Die Cuba-Solidarität Würzburg unterstützt seit Jahrzehnten soziale und medizinische Projekte in Kuba. Diese und folgende Informationen stammen aus einer Pressemitteilung des Vereins. In den vergangenen 30 Jahren wurden für insgesamt 146.495 Euro unter anderem Ärztehäuser mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet, Kindergärten renoviert, Bergdörfer elektrifiziert und medizinische Hilfe wie Medikamente und Herzschrittmacher bereitgestellt.
Trotz der guten Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte in Kuba erschwert die seit 1962 bestehende US-Handelsblockade die Einfuhr lebenswichtiger Güter erheblich. Die UN-Vollversammlung verurteilt diese Blockade jährlich mit großer Mehrheit, bislang jedoch ohne Folgen.
Die Cuba-Solidarität Würzburg hat in der Vergangenheit Benefizkonzerte mit kubanischen Musikgruppen organisiert, darunter ein Konzert der Gruppe Los 4 del Son im Jahr 2012 in Margetshöchheim, das von der Gemeinde mit 5300 Euro unterstützt wurde. Bei der Jahreshauptversammlung am 14. Januar wurden Michael Meyer als Vorsitzender, Rudolf Rosenbauer als zweiter Vorsitzender und Rainer Zerrath als Kassier bestätigt.
Als Sofortmaßnahme wurden 8000 Euro an die Humanitäre Cuba Hilfe für die Beschaffung von Heparin überwiesen. Die Cuba-Solidarität plant, beim diesjährigen Ostermarsch auf die schwierige Lage in Kuba aufmerksam zu machen und bittet um Spenden zur Unterstützung der Bevölkerung. (skr)
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