Live: In der UNO, die Wahrheit Kubas (II)
https://de.granma.cu/cuba/2026-10-28/live-in-der-uno-die-wahrheit-kubas-ii
Die Welt hat sich erneut mehrheitlich gegen die Blockade gegen Kuba ausgesprochen
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete an diesem Mittwoch mit 130 Ja-Stimmen, 17 Gegenstimmen und 25 Enthaltungen eine Resolution, die ein Ende der von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade fordert.
Das Ergebnis bestätigte die Unterstützung einer breiten Mehrheit der Mitgliedstaaten für die Aufhebung dieser Politik – dies nach einer zweitägigen Debatte, in der zahlreiche Delegationen die Folgen für die kubanische Bevölkerung sowie den extraterritorialen Charakter der US-Beschränkungen anprangerten.
Nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses betonte der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Partei und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, auf seinem X-Account: „Die Welt hat sich erneut mehrheitlich gegen die Blockade ausgesprochen – und das trotz der plumpesten Druckmittel und Erpressungsversuche der USA, den Ausgang dieser Abstimmung zu beeinflussen.“
Das Präsident bezeichnete das Ergebnis als einen Sieg des heldenhaften kubanischen Volkes, das sich angesichts der wirtschaftlichen Erdrosselung, der Drohungen und der Übergriffe der Regierung in Washington nicht beugt.
„Es ist der Triumph der Wahrheit über diejenigen, die auf Lügen und Erpressung setzen, um eine ganze Nation einer Kollektivstrafe zu unterwerfen“, erklärte er.

MOZAMBIK BEKRÄFTIG SEINE UNTERSTÜTZUNG VON KUBAS SOUVERÄNITÄT
Der Vertreter Mosambiks forderte die bedingungslose und endgültige Aufhebung der von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade. Er äußerte zudem seine tiefe Besorgnis über die Aufrechterhaltung und Verschärfung dieser Zwangsmaßnahmen, insbesondere jener, die den Energiesektor betreffen.
Seit mehr als sechs Jahrzehnten leidet das kubanische Volk unter den nachteiligen Folgen der Blockade. Jahr für Jahr verurteilt die große Mehrheit von uns in dieser Generalversammlung diese Maßnahme und fordert ein Ende dieser Politik, erklärte er.
Der Diplomat wies darauf hin, dass die Beschränkungen humanitäre und wirtschaftliche Folgen haben sowie die Entwicklung des karibischen Inselstaates beeinträchtigen. Zudem warf er die Frage auf, inwieweit diese Maßnahmen mit den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen sowie dem Völkerrecht vereinbar sind – ein Punkt, der Anlass zu ernster Sorge gibt.
Der Vertreter Mosambiks hob zudem die historischen Beiträge Kubas zur internationalen Solidarität hervor, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Bildung und technische Zusammenarbeit – sowohl auf kubanischem Staatsgebiet als auch auf dem afrikanischen Kontinent.
Diese Erfahrungen, so betonte er, „erinnern an die anhaltende Bedeutung der Süd-Süd-Zusammenarbeit, der gegenseitigen Unterstützung und der Solidarität zwischen Entwicklungsländern“.
Der Vertreter sprach sich dafür aus, den Dialog zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten auf der Grundlage von gegenseitigem Respekt, souveräner Gleichheit, Nichteinmischung sowie der Einhaltung der Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen und des Völkerrechts fortzuführen.
Ebenso forderte er die internationale Gemeinschaft dazu auf, die breite Unterstützung der Generalversammlung in konkrete Taten umzusetzen, und bestätigte, dass sein Land für die Resolution gegen die Blockade stimmen werde.
„Die Lage in Kuba darf kein Beweis für unsere kollektive Handlungsunfähigkeit sein, sondern vielmehr eine Gelegenheit, unser gemeinsames Bekenntnis zum Multilateralismus, zur internationalen Solidarität und zur friedlichen Beilegung von Differenzen zu bekräftigen“, schloss er.
