PRESSEMITTEILUNG Bunte Rad-Demo für die Aufhebung der US-Blockade gegen Kuba
FBK • Freundschaftsgesellschaft Berlin – Kuba e.V.
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22.09.2024
PRESSEMITTEILUNG
Bunte Rad-Demo für die Aufhebung der US-Blockade gegen Kuba
Am Samstag startete vor der Botschaft der Republik Kuba in Berlin Pankow zum 4. Mal eine Fahrrad-Demonstration. Sie machte auf ein schockierendes, seit über 61 Jahren praktiziertes Unrecht und Verbrechen der USA aufmerksam. Das Motto lautete „Wir geben nicht auf! Stoppt endlich die US-Blockade gegen Kuba!“
Demnach sind die Folgen der seit 1961 praktizierten US-Blockade in Kuba verheerend. Sie blockieren. Hemmen und erschweren die freie Entwicklung Kubas in eklatantem Ausmaß. Und obwohl die UN-Vollversammlung in Dutzenden Abstimmungen ein Ende der Blockade von den USA fordert (im Jahr 2023 stimmten 187 Staaten für ein Ende der US-Blockade!), ignoriert die US-Regierung diesen Willen der Weltgemeinschaft. Im November 2023 wurde im Europäischen Parlament in Brüssel ein zweitägiges Internationale Tribunal gegen die US-Blockade Kubas durchgeführt. Und nach der Anhörung von Betroffenen von vielfältigen Blockadeschäden aus verschiedenen Ländern, sowie der Auswertung zahlreicher Dokumente wurde offensichtlich und schockiert, welche weitgehenden Schäden und Störungen die Blockade auch für europäische Bürger, für Unternehmen, Verbände, NGOs, sogar für Cuba-Soligruppen verursacht.
Die Schlussfolgerung des Tribunals ist eindeutig: „Da die zahlreichen Sanktionen und die US-Gesetze, auf denen sie beruhen, rechtswidrig sind, müssen sie aufgehoben werden. Die USA müssen für den Schaden aufkommen, der dem kubanischen Staat, seinen Unternehmen und Bürgern entstanden ist.“
Die Vorsitzende der FBK und Organisatorin der Demonstration, Jutta Kausch, sagte unter anderem: „Durch ihre extraterritorialen Auswirkungen sind auch Unternehmen in anderen Ländern, die nicht auf Handel mit den USA verzichten können oder wollen, betroffen. Besonders perfide und zerstörerisch ist die Aufnahme Kubas in der US-Liste der Terror unterstützenden Staaten (SSOT), denn weltweit meiden und blockieren Banken Geldtransfers, schnüren Kuba von Wirtschaftsverkehr ab. Ausgerechnet der weltweit Terror verbreitende Staat verunglimpft das friedliebende Kuba als Terrorunterstützer!“
Doch die andauernde Duldung dieser Machenschaften der USA durch von ihr abhängige Länder bzw. Regierungen sei ein ebensolches Verbrechen. Dass die Regierungen in der EU, einschließlich Deutschland, in der UN zwar für das Ende der Blockade votieren, sei „eine betrügerische symbolische Geste“, denn es folgten keinerlei Taten gegen das Verbrechen der USA.
In dem jüngsten Bericht Kubas über die Blockadeschäden wird nun auch erwähnt, welche übergroße Anzahl von internationalen und nationalen Organisationen und Institutionen aus aller Welt ein Ende der Blockade fordern. Dazu laufen auch internationale Kampagnen, wie zum Beispiel vom Weltverband der Gewerkschaften. Aber auch hier in Deutschland und Westeuropa wächst die Forderung zur Abschaffung der US-Blockade. Dazu gehört die Unblock Cuba-Kampagne, an der sich bislang über einhundert Gruppen aus über 20 europäischen Staaten beteiligten, darunter auch die FBK aus Berlin.
Weitere Infos: 0162-1966945