Kurzinformation zur Blockierung der Teilnahmegebühr an einer Solidaritätskonferenz mit Cuba (auch in englisch)
Am 28./29. Oktober wird in derGeneralversammlung der UNO wieder über den cubanischen Antrag zur Beendigung der US-Blockade abgestimmt. Was diese Blockade mit ihren extraterritorialen Aspekten auch für uns bedeutet, hier eine Kurzinfo dazu:
Kurzinformation zur Blockierung der Teilnahmegebühr an der Konferenz
Wir, 35 Bürger aus acht europäischen Ländern, trafen uns am 4. und 5. Oktober in Kopenhagen zum Nordeuropäischen Treffen der Solidaritätsgruppen mit Cuba.
Um die geringe Teilnahmegebühr von 600 DKr (85 €) zu bezahlen, waren viele der Teilnehmer nicht in der Lage, das Geld von einer Bank in ihrem Land nach Dänemark zu überweisen.
Zu unserer Empörung wurden diese legitimen Transaktionen von der Danske Bank blockiert. Anstatt diesen normalen Service zu erbringen, schickte die Bank mehrere Fragen an den Gastgeber der Konferenz sowie an die Bank der teilnehmenden Organisationen und deren Banken. Dies waren die Fragen:
- Detaillierter Zahlungszweck
- Alle beteiligten Parteien
- Alle direkt und indirekt beteiligten Länder
- Welche Waren/Dienstleistungen/Technologien wurden bereitgestellt?
- Kopie der Rechnung zu dieser Transaktion
Die dänische Gastgeberorganisation hat diese Fragen sechs Mal beantwortet. Die teilnehmenden Organisationen der anderen Länder erhielten keine Erklärung und keine Antworten von der Bank.
Dies ist völlig inakzeptabel. Wir sind europäische Bürger und leben in Demokratien.
Wir fordern, dass diese willkürliche Einschränkung unseres Rechts auf Geldtransfers für friedliche und legale Zwecke beendet wird.
Praktische Informationen zum Versand: Diese Nachricht sollte an den Finanzminister, den Finanz-ausschuss des Parlaments, die Finanzaufsichtsbehörde und die Bankenaufsicht, den Ombudsmann, die zuständige Gewerkschaft und die Europäische Kommission gesendet werden [1. Maria Luís Albuquerque, Kommissarin für Finanzdienstleistungen und die Spar- und Investitionsunion, / 2. Leiter der Sanktionsabteilung / FISMA.DDG.E.5; , ] sowie an die Medien.
We, 35 citizens from eight European countries met in Copenhagen on October 4th -5th for the Northern European Meeting of solidarity groups with Cuba.
In order to pay the small participation fee of 600 DKr (85€) many of the participants were not able to transfer the money from a bank in their country to Denmark.
To our indignation these legitimate transactions were being blocked by the Danske Bank. Instead of carrying out that normal service, the Bank sent several questions to the host of the conference, as well as to the bank of the participant organisations and their banks. These were the questions:
- Detailed purpose of payment
- All parties involved
- All countries directly and indirectly involved
- What goods/services/technology provided
- Copy of invoice related to this transaction
The Danish host organisation has answered these questions six times. The participant organisations of the other countries received no explanation and no answers from the Bank.
This is utterly unacceptable. We are European citizens and live in democracies.
We demand that this kind of random limitation on our right to transfer money for peaceful and legal purpose be stopped.
Practical information for sending: This message should be send to Finance Minister, Finance Commit-tee of the Parliament, Financial Supervisory Authority and Banking Supervision, Ombuds person, relevant Labour Union, European Commission [1. Maria Luís Albuquerque, Commissioner for Financial Services and the Savings and Investment Union, / 2. Head of Sanction Unit / FISMA.DDG.E.5; , ], and the Media