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BELIZE: DIE SOLIDARITÄT MIT KUBA DARF KEINEN SANKTIONEN UNTERLIEGEN

Belize forderte vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Aufhebung der US-Blockade gegen Kuba und warnte davor, dass die Beschränkungen bei der Kraftstoffversorgung die humanitäre Lage auf der Insel verschärfen – mit besonders schwerwiegenden Folgen für die verwundbarsten Bevölkerungsgruppen.
In einer gemeinsamen Stellungnahme mit Barbados wies die Vertreterin von Belize darauf hin, dass die von Washington verhängten Maßnahmen auch Drittstaaten betreffen und die Ankunft humanitärer Hilfe erschweren.
Zudem betonte sie, dass humanitäre Ausnahmeregelungen in der Praxis gewährleistet sein müssen, damit Lebensmittel, Kraftstoff und andere lebensnotwendige Güter die Bevölkerung ohne sanktionsbedingte Hindernisse erreichen können.
Sie würdigte die Unterstützung durch Länder und Organisationen, die Kuba Hilfe haben zukommen lassen, unterstrich jedoch, dass diese Hilfe die Notwendigkeit nicht ersetzt, die Blockade sowie die Beschränkungen aufzuheben, die mit der Einstufung Kubas auf der US-Liste DER Staaten einhergehe, die angeblich den Terrorismus unterstützen.
„KUBA HAT UNS IN DEN SCHWIERIGSTEN JAHREN ZUR SEITE GESTANDEN UND HEUTE ZEIGEN WIR UNS SOLIDARISCH MIT KUBA“
Der Vertreter der Sozialistischen Republik Vietnam bekräftigte die Unterstützung seines Landes für die sofortige und vollständige Aufhebung der von der US-Regierung gegen Kuba verhängten Handels-, Wirtschafts- und Finanzblockade, einschließlich der Maßnahmen mit extraterritorialer Wirkung.
„Seit mehr als drei Jahrzehnten fordert diese Generalversammlung ein Ende der Blockade, doch diese Politik besteht auch mehr als sechs Jahrzehnte nach ihrer Einführung fort“, kritisierte er und wies zugleich auf zusätzliche Beschränkungen hin, die die Not des kubanischen Volkes weiter verschärfen.
Besonders besorgt äußerte er sich über die eingeschränkte Energieversorgung und den Kraftstoffmangel. Die Folgen treffen Krankenhäuser, Schulen, die Wasserversorgung, den Verkehr sowie die Lebensmittelproduktion und behindern zudem die lebenswichtige humanitäre Hilfe.
„Die Beziehungen zwischen Vietnam und Kuba sind von gegenseitiger Unterstützung und Solidarität geprägt. Kuba stand uns in den schwierigsten Jahren zur Seite, und heute erweisen wir uns unsererseits solidarisch mit Kuba“, erklärte er.
Als konkreten Ausdruck dieses Engagements hob er die bilaterale Zusammenarbeit zur Stärkung der Ernährungssicherheit sowie der Mais- und Reisproduktion hervor, ebenso wie die Unterstützung, die Vietnam und sein Volk dem karibischen Inselstaat zuteilwerden lassen.
Er versicherte, dass sein Land auch künftig in verschiedenen Bereichen eng mit Kuba zusammenarbeiten werde, um zur Erfüllung der dortigen Bedürfnisse und Prioritäten beizutragen. Zudem rief er das System der Vereinten Nationen sowie internationale Verbündete dazu auf, den Inselstaat bei der Überwindung der derzeitigen Schwierigkeiten zu unterstützen.
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INDIEN WARNT VOR DEN AUSWIRKUNGEN DER BLOCKADE AUF KUBA

I
“ Kuba wird nicht zurückweichen, erst recht nicht auf den Druck und der Befehle der Yankees hin“
Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, bekräftigte am Dienstag über seinen Account im sozialen Netzwerk X, dass die Insel den Angriffen des Imperialismus nicht nachgeben werde. Zugleich verurteilte er die Arroganz und Anmaßung Washingtons im Kontext der 81. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen.
Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, bekräftigte an diesem Dienstag über seinen Account im sozialen Netzwerk X, dass die Insel vor den Angriffen des Imperialismus nicht zurückweichen werde. Zugleich verurteilte er die Arroganz und Anmaßung Washingtons im Kontext der 81. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen.
