despiadada en los últimos siete meses.
Ahora se ha sumado el cerco energético, equivalente a un bloqueo naval, que es un acto de guerra. Se impide el acceso de suministros de combustible a Cuba, tanto de carácter comercial como humanitario, mediante amenazas directas, acciones coercitivas unilaterales e incluso el acoso o el amedrentamiento a buques tanqueros por medios navales militares de Estados Unidos.
Se han producido reiteradas amenazas de agresión militar por los más altos niveles del Gobierno estadounidense y fuentes públicas describen opciones y preparativos bélicos.
Al bloqueo económico, comercial y financiero, se añaden acciones inéditas y de extremo carácter extraterritorial, como el uso de sanciones secundarias que siguen el macabro plan de provocar en Cuba una crisis humanitaria y la total desestabilización del país, que abra paso o fuerce la orden presidencial de una intervención militar imperialista que provocaría un baño de sangre y cuantiosas pérdidas de vidas cubanas y estadounidenses.
A la pregunta de si se seguiría intensificando la presión económica contra Cuba, el propio presidente Donald Trump respondió, y cito: «No creo que se pueda ejercer mucha más presión, salvo entrar y destrozar el lugar».
Se multiplica el daño humanitario
En estos meses se ha multiplicado el daño humanitario a nuestra población, con el deterioro de la calidad de vida, la reducción de fuentes de subsistencia, la limitación a las potencialidades de desarrollo personal, familiar y social, la violación masiva, flagrante y sistemática de los derechos humanos de todo el pueblo en un acto de castigo colectivo.
Las familias cubanas, en especial los niños y jóvenes, las madres, sienten el sufrimiento de prolongados e insoportables apagones o cortes de electricidad. Muchas veces, cuando falta la electricidad, falta también el agua potable. Saben de la angustia de no tener un medicamento para un enfermo. Los agobia la carencia de alimentos o los altos precios de artículos de primera necesidad.
La tasa de mortalidad infantil de 4,0 por mil nacidos vivos se ha incrementado a 9,9. Esto significa la muerte evitable en otras condiciones, disponiendo de equipos, dispositivos y tratamientos idóneos, de 1 780 recién nacidos.
El número de personas que mueren por cáncer en el país ha aumentado significativamente. En el caso de los niños y jóvenes, la supervivencia cayó de un 85 por ciento a un 65 por ciento. La tendencia coincide con los momentos más duros del cerco estadounidense.
Cifras y hechos que hablan
Los daños del bloqueo en el período entre el 1ro. de marzo de 2025 y el 28 de febrero de 2026 a precios corrientes, ascienden a una cifra récord de 8 083 millones de dólares, un siete por ciento mayor que el año anterior. El impacto acumulado desde su inicio alcanza 178 700 millones de dólares a precios corrientes.
Claro que en estas cifras no puede incluirse el impacto extremo del cerco del bloqueo total de suministros de combustible a Cuba que comenzó en el propio mes de febrero.
Estos impactos son fundamentalmente resultado de acciones coercitivas extraterritoriales que violan las normas del derecho internacional, del comercio internacional y la libertad de navegación, además de vulnerar las prerrogativas soberanas de Estados independientes que Estados Unidos representa en su derecho a relacionarse con Cuba conforme a sus propios intereses y leyes.
A la medida del brutal cerco energético se suman otras que han ido imponiéndose en el curso del año con idéntico propósito, al plantearse como objetivo el acatamiento por parte de Gobiernos soberanos de las ilegítimas prohibiciones que les impone Estados Unidos para el comercio con Cuba.
El Gobierno de Estados Unidos obliga a Estados soberanos, ciudadanos y empresarios a que abandonen su relación con Cuba, no por interés propio, no por desventajas comerciales, ni siquiera por mandato de sus propios gobiernos, sino por el dictado de un régimen ajeno, en este caso el de Estados Unidos, que se supone no tenga jurisdicción ni autoridad sobre la actividad de ciudadanos y empresarios fuera de sus fronteras.
No permite el Gobierno de Estados Unidos exportaciones que aporten al fomento del transporte público, ni para asegurar los servicios hospitalarios, para beneficiar la educación, o siquiera proteger los suministros de alimentos para los sectores más vulnerables de la población.
El Gobierno de Estados Unidos hizo un ofrecimiento de ayuda humanitaria, aceptada de manera inmediata hace semanas por el Gobierno de Cuba, y que ha sido diferida y restringida en su contenido por motivos políticos.
Preguntas urgentes
Cualquiera aquí presente podría preguntarse con razón, ¿cómo puede acusarse de los problemas que mencionó el distinguido delegado de Estados Unidos, al Gobierno de un país al que aplica un bloqueo genocida y que ha soportado esa agresión económica durante casi 70 años, y desarrollado a su pesar una gran obra social y de desarrollo humano?
¿Cómo podría culparse al Gobierno cubano de las consecuencias de la privación total de combustibles y otros suministros esenciales aplicada en el curso de los últimos siete meses? ¿Cómo podría no reconocerse que, a pesar de ello, en Cuba se mantiene la estabilidad, no existe una crisis humanitaria de grandes proporciones y no se ha cejado ni se cejará en la defensa de nuestro pueblo?
Nos alivian y alientan la solidaridad colectiva, la participación y el esfuerzo de todos, en particular de las mujeres y los jóvenes en las comunidades, en la búsqueda de soluciones, y la intensa e infatigable gestión del Partido, el Estado, el Gobierno, los órganos locales del Poder Popular y los delegados de la población, de las organizaciones de la sociedad civil.
Generan esperanza en nuestro pueblo las soberanas, muy soberanas, recientes y profundas transformaciones económicas y sociales adoptadas por nuestra Asamblea Nacional del Poder Popular para adaptar el modelo socialista cubano a las duras realidades actuales, incluida la brutal y creciente agresión de Estados Unidos.
Firmes siempre
La hostilidad y amenaza que enfrenta hoy Cuba forma parte de una preocupante secuencia de violaciones al derecho internacional y es preludio de lo que mañana podría ocurrir a cualquier otro país.
Cuba, como estado libre, independiente y soberano, rechaza la pretensión de que se dicte desde otro país la forma de gobierno, el modelo económico y las relaciones exteriores que ha de adoptar nuestra nación.
El bloqueo asfixia y mata de manera silenciosa. Atender este crimen despiadado es también una responsabilidad de las Naciones Unidas.
Cuba no es una amenaza. El bloqueo sí. La nación amenazada es Cuba.
Pero somos una nación comprometida y defensora de la paz, del derecho internacional, el multilateralismo, la verdad y la justicia.
Un pueblo que lleva más de 150 años luchando por su libertad e independencia y que ha escrito páginas de gloria resistiendo de pie todos los embates, defenderá a ultranza su independencia y soberanía.
Autor: Osval Publicado: 12/07/2026 |