Der pathologische Lügner Marco Rubio
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Marco Rubio, ein US-Amerikaner kubanischer Abstammung und Außenminister der Vereinigten Staaten, zeichnete sich während seiner gesamten politischen Karriere durch mangelnde Ethik, Korruptionsskandale, durch pathologisches Lügen, rechtsextreme Positionen und seine krankhafte Besessenheit progressive und souveräne Staaten in Lateinamerika zu stürzen, allen voran Kuba, Venezuela und Nicaragua, aber auch der jeweiligen Regierungen Brasiliens, Kolumbiens und Mexikos.
Wie René González Sehwerert, Held der Republik Kuba, im Vorwort zu dem Buch „Rubio: Ein unkontrollierbarer Größenwahnsinniger“ schrieb, hätte das Werk auch den Titel „Marco Rubio: Ein Mann seiner Zeit, einer der schlimmsten seiner Zeit“ tragen können.
Er wurde am 28. Mai 1971 in Miami als Sohn kubanischer Eltern geboren, die in einer turbulenten Zeit in Miami in die USA emigriert waren in der Drogen, Attentate und Intoleranz gegenüber jeglicher revolutionären Äußerung weit verbreitet waren. Die Vereinigten Staaten hatten eine Einwanderergemeinschaft geschaffen und ihr zahlreiche Privilegien gewährt, um sich Kuba entgegenzustellen, während sie gleichzeitig die wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade gegen die Insel verschärften.
Um dieses Umfeld verstehen zu können, sagte Manuel Giberga, der damals ranghöchste kubanisch-amerikanische Emigrant und Berater des Direktors des Federal Bureau of Narcotics, in einem Interview mit dem Magazin Réplica müsse man wisssen, dass “ man in Miami dabei war eine Mafia nach Al Capone Manier zu schmieden.“
Eine von Rubios ersten Lügen findet sich in seiner offiziellen Biografie im Senat. Darin behauptete er, seine Eltern seien nach Fidel Castros Machtergreifung 1959 aus Kuba geflohen. In einem Fernsehinterview betonte er: „Meine Eltern verloren alles: ihr Zuhause, ihre Familie, ihre Freunde, sogar ihr Land. Aber sie fanden auch etwas: die Vereinigten Staaten.“
Im Oktober 2011 wurde diese Lüge in verschiedenen Medien, darunter der „Washington Post“, aufgedeckt. Unter Berufung auf offizielle Dokumente enthüllte die Zeitung, dass Rubio während seiner gesamten politischen Karriere stets behauptet hatte, der Sohn von Exilanten des Castro-Regimes zu sein – eine Behauptung, die er in seinem letzten Wahlkampf für den US-Senat immer wieder betonte und die bis vor Kurzem auch in seiner offiziellen Biografie auf der Website des Senats zu finden war. Diese falsche Behauptung war entscheidend, um die Stimmen der rechtsgerichteten Bevölkerung Miamis zu gewinnen.
Das Leben dieses Mannes ist außerdem eng mit Drogenhandel verknüpft. Als er 16 Jahre alt war, wurde sein Schwager Orlando Cicilia 1987 wegen des Handels mit einer gigantischen Drogenlieferung im Wert von 15 Millionen Dollar verhaftet. Cicilia lebte mit Barbara, Rubios Schwester, ganz in der Nähe des Hauses, in dem Marco mit seinen Eltern wohnte. Im Prozess 1989 weigerte sich der damals 18-jährige Rubio auszusagen, ob er oder seine Familie Geld von Cicilia erhalten hatten.
Der Drogenhändler, der zu 25 Jahren Haft verurteilt worden war, kam 12 Jahre später nach einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft frei. Sein Schwager, der bereits Abgeordneter im Repräsentantenhaus von Florida war, nutzte seine Position, um Cicilia eine Immobilienmaklerlizenz zu verschaffen. Die Tatsache, dass er in diese Beziehungenmit Cicilia verstrickt war, führte dazu, dass er in Miami als „Narco Rubio“ bekannt wurde.
Als Bekräftigung seiner korrupten „Hingabe“ zum Drogenhandel, beeinflusste er Trump kürzlich dazu, den Drogenhändler und ehemaligen Präsidenten von Honduras, Juan Orlando Hernández, zu begnadigen. Hernández war in den USA zu 45 Jahren Haft verurteilt worden, nachdem Richter im Südbezirk von New York ihn wegen des Exports und der Einführung von 400 Tonnen Kokain in die USA verurteilt hatten.