„Kuba wird nicht zurückweichen – schon gar nicht angesichts von Druck und Befehlen der Yankees. Ein großes Lob an Bravo und die übrigen Mitglieder unserer Delegation für ihre so entschlossene Haltung gegenüber der Respektlosigkeit, der Arroganz und der imperialen Anmaßung. Von diesem Volk ist nichts Geringeres zu erwarten“, schrieb das Staatsoberhaupt auf der digitalen Plattform.
An einer anderen Stelle seiner Botschaft betonte der Staatschef: „Der Sitz der UN ist ein Raum der souveränen Gleichheit zwischen den Staaten; hier wird Kuba – gegenüber wem auch immer – stets die Rechte, die ihm durch die UN-Charta und die UN-Regularien verliehen werden, ebenso wie die Würde seines Volkes und seiner Helden verteidigen.“
Zuvor hatte das Staatsoberhaupt zudem darauf hingewiesen, dass am ersten Tag „bei den Vereinten Nationen die breite Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für Kuba deutlich wurde – sowohl bei der Verurteilung der Blockade als auch im Widerstand gegen die Politik der ‚maximalen Erdrosselung‘ durch die US-Regierung.
Die Mehrheit der Redner – einige davon im Namen regionaler Blöcke – äußerte sich in ihrer Kritik unmissverständlich.“ „Während der Debatte fehlte dem US-Vertreter – der sichtlich isoliert war – der Mut, der Welt den Grund für die verbrecherische Energieblockade zu erklären, der das kubanische Volk ausgesetzt ist, ebenso wenig wie für die Verschärfung der extraterritorialen Wirkung der Blockade“, fügte er hinzu.
Des Weiteren warnte der kubanische Präsident: „Sie mögen zwar versuchen, souveräne Nationen unter Druck zu setzen, sie einzuschüchtern oder mit erfundenen Geschichten vom eigentlichen Thema abzulenken – doch die überwältigende Mehrheit weiß, auf welcher Seite die Wahrheit liegt, und wird dies auch weiterhin lautstark zum Ausdruck bringen.“
ndien forderte vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Aufhebung der US-Blockade gegen Kuba und drückte seine Ablehnung gegenüber extraterritorialen Bestimmungen aus, die die Souveränität und Entwicklung anderer Staaten beeinträchtigen.
Die indische Delegation wies darauf hin, dass die Beschränkungen bei der Treibstoffversorgung die Energiesituation auf der Insel verschärft hätten – mit Auswirkungen auf das Gesundheits- und Bildungswesen, die Wasserversorgung, den Verkehr sowie die Verteilung von Lebensmitteln.
Die Vertreterin unterstützte die Positionen der „Gruppe der 77“ sowie der Bewegung der Blockfreien Staaten und rief die Staaten dazu auf, Maßnahmen zu beseitigen, die nicht mit der Charta der Vereinten Nationen und dem Völkerrecht vereinbar sind.
Sie plädierte für Dialog und Diplomatie als Mittel zur Beilegung internationaler Differenzen und äußerte die Hoffnung, dass die Blockade so bald wie möglich aufgehoben werde, um die Entwicklungsbestrebungen des kubanischen Volkes zu unterstützen.
Kuba weist Anschuldigungen der USA vor den Vereinten Nationen zurück
Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla reagierte an diesem Dienstag auf die Vorwürfe des US-Botschafters bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz. Dies geschah während der Debatte der Generalversammlung über den Resolutionsentwurf, der ein Ende der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen die Insel fordert
Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla reagierte am Dienstag auf die Anschuldigungen des US-Botschafters bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz. Dies geschah während der Debatte der Generalversammlung über einen Resolutionsentwurf, der ein Ende der gegen die Insel gerichteten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade fordert.
In seiner Rede machte Waltz die kubanischen Behörden ungerechtfertigterweise für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten verantwortlich, mit denen die Bevölkerung konfrontiert ist, und bestritt die Existenz der von seiner Regierung gegen die Insel verhängten Blockade.
