Was ist auf der Fiesta de Solidaridad geplant?
Kuba braucht materielle Hilfe und politischen Druck auf den Westen für ein Ende der Blockade, fordert Marko Zander
An diesem Sonnabend findet die Fiesta de Solidaridad in Berlin-Lichtenberg statt. Warum ist es momentan besonders wichtig, Solidarität mit Kuba zu zeigen?
Kuba befindet sich derzeit in einer ausgesprochen schwierigen Situation. Die Energiekrise, Versorgungsengpässe und vor allem die seit Jahrzehnten bestehende US-Blockade belasten den Alltag der Menschen sehr. Gerade in einer solchen Situation ist internationale Solidarität besonders wichtig. Wir wollen mit der Fiesta zeigen: Kuba ist nicht allein, und wir stehen weiterhin an der Seite der kubanischen Bevölkerung. Für uns bedeutet Solidarität dabei nicht nur schöne Worte, sondern ganz konkrete materielle Hilfe und gleichzeitig politischen Druck für ein Ende der Blockade.
Was ist geplant? Welche Programmpunkte gibt es?
Die Fiesta de Solidaridad ist in diesem Jahr etwas ganz Besonderes, denn wir feiern 35 Jahre Cuba Sí, und gleichzeitig steht der 100. Geburtstag von Fidel Castro im Mittelpunkt. Wir haben ein vielfältiges Programm mit Livemusik, politischen Gesprächsrunden, Informations- und Solidaritätsständen sowie kubanischer und lateinamerikanischer Kultur. Dazu kommen Angebote für Familien und Kinder. Uns ist wichtig, Politik, Solidarität und Lebensfreude miteinander zu verbinden. Die Fiesta soll ein Ort der Begegnung sein, an dem man gemeinsam feiert, diskutiert und selbstverständlich auch Kuba unterstützt.
Am Dienstag ist es wieder zu einem landesweiten Blackout in Kuba gekommen. Das ist schon der dritte Netzwerkkollaps innerhalb von zwei Wochen. Kann die Kampagne »Energie für die Revolution« da helfen?
An diesem Sonnabend findet die Fiesta de Solidaridad in Berlin-Lichtenberg statt. Warum ist es momentan besonders wichtig, Solidarität mit Kuba zu zeigen?
Kuba befindet sich derzeit in einer ausgesprochen schwierigen Situation. Die Energiekrise, Versorgungsengpässe und vor allem die seit Jahrzehnten bestehende US-Blockade belasten den Alltag der Menschen sehr. Gerade in einer solchen Situation ist internationale Solidarität besonders wichtig. Wir wollen mit der Fiesta zeigen: Kuba ist nicht allein, und wir stehen weiterhin an der Seite der kubanischen Bevölkerung. Für uns bedeutet Solidarität dabei nicht nur schöne Worte, sondern ganz konkrete materielle Hilfe und gleichzeitig politischen Druck für ein Ende der Blockade.
Was ist geplant? Welche Programmpunkte gibt es?
Die Fiesta de Solidaridad ist in diesem Jahr etwas ganz Besonderes, denn wir feiern 35 Jahre Cuba Sí, und gleichzeitig steht der 100. Geburtstag von Fidel Castro im Mittelpunkt. Wir haben ein vielfältiges Programm mit Livemusik, politischen Gesprächsrunden, Informations- und Solidaritätsständen sowie kubanischer und lateinamerikanischer Kultur. Dazu kommen Angebote für Familien und Kinder. Uns ist wichtig, Politik, Solidarität und Lebensfreude miteinander zu verbinden. Die Fiesta soll ein Ort der Begegnung sein, an dem man gemeinsam feiert, diskutiert und selbstverständlich auch Kuba unterstützt.
Am Dienstag ist es wieder zu einem landesweiten Blackout in Kuba gekommen. Das ist schon der dritte Netzwerkkollaps innerhalb von zwei Wochen. Kann die Kampagne »Energie für die Revolution« da helfen?
Der aktuelle Rechtsruck hat auch Auswirkungen auf die regionalen Beziehungen. Trotzdem ist Kuba keineswegs isoliert. Es bestehen weiterhin enge Beziehungen und Kooperationen mit verschiedenen Ländern Lateinamerikas und darüber hinaus. Brasilien hat angekündigt, 48 Tonnen Milchpulver zu liefern. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum plant, die Öllieferungen an Kuba wieder aufzunehmen, allerdings über private Unternehmen.
Solidarität mit Kuba hängt nicht allein von Regierungen ab. Weltweit gibt es eine starke Solidaritätsbewegung aus Gewerkschaften, Parteien und Initiativen. Und genau deshalb sind Veranstaltungen wie unsere Fiesta so wichtig: Wir zeigen, dass Kuba auch in schwierigen Zeiten Freunde und Verbündete hat.
Marko Zander arbeitet im Koordinierungsbüro von Cuba Sí
→ Fiesta de Solidaridad: Sa., 18.7., 14 bis 22 Uhr, Parkaue Lichtenberg, Berlin