Wie beim Kampf um die Befreiung der Cuban Five geben wir nicht auf, bis die US-Blockade gegen Kuba gebrochen ist
Am 2. Juli 2021 protestierten wieder ca. 55 Teilnehmer(innen) aus Leipzig, Gera, Berlin, Halle und Chemnitz mit Transparenten, Plakaten und Musik gegen die US-Blockade zur Solidarität mit Kuba vor dem US-Generalkonsulat in Leipzig. In der Rede von Harri Grünberg (LINKER und Cuba Sí-Aktivist) und der Resolution – vorgetragen von Gudrun Schmidt (LINKE und Cuba Sí-Aktivistin) – wurden u. a. die 243 durch Donald Trump aktuell verhängten neuen Blockademaßnahmen (z. B. Verbot des Imports von medizinischen Hilfsgütern, Benzin sowie die Verweigerung von Geldüberweisungen für Kuba auch durch europäische Kreditinstitute) als mörderisch und menschenverachtend angeprangert. Der Einsatz der Ärztebrigaden Kubas in 43 Ländern und die Entwicklung der eigenen kubanischen Impfstoffe wurde hervorgehoben.
Die Koordinierung und Bündelung der Kräfte durch das Zusammenwirken mehrerer Cuba Sí-Gruppen, der Friedens- und Junge Welt-Initiative sollte unbedingt beibehalten und ausgebaut werden.
Cuba Sí RG Gera, Leipzig und CHEmnitz
Protestresolution
Sehr geehrter Herr Generalkonsul der Vereinigten Staaten seine Exzellenz Ken Toko,
wir Freunde der Republik Kuba schließen uns hiermit der fast einstimmigen erneuten Verurteilung
der völkerrechtswidrigen und menschenverachtenden Blockade der USA durch die UN-Staatengemeinschaft am 23.06.2021 an und fordern deren unverzügliche Beendigung. Gleichzeitig sollten
sich die Vereinigten Staaten der USA verpflichten, die Schäden die durch die mehr als 61-jährige
Blockade entstanden sind gegenüber Kuba zu entschädigen und endlich dauerhaft gleichberechtigte
Beziehungen auf Augenhöhe herzustellen.
Die Forderung nach Beendigung der Blockade wird mittlerweile von mehreren Millionen Menschen
auf der ganzen Welt auch bei Facebook zum Ausdruck gebracht.
Allein von Ende 2019 bis zu seiner Abdankung im Januar 2021 hat Ihr krimineller Präsident Trump
243 Einzelmaßnahmen verfügt, um die perfide Blockade zu perfektionieren. Menschenrechte
werden dabei massiv verletzt, als deren Hüter sich ihr Land ständig weltweit unberechtigter Weise
präsentiert.
Während Kuba in der Zeit der Corona-Pandemie ihre Ärztebrigaden auf Anforderung in bisher 43
Länder schickte, um zu helfen und eigene Impfstoffe entwickelte, verhinderten die Vereinigten
Staaten der USA die Lieferung von Medikamenten, Masken und Beatmungsgeräten nach Kuba. So
wurden und werden die Menschenrechte mit Füßen getreten und Todesopfer billigend in Kauf
genommen. Strafrechtlich gesehen ist dieses Verhalten zumindest Beihilfe zum Mord. Gleichzeitig
werden mit stattlichen Dollargeschenken durch die USA sogenannte Dissidenten aufgebaut, die im
Auftrag zum Eingreifen der USA zur „Befreiung Kubas“ aufrufen. Werden diese Leute zur
Verantwortung gezogen, fordert man dann wieder die Einhaltung der Menschenrechte, welch
Demagogie !!!
Dabei sollte nicht vergessen werden, dass ein Land wie das Ihrige Herr Generalkonsul, mit
geführten Vernichtungskriegen in Korea, Vietnam, dem Irak und der Zusammenarbeit mit
mörderischen Diktatoren wie Pinochet in Chile, um nur einiges zu nennen, absolut kein moralisches
Recht hat von anderen Ländern die Einhaltung der Menschenrechte zu fordern.
Nichts desto trotz setzt ein Herr Trump Kuba auf eine in den USA geführte Liste der Terrorstaaten.
Mit welchem Recht führen die Vereinten Staaten eine solche Liste ? Wenn es eine solche Liste gibt,
müssten die USA wohl Platz eins der Liste belegen.
Sehr geehrter Herr Generalkonsul,
Ihr neuer oberster Dienstherr Präsident Biden ist nunmehr mehr als 100 Tage im Amt. Obwohl er im
Wahlkampf zusagte, die Verbindungen zu Kuba zu normalisieren, erklärte er jetzt, er habe andere
Prioritäten in seiner Politik als Kuba.
Wir fragen, welche größeren offiziellen Prioritäten kann es für einen Präsidenten, egal in welchem
Land geben, als den Schutz des Lebens?
Deshalb fordern wir nochmals entschieden:
Schluss mit der mörderischen, völkerrechtswidrigen und menschenverachtenden Blockade gegen
das kubanische Volk.Viva Kuba, viva la Revolution.
Die Freunde der Republik Kuba aus Leipzig, Chemnitz, Halle und Gera
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