Zudem stellte er die internationale medizinische Zusammenarbeit Kubas infrage und erhob Vorwürfe bezüglich des Verbleibs humanitärer Hilfe, die von den USA bereitgestellt worden war. Angesichts dieser Äußerungen beantragte Rodríguez Parrilla eine Geschäftsordnungsdebatte und forderte den Vorsitzenden der Generalversammlung auf, den US-Diplomaten wegen der gegen die kubanische Delegation gerichteten Beleidigungen zur Ordnung zu rufen.
„Die Vereinigten Staaten lügen nicht nur auf plumpe und anmaßende Weise: Sie verletzen zudem die Würde der Mitgliedstaaten, üben Druck aus und beleidigen die Würde des kubanischen Volkes sowie seiner Regierung“, erklärte der Außenminister.
Der kubanische Chefdiplomat wies die Argumente Washingtons zurück und prangerte den Druck an, der im Vorfeld der Abstimmung über die Resolution gegen die Blockade auf andere Mitgliedstaaten ausgeübt wurde. Rodríguez Parrilla forderte zudem, dass es US-Bürgern gestattet werden müsse, frei nach Kuba zu reisen – eine Reaktion auf Waltzs Ausführungen zu den touristischen Reisezielen auf der Insel.
„KEIN LAND KANN EINEM ANDEREN LAND SEINEN WILLEN ODER SEIN ENTWICKLUNGSMODELL AUFZWINGEN“ BEKRÄFTIGTE DIE CHINESISCHE DELEGATION
Die Vertretung der Volksrepublik China bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen verurteilte die von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade und forderte die Aufhebung aller einseitigen Sanktionen – einschließlich der Sekundärsanktionen – sowie die Streichung der Insel von der Liste der Länder, die angeblich den Terrorismus unterstützen.
„Es gibt keinerlei Grund für diese rechtswidrigen einseitigen Sanktionen, die seit 64 Jahren verhängt werden, ebenso wenig wie dafür, diesen seit 34 Jahren erhobenen Ruf nach Gerechtigkeit zu ignorieren“, erklärte er.
China kündigte an, für den von Kuba vorgelegten Resolutionsentwurf zu stimmen, und wies darauf hin, dass diese beiden Zeitspannen mehr als nur bloße Zeiträume seien: Sie stellten eine Lektion für die internationale Gemeinschaft dar – über die Notwendigkeit, Gerechtigkeit und die Achtung der internationalen Ordnung zu verteidigen.
Dementsprechend rief es die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Aufhebung aller Sanktionen gegen Kuba – einschließlich der Sekundärsanktionen – zu fordern und sich dafür einzusetzen, dass das Land von der US- Liste der Staaten gestrichen wird, die angeblich den Terrorismus unterstützen.
Die chinesische Vertretung stellte zudem den Einsatz von Wirtschaftsblockaden infrage, die dazu dienen, die Entwicklung anderer Völker zu behindern und deren Recht auf die Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse einzuschränken.
„Es ist inakzeptabel, Wirtschaftsblockaden anzuwenden, um das Recht auf Lebensgrundlage und Entwicklung der Völker anderer Länder zu beeinträchtigen“, erklärte die Delegation.
Abschließend bekräftigte sie, dass China Kuba weiterhin bei der Verteidigung seiner Souveränität, Unabhängigkeit und Autonomie sowie seines Rechts auf Entwicklung unterstützen werde. Zudem plädierte sie für eine Stärkung der internationalen Solidarität und Zusammenarbeit, um eine friedliche und wohlhabende Welt zu gestalten.
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ÄTHIOPIEN WARNT VOR DEN AUSWIRKUNGEN DER WIRTSCHAFTSBLOCKADE AUF DIE GRUNDLEGENDEN DIENSTLEISTUNGEN
Die Vertretung Äthiopiens bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen bekräftigte ihre Besorgnis hinsichtlich der Anwendung einseitiger Zwangsmaßnahmen gegen Kuba. Sie wies darauf hin, dass diese Maßnahmen wirtschaftliche und humanitäre Schwierigkeiten verursachen, die Verfügbarkeit grundlegender Dienstleistungen beeinträchtigen und die Teilhabe des Landes an internationalen und wirtschaftlichen Angelegenheiten einschränken.