Nach Hernández’ Freilassung und der internationalen Kritik an seinem Freispruch behauptete Trump selbst, er habe nicht viel über diesen Mann gewusst. Rubio kannte ihn jedoch sehr wohl, wie das kanadische Magazin Vice berichtet, da er über 600.000 US-Dollar zur Finanzierung seiner Wahlkämpfe über die Firma bgr Group erhalten hatte. Der damalige Senator Rubio reiste 2018 nach Honduras, posierte für Fotos, umarmte Hernández und lobte den Präsidenten auf einer Pressekonferenz in Tegucigalpa für seinen Kampf gegen den Drogenhandel. Die bgr Group wurde beauftragt, das Image des ehemaligen Präsidenten in New York aufzupolieren.
Während seines Vorsitzes im Repräsentantenhaus von Florida von 2007 bis 2009 wurde gegen ihn wegen Betrugs und Bereicherung auf Kosten des Staates ermittelt, da er die Gelder für seine persönlichen Zwecke verwendet haben soll. Doch wie so oft in Miami, wenn jemand einflussreiche Freunde und reichlich Kapital hat, wurde die Anklage fallen gelassen.
Auch Rubios Beziehung zum ehemaligen US-Kongressabgeordneten David Rivera ist seit Langem von Korruption und Geldwäsche geprägt. Die beiden kauften ein Haus in Tallahassee, um ihre kriminellen Machenschaften zu koordinieren, und halfen beim Diebstahl des venezolanischen Unternehmens Citgo, der US-Tochter von PDVSA, die an den „Phantompräsidenten“ Juan Guaidó übergeben wurde. Rivera wurde im Dezember 2022 verhaftet und am folgenden Tag freigesprochen – ein in Miami übliches Vorgehen bei wohlhabenden Kriminellen.
Die Verbindungen des amtierenden US-Außenministers zur National Rifle Association (NRA) sind bekannt. Er hat über vier Millionen Dollar von der NRA erhalten, was ihn verpflichtet, sie unter allen Umständen zu verteidigen. Als beispielsweise am 2. Dezember 2015 das Massaker in San Bernardino, Kalifornien, stattfand, bei dem 14 Menschen getötet und 21 weitere verletzt wurden, verteidigte der damalige Senator Rubio umgehend die NRA. Bei einer Wahlkampfveranstaltung erklärte er: „Ich habe am 24., Heiligabend, eine Waffe gekauft, und sowohl meine Frau als auch ich besitzen solche Waffen.“
Der Mann, den Donald Trump während einer Debatte in der Präsidentschaftskampagne abfällig „Marquito“(kleiner Marco) nannte, gilt als überzeugter Zionist. Die jüdische Lobby in Washington, insbesondere das American Israel Public Affairs Committee (AIPAC), ließen ihm beträchtliche Summen zukommen und unterstützten seine politischen Kampagnen bedingungslos.
Rubio hat den Völkermord und die Vernichtung von Palästinensern im Gazastreifen gefördert und unterstützt. Er war einer der Ersten, der Benjamin Netanjahu anrief und Israel im April und November 2023 besuchte, um dem zionistischen Premierminister seine volle Unterstützung zuzusichern.
Seit seinem Einzug ins Repräsentantenhaus von Florida im Jahr 2000 führte er eine krankhafte Propagandakampagne gegen Kuba. Von da an brachte er selbst Gesetzesentwürfe gegen die kubanische Regierung ein und unterstützte die von anderen. Als Senator während Trumps erster Präsidentschaft verhängte er, unterstützt von einer anderen finsteren Gestalt, dem ehemaligen Senator, Bob Menendez, 240 Sanktionen – oder besser gesagt, Erpressungsakte – gegen Kuba. Nach seinem Amtsantritt als Außenminister intensivierte er seine berüchtigte Propaganda gegen kubanische Ärzteteams im Ausland und gegen die Länder, in denen diese arbeiten.
Im Nachwort zu dem Buch *Rubio: Ein unkontrollierbarer Mythomane* erklärte Abel Prieto Jiménez, Präsident der Casa de las Américas: „Dieses Werk ist sehr hilfreich, um zu verstehen, was Martí als ‚das Gift für die Seele“ bezeichnete , „das das Wesen der Vereinigten Staaten befleckt“. Er meinte damit Gier, Geldgier, mangelnde Ethik, schamlose Lügen, Opportunismus und die Korruption von Politikern.“ Die in diesem Werk porträtierte Figur verkörpert die moralische Krise der Eliten des Imperiums und insbesondere des Milieus von Miami.