Die Vertretung bekräftigte ihre Forderung nach Aufhebung der Beschränkungen und rief dazu auf, das Völkerrecht sowie die UN-Charta zu achten – im Interesse des Wohlergehens und der nachhaltigen Entwicklung des kubanischen Volkes.
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GAMBIA UNTERSTÜTZT DIE AUFHEBUNG DER BLOCKADE UND HEBT DIE MEDIZINISCHE ZUSAMMENARBEIT KUBAS MIT AFRIKA HERVOR Der Vertreter Gambias bekräftigte die Unterstützung seines Landes für die der Generalversammlung der Vereinten Nationen vorgelegte Resolution zur Beendigung der Blockade gegen Kuba und rief dazu auf, die internationalen Bemühungen zu verstärken, um auf die wiederholten Forderungen nach deren Aufhebung zu reagieren.
Er wies darauf hin, dass Einschränkungen der Kooperationsmöglichkeiten die Volkswirtschaften der Länder zusätzlich belasten und verhindern, dass den Bedürfnissen ihrer Bevölkerung in vollem Umfang Rechnung getragen werden kann. Zudem erklärte er, dass das Anliegen Gambias auf den Grundsätzen und Zielen der Charta der Vereinten Nationen beruht.
Im Hinblick auf die Beziehungen zwischen Gambia und Kuba hob er den Beitrag der Insel zur nachhaltigen Entwicklung seines Landes hervor, insbesondere durch medizinische Hilfe und die Ausbildung von Gesundheitspersonal. Zudem würdigte er die kubanische Solidarität mit zahlreichen Entwicklungsländern – vor allem in Afrika – als Ausdruck des Geistes der Süd-Süd-Zusammenarbeit.
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DIE BLOCKADE UNTERGRÄBT AUCH DAS VERTRAUEN UND DIE ZUSAMMENARBEIT DER INTERNATIONALEN GEMEINSCHAFT „Mehr als sechs Jahrzehnte sind vergangen, seit eine Handels-, Finanz- und Wirtschaftsblockade gegen Kuba verhängt wurde. Dies steht in krassem Widerspruch zu den Prinzipien, die zur Gründung der Vereinten Nationen führten – namentlich Souveränität, souveräne Gleichheit, Nichteinmischung und das Streben nach gemeinsamem Wohlstand“, erklärte die kenianische Delegation.
Aus diesem Grund bekräftigten unsere Staats- und Regierungschefs anlässlich einer Tagung der Afrikanischen Union im Februar 2026 in Addis Abeba ihren Standpunkt und forderten die Aufhebung der Sanktionen, die auf dem kubanischen Volk und der kubanischen Regierung lasten, teilte der Vertreter mit.
„Diese Blockade verletzt nicht nur das Recht Kubas auf Entwicklung, sondern untergräbt auch das Vertrauen und die Zusammenarbeit, die unsere internationale Gemeinschaft innerhalb einer regelbasierten multilateralen Ordnung so dringend benötigt. Ihre Aufrechterhaltung dient weder der Gerechtigkeit noch dem internationalen Frieden“, versicherte er.
„Im Einklang mit dem Beschluss der Versammlung der Afrikanischen Union sowie mit unserer eigenen, seit Jahren vertretenen Haltung wird Kenia für die vorliegende Resolution stimmen. Wir hegen zudem die Hoffnung, dass dies die letzte Abstimmung sein möge, die die Versammlung zu dieser Frage durchzuführen hat.“
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ARGELIEN RUFT ZUM DIALOG AUF UM STABILITÄT UND FRIEDEN ZU WAHREN
Der Vertreter Algeriens würdigte das unerschütterliche Bekenntnis Kubas zu den Prinzipien der Solidarität, der Würde und der Unabhängigkeit.
Er brachte die tiefe Besorgnis seines Landes über die schwerwiegenden sozioökonomischen Folgen dieser einseitigen Zwangsmassnahmen zum Ausdruck, die sich negativ auf die Souveränität, die Selbstbestimmung, die Unabhängigkeit und die Entwicklung Kubas auswirken.
Abschließend forderte er alle Parteien dazu auf, mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein zu handeln, um zu verhindern, dass Lateinamerika und die Karibik einer stärkeren Instabilität oder einer Zunahme der Spannungen ausgesetzt werden.
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BRASILIEN BEKRÄFTIGT SEIN VOTUM FÜR DIE RESOLUTION KUBAS
Die brasilianische Delegation hob hervor, dass die von der Insel vorgelegte Resolution die extraterritorialen Auswirkungen auf die Souveränität von Drittstaaten sowie auf die berechtigten Interessen deren Bürger und Unternehmen thematisiert – dies vor dem Hintergrund der Grundsätze der souveränen Gleichheit, der Nichteinmischung sowie der Freiheit von Handel und Schifffahrt.
„Brasilien hat zudem öffentlich die Aufnahme Kubas in die US-Liste der staatlichen Terrorismusförderer abgelehnt“, erklärte sie. Der UN-Vertreter des südamerikanischen Riesenstaates bekräftigte, dass sein Land für diese Resolution stimmen werde. Das Ziel, für das sich Brasilien wiederholt eingesetzt hat, besteht weiterhin darin, die Blockade zu beenden und internationale Beziehungen zu etablieren, die auf Dialog und der Achtung der Charta der Vereinten Nationen beruhen.
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„ES IST AN DER ZEIT DIESEN UNMENSCHLICHEN UND RECHTSWIDRIGEN PRAKTIKEN EIN ENDE ZU SETZEN „
„Dies ist das vierunddreißigste Mal, dass diese Versammlung ihre entschiedene Ablehnung des Unilateralismus, der Beschränkungen sowie der einseitigen Zwangsmaßnahmen bekräftigt, die von einer Regierung verhängt wurden, welche sich über das Völkerrecht stellt, während sie es weiterhin systematisch und auf schwerwiegende Weise verletzt“, erklärte die iranische Delegation.
Die Verschärfung der Einkreisung – unter dem zynischen Vorwand, die Demokratie zu verteidigen – stellt einen tiefgreifenden Widerspruch zwischen dem angestrebten Ziel einerseits und den verheerenden menschlichen Folgen andererseits dar. Es geht darum, die Demokratie als Waffe zu instrumentalisieren, statt sie zu fördern. Keine Regierung darf die politische Zukunft eines souveränen Staates diktieren.
„Dieser unmenschliche und rechtswidrige Blockade muss ein Ende gesetzt werden. Zudem sollte das kubanische Volk von dem Staat, der diese Blockade verhängt, Reparationen erhalten – unter Berücksichtigung sämtlicher in Kuba entstandener Schäden“, erklärte die Delegation des persischen Landes.
„Die Islamische Republik Iran bekräftigt ihre unmissverständliche Ablehnung sämtlicher Sanktionen gegen souveräne und unabhängige Staaten, einschließlich Kubas.“
„Es ist an der Zeit, diesen unmenschlichen und rechtswidrigen Praktiken ein Ende zu setzen. Ihr Fortbestehen ist nicht nur ein Versagen hinsichtlich der Verantwortung, die uns allen obliegt, sondern ein unmissverständlicher Ausdruck moralischer und humanitärer Grausamkeit.“
Rednerliste für die Debatte über die Blockade gegen Kuba. Aufgeführt sind die Länder, die an den Positionen 27 bis 37 das Wort ergreifen. Die Abstimmung ist für heute, Mittwoch, den 28. Oktober 2026, angesetzt.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen befasst sich an diesem Mittwoch, dem 28. Oktober, mit dem Resolutionsentwurf, der ein Ende der von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade fordert.
REDNERLISTE (GEMÄSS TAGESORDNUNG, AB 10:00 UHR)
27. Mexiko
28. Indien
29. Kap Verde
30. Sambia
31. Vietnam
32. Sierra Leone
33. Ghana
34. Ägypten
35. Belize
36. Mosambik
37. Kuba
Wichtig: Nach diesen Wortmeldungen erfolgt die Abstimmung über die Resolution.
Verfolgen Sie die Sitzung live über die UN:
https://webtv.un